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Stift auf Papier

In Japan seit Jahrhunderten Tradition, in Europa ein heißer Trend: Furoshiki. Das quadratische Tuch hat auch uns mit seiner Vielseitigkeit eingewickelt und lässt uns nicht mehr los. Das Witzige daran: Ein einziges Furoshiki-Tuch bietet unzählige Falttechniken und Verwendungsmöglichkeiten, also Tasche, Verpackungsmaterial, Geschenkpapier, Tischset, Serviette oder einfach als Deko und Fashion-Accessoire. Aber dabei sind die quadratischen Tücher so hübsch, dass eines alleine nicht reicht und man am liebsten gleich mehrere davon haben möchte.

Bevor wir Ihnen also gleich mehr zu dem heißen Trendteil erzählen, hier schon mal etwas Inspiration:

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Neugierig geworden? Dann klären wir gerne auf.

Gut zu wissen: Was ist eigentlich Furoshiki?

Wer heute von Furoshiki spricht, der meint hübsche quadratische Tücher, mit denen man annähernd alles einpacken kann, indem man sie faltet und die Ecken miteinander verknotet. Für jede Form gibt es eine eigene Falt- und Knotentechnik, sodass ein Furoshiki-Tuch ebenso Geschenkpapier, wie Einkaufstasche oder Picknickkorb sein kann.

Zunächst war ein Furoshiki allerdings ein japanischer Kulturbeutel. Bevor Bentoboxen, Geschenke und sogar Melonen darin eingewickelt wurden. Zur Edo-Zeit der japanischen Geschichte, diente das Tuch dazu beim Besuch in öffentlichen Bädern seine Kleidung und Badeutensilien darin zu verstauen und zu transportieren. Im Badehaus angekommen wurde es schließlich als Badematte verwendet. So entstand auch der Name: „Furo“ bedeutet “baden”, und „-shiki“,”ausbreiten”.

ふろしき / 風呂敷

Furoshiki auf Japanisch

Damals wurden Furoshiki aus Chirimen gefertigt. Der Stoff wird häufig auch als Seidenkrepp bezeichnet, wegen seiner typischen wellenförmige Struktur. Inzwischen gibt es Furoshiki auch aus anderen Materialien, von reiner Baumwolle bis zu recyceltem Plastik. Auf Instagram und Facebook findet man aktuell zahlreiche DIY-Anleitungen, um aus wiederverwertbaren Stoffresten die Tücher selbst zu nähen.

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Die Tücher sind immer quadratisch und messen in der Regel zwischen 70×70 und 100×100 Zentimetern. Abgesehen von den traditionellen Größen der Badetücher gibt es inzwischen aber auch super süße kleine und sehr viel größere Varianten. Für einen ca. 20cm breiten Gegenstand benötigt man ein Tuch im 100x100cm Format. Daran kann man sich beim selber nähen orientieren.

Warum wir Furoshiki feiern

Die traditionsreichen Tücher sind super nachhaltig und praktisch, zudem stilvoll und so vielseitig. Ein einziges Tuch kann so vieles ersetzen und damit so viel Müll sparen. Keine Haufen von zerrissenem Geschenkpapier mehr, das Tuch kann immer wieder und wieder neue Geschenke umhüllen. Und dabei sieht es so hübsch aus, dass es gleich Teil des Geschenks sein kann.

Keine Plastik- oder Papiertüten mehr beim Einkaufen. Einfach das Tuch zücken, fix knoten und alle Einkäufe verstauen. Keine Papierservietten mehr, wir dekorieren den Dinnertabel ab jetzt mit Furoshiki. Das sieht nicht nur super schick und hochwertig aus, sondern die Tücher lassen sich ganz easy waschen und wiederverwenden.

Und das Allerbeste: Wenn wir das Furoshiki gerade nicht brauchen, dann lässt es sich super platzsparend zusammenfalten und verstauen. Bis es wieder zum Einsatz kommt. Dann vielleicht als Halstuch, um eine Weinflasche zu transportieren, als dekoratives Deckchen oder Handtasche.

Furoshiki als Geschenkverpackung

Spezielle Anwendungen der Tücher bringen eine lange Tradition mit sich, wie zum Beispiel die Verpackung der Bento Box für die eigene Knoten vorgesehen sind, wenn das Ergebnis authentisch sein soll.

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Online und auf Instagram oder Facebook findet man dazu zahlreiche Anleitungen. Die traditionelle Knotentechnik für Boxen lässt sich auch super für Geschenke anwenden. Man findet aber praktisch für jede Geschenkform ein Furoshiki-Knotenmuster.

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Furoshiki als Tischdeko

Ganz einfach als Serviette oder Tischset, Furoshiki-Tücher sind in jedem Fall ein Eyecatcher und machen Ihre nächste Dinnerparty zudem etwas umweltfreundlicher. Für besondere Anlässe können sie gleichzeitig Serviette und Verpackung der Gastgeschenke sein.

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Furoshiki als Tasche

Japaner haben die Furoshiki-Falttechnik perfektioniert und können mittlerweile fast alles per Tuch transportieren. Furoshiki Bags gibt’s in alle Größen und für viele Gelegenheiten, in Kombination mit Tragegriffen oder ohne. Sogar als Rucksack kommen sie zum Einsatz.

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Besonders cool: Das japanische Umweltministerium bietet eine Faltanleitung für verschiedene Einpack-Techniken und Informationen rund um Furoshiki an, um die Anwendung der umweltfreundlichen Tücher im Alltag der Japaner zu fördern. Es scheint ihnen zu gelingen. Die schicken Furoshikis liegen voll im Trend.


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