Rückgaberecht verlängert bis 31.01.2022

clean eating gericht Salat

Ein Ernährungstrend jagt den nächsten, wer blickt da noch durch? Dennoch sind besonders gesunde Food Trends eine positive Entwicklung, der man sich nicht verschließen sollte. Denn damit können Sie langfristig gesund und fit bleiben. Ziemlich weit oben in der Healthy-Liga steht das sogenannte „Clean Eating“. Was das genau ist und wie auch Sie diesem Lebensstil nachgehen können, erfahren Sie hier.

Was bedeutet Clean Eating?

Der Begriff Clean Eating stammt ursprünglich aus dem Englischen und kann mit “ sich sauber ernähren“ übersetzt werden. Er lässt sich auf die britischen Kochautorinnen Ella Mills, Natasha Corret und die Hemsley-Schwestern zurückführen, die die mittlerweile populäre Lebensweise begründeten. Der Trend beschäftigt sich jedoch nicht nur mit den Mahlzeiten an sich. Grundsätzlich steht hierbei eher eine Philosophie für einen gesünderen Lebensstil im Mittelpunkt, der vor allem durch eine Konzentration auf natürliche Lebensmittel erreicht werden soll – ohne Zusatzstoffe, dafür alles frisch. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist das Ziel des Clean Eatings.

Vorteile von Clean Eating

Bei Clean Eating geht es nicht nur um das Abnehmen oder das Reduzieren von Körperfett. Primär sollen Sie sich lediglich fitter fühlen und ausgewogener ernähren – Ihre Gesundheit steht also stets im Mittelpunkt.

Natürlich können auch bei dem Clean Eating Programm die Pfunde purzeln – achten Sie bei einem solchen Unterfangen darauf, dass Sie stets mehr Kalorien verbrauchen, als Sie zu sich nehmen. Mehr zum Thema Abnehmen durch Ernährung erfahren Sie in unserem Artikel dazu!

Für wen eignet sich Clean Eating?

Grundsätzlich eignet sich Clean Eating für jedermann. Schließlich können Sie auch hier selbst entscheiden, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen möchten. Achten Sie bei verschiedenen Allergien oder Unverträglichkeiten darauf, dass Sie auch beim Clean Eating diese Produkte vermeiden sollten.

Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer: dank der großen Community findet hier jeder genau die Ernährungsweise, die er/sie sich wünscht. Grundsätzlich geht es bei Clean Eating lediglich um eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Ohne Fertigprodukte, stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Geschmacksverstärker.

Was essen? Tipps für Ihre Clean Eating Einkaufsliste

Gesund, ausgewogen und naturbelassen – so sollten die Lebensmittel bei der Clean Eating-Ernährung sein. Damit Sie davon ein besseres Verständnis erhalten, haben wir Ihnen eine kleine Einkaufsliste zusammengestellt:

  • Jegliche Art von Gemüse
  • Jegliche Art von Obst
  • Nüsse und Samen (Erdnüsse, Chiasamen, Kürbiskerne etc.)
  • Gesunde Fette (Kokosöl, Olivenöl. Ghee etc.)
  • Getreide (Dinkel, Amaranth, Hafer, Reis)
  • Fettreduzierte Milchprodukte (Buttermilch, Quark, Mozzarella) – mehr zum Thema Low Fat erfahren Sie in unserem Artikel dazu!
  • Pflanzliche Milchalternativen (Hafermilch, Sojamilch etc.)
  • Fleisch und Fisch (Bio-Hähnchenbrust, Bio-Thunfisch, Lachs)
  • Eier
  • Zuckeralternativen (Ahornsirup, Dattelsirup, Apfeldicksaft)

Clean Eating: Auf diese Lebensmittel sollten Sie dabei verzichten

Alle Lebensmittel, die künstliche Aromen, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Zuckerzusatz, Süßstoffe oder Transfette aufweisen, gehören nicht auf den Clean Eating-Ernährungsplan. Schauen Sie sich vor dem Kauf von verpackten Lebensmitteln also immer genau die Zutatenliste an. Beispielhaft zu nennen sind:

  • Kekse und Süßigkeiten
  • Joghurt mit Früchten, Quarkspeisen mit Früchten, Pudding
  • Suppen aus dem Kühlregal, Soßen, Ketchup, Fertigdressing
  • Wurstwaren
  • Alkohol
  • Weißmehl

Zwar sollen Sie keinen Zucker und Weizen zu sich nehmen. Dennoch sind komplexe Kohlenhydrate beim Clean Eating enthalten, daher handelt es sich nicht um eine Low Carb Diät.

Ergänzende Tipps für Ihren Clean Eating Ernährungsplan

Sie würden gerne Clean Eating ausprobieren, möchten aber auf das ein oder andere verarbeitete Produkte nicht verzichten? Dann probieren Sie einfach, diese Lebensmittel zuhause „clean“ nachzuahmen. Nutella kann beispielsweise mit Nussmus, Dattelsirup und Kakao selbst zubereitet werden.

Achten Sie zudem darauf, über den Tag hinweg genügend Wasser zu trinken. Das schützt vor ungewollten Heißhungerattacken. Mehr zum Abnehmen ohne Hungern entdecken Sie in unserem Artikel dazu!

Es muss nicht sofort von null auf hundert sein – tasten Sie sich langsam an das Clean Eating heran uns lassen Sie immer mehr verarbeitete Produkte aus Ihrem Speiseplan weg. So fällt es einem viel leichter, die Lebenseinstellung in kleinen Schritten zu verändern.

Leckere Clean Eating Rezepte – ein Tagesplan

Sie sind nun noch mehr an Clean Eating interessiert? Dann sind Sie hier genau an der richtigen Stelle, um diese Ernährungsform auszuprobieren! Denn wir haben einen Menüplan für einen Tag für Sie zusammengestellt, den Sie gerne einmal ausprobieren können:

Frühstück: Buchweizen-Porridge mit Äpfeln und Walnüssen

Das benötigen Sie für 2-3 Portionen:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 150 g Buchweizen
  • 1 TL Kokosöl
  • Eine Prise Zimt
  • 1 EL Apfelsirup
  • 1-2 Äpfel
  • Walnüsse

So wird’s gemacht:

  1. Die Mandelmilch mit den Buchweizen und einer Prise Zimt im Topf erwärmen, kurz aufkochen und für 10-15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.
  2. Anschließend Kokosöl unterrühren und mit Apfelstückchen, Ahornsirup und Walnüssen garnieren.

Mittagessen: Kartoffel-Omelett mit Mais

Das sind die Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 600 g kleine Frühkartoffel (Drillinge)
  • 300 g Brokkoli 
  • 400 g Maiskolben 
  • 3 Eier
  • 50 ml Milch oder Milchalternative
  • ½ TL getrocknete mediterrane Kräuter

Zubereitungsschritte:

  1. Eine große Pfanne mit Öl ausstreichen. Kartoffeln mit der Schale gründlich waschen, abtrocknen, quer halbieren und mit der Schnittseite nach unten nebeneinander in die Pfanne setzen. 300 ml kaltes Wasser zugießen. Locker mit einem Deckel abdecken, sodass noch Dampf entweichen kann.
  2. Kartoffeln auf dem Herd bei starker Hitze 16–18 Min. kochen, bis das Wasser vollständig verdampft ist und die Kartoffeln zu karamellisieren beginnen.
  3. Inzwischen Brokkoli putzen, waschen und in Röschen schneiden. Maiskolben putzen, waschen und Körner vom Kolben schneiden. Beides zusammen in kochendem Salzwasser 5–8 Min. bei mittlerer Hitze garen. Anschließend abgießen und abschrecken.
  4. Währenddessen Eier und Milch verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
  5. Sobald die Kartoffeln karamellisieren, den Deckel abnehmen (Achtung: dabei entweicht heißer Dampf!) und Mais und Brokkoli zu den Kartoffeln geben. Die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren. Eiermasse dazu gießen, alles wieder zudecken und 7–9 Minuten stocken lassen. In Stücke geteilt servieren.

Abendessen: Spaghetti mit Knoblauchtomaten und Hähnchen

Sie benötigen für 4 Portionen:

  • 400 g Vollkorn-Spaghetti
  • 500 g Hähnchenbrustfilet 
  • 5 EL Olivenöl
  • 400 g Kirschtomaten
  • 3 frische Knoblauchzehen
  • 20 g Basilikum (1 Bund)

Und so geht’s:

  1. Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen, in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
  2. Inzwischen Hähnchenfilets abspülen und trocken tupfen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hähnchenbrustfilets bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils 3–4 Minuten anbraten.
  3. Inzwischen Tomaten waschen. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und Blättchen in feine Streifen schneiden.
  4. Tomaten und Knoblauch dazu geben und weitere 10 Min. dünsten, dabei gelegentlich wenden. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Hähnchen rausnehmen und in Scheiben schneiden. Spaghetti in die Pfanne geben, 1 Minute erwärmen lassen. Dann mit Hähnchen, Tomaten und Knoblauch auf Tellern anrichten und mit Basilikum bestreut servieren.

Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesem Artikel zum Thema gesunde Ernährung in Form von Clean Eating beraten und inspirieren. Ihr Westwing Team!