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Weihnachtsbaum auf der Straße umgefallen im Schnee

Auch die schönste Zeit des Jahres neigt sich viel zu schnell dem Ende. Und im Januar heißt es dann oftmals endgültig Abschied nehmen vom Tannenbaum und all dem Zauber, welcher ihn umgeben hat. Die Weihnachtsdekoration wird gut verpackt und sicher im Keller oder auf dem Dachboden verstaut. Die letzten Plätzchen werden noch schnell gegessen und auch die Lichterketten verschwinden nach und nach. So plötzlich Weihnachten auch kommen mag, mindestens genauso schnell verfliegen die festlichen Tage auch. Der süße Duft der Tannenzweige ist nun endgültig dahin, aber wohin mit dem ausgedienten Lichterbaum?

1. Wann wird der Weihnachtsbaum entsorgt?

Während in Schweden, Norwegen und Finnland der Tannenbaum traditionell bis zum St.-Knuts-Tag stehen gelassen wird, beseitigen die Deutschen ihn spätestens nach den Heiligen Drei Königen am sechsten Januar. In einigen Haushalten wird der Christbaum allerdings auch bis Maria Lichtness am zweiten Februar stehen gelassen.

2. Das sollten Sie vor der Entsorgung beachten

Schale mit Kerzen und Stern neben Weihnachtsbaum

Um Ihre Tanne fachgerecht zu abzugeben, sollten Sie ihn komplett abschmücken. Das gute Stück muss frei von jeglicher Dekoration sein, ansonsten wird der Baum meist nicht abtransportiert. Damit Kompostieranlagen das Material verwerten können, dürfen keine künstlichen Stoffe vorhanden sein:

  • Lametta: teilweise bleihaltiger Sonderabfall, der umweltgefährdend ist
  • Kunstschnee: enthält krebserregende Chemikalien und Lösungsmittel
  • Glitzerspray: oft mit gold- oder silberhaltigen Pigmenten, die Schwermetalle enthalten
  • Glaskugeln: werden innen mit einer Silbernitrat-Lösung versilbert

All diese Deko-Elemente sehen auf dem Lichterbaum zwar unglaublich schön aus, haben aber im Restmüll nichts verloren. Denken Sie immer daran, diese fachgerecht in den Sonderabfall zu geben.

Alles ab? Nun können Sie sich überlegen, was mit der Tanne passieren soll.

3. Wohin mit dem Christbaum?

Auf keinen Fall so:

  • Entsorgung im Wald: Wie oft sieht man nach den Festtagen den ein oder anderen Tannenbaum verlassen im Wald oder in der freien Natur? Das geht leider gar nicht und sollte unbedingt vermieden werden. Wussten Sie, dass es sich hierbei sogar um liegengelassenen Müll handelt, also um eine Ordnungswidrigkeit? Das kann sehr schnell sehr teuer werden.

Lieber so:

  • Die kostenfreie Alternative der Stadt nutzen: Vor allem in Großstädten gibt es viele Möglichkeiten, den Christbaum ohne großen Aufwand abgeben zu können. Statt das gute Stück also einfach irgendwo im Wald auszusetzen, sind Wertstoffhöfe, Kompostwerke, ausgewiesene Sammelstellen oder Grünabfallsammelstellen die richtige Wahl.
  • Die kostenfreie Abholung: In einigen Orten und Stadtteilen werden sogar Termine für das Abholen der Bäume an einer Sammelstelle veröffentlicht. Hier legen Sie Ihre Tanne am angegebenen Abholtag einfach an den Straßenrand bzw. den dafür vorgesehenen Sammelplatz. Genaue Daten lassen sich meist im Abfallkalender der Stadtreinigung oder bei einem Ansprechpartner der Stadt finden. Auch hier gilt natürlich: Die Tanne muss komplett abgeschmückt sein, sonst wird er von der Müllabfuhr nicht abgeholt. Das versteht sich aber sicherlich von selbst!
  • Abgabe an Zoos und Tierparks: Viele Zoos und Tierparks nehmen vertrocknete Bäumen an, um die Nadeln an Tiere zu verfüttern. Vor allem Esel und Ziegen knabbern liebend gern an den Zweigen der Tannenbäume. Auch für andere Tiere bieten gerade die Stämme eine ideale Beschäftigung oder eine kreative Möglichkeit, um Futter anzubieten. So werden Tannen häufig mit Orangen, Apfelstücken oder Futterkugeln bestückt und den Tieren präsentiert. Erkundigen Sie sich am besten im Voraus, ob bei der jeweiligen Anlaufstelle Bedarf besteht. Meist werden nämlich nur Rot- und Weißtannen angenommen oder der Zoo ist bereits von Restbeständen der Händler überversorgt.

4. Weihnachtsbaum entsorgen ohne Nadeln

Je später Sie den Baum entfernen, desto mehr wird dieser vermutlich Nadeln verlieren. Was dann hilft ist ein Staubsauger und ein mildes Bodenpflegemittel. Für eine möglichst nadelfreie Abschaffung – und somit weniger Putzaufwand – helfen diese praktischen Tipps:

  1. Der Schweden-Stil: Dabei wird der Lichterbaum auf dem kürzesten Weg durch Fenster oder Balkontür rausgeschafft. Dazu einfach ein großes Handtuch auf den Boden legen, auf das alle Nadeln fallen können. Danach können Sie die Tanne nach unten auf die Straße fallen lassen oder ihn vorsichtig abseilen. Aber bitte darauf achten, dass unten keiner steht und womöglich gefährdet wird! Am besten fragen Sie eine Person, die unten aufpassen kann. Zuletzt müssen nur noch die Nadeln aus dem Handtuch geschüttelt werden. Sollten Sie allerdings weit oben im Haus wohnen, schaffen Sie den Baum lieber mit Tipp 2 oder 3 nach unten!
  2. Im Müllsack entfernen: Kleineren Bäumen könne Sie ganz einfach einen großen Müllsack überziehen. Diesen unten zusammenbinden und den Tannenbaum umdrehen. Nun kann der Müllsack problemlos in der Biotonne ausgekippt werden.
  3. Der Folien-Trick: Sollte Ihr Baum nicht in einen Müllsack passen, kann er mit Klarsichtfolie in die richtige Form gebracht werden. Dazu mit einer Rolle Folie vorsichtig die Tanne umwickeln. Beginnen Sie dabei am besten unten am Stamm und arbeiten Sie sich langsam nach oben. So kann die Tanne ganz einfach in eine Mülltüte gesteckt werden oder lediglich mit der Folie nach draußen transportiert werden.

5. Alternative Nutzung alter Weihnachtsbäume

Wer den Lichterbaum nicht einfach wegwerfen will, kann diesen auch auf nachhaltige Art und Weise weiterverwenden. Vor allem wenn Sie einen eigenen Garten haben und die Tanne noch nicht zu stark nadelt, eignen sich diese Ideen zur alternativen Nutzung:

  1. Zweige als Frostschutz verwenden: Da es meistens erst nach den Weihnachtsfeiertagen so richtig kalt wird, eignet sich zu dieser Zeit ein Frostschutz für die Pflanzen im Garten. Denn die meisten Pflanzen bekommen ihre ersten Triebe bereits in den kalten Wintermonaten. Da kommen die Tannenzweige genau recht: Sie dienen als warmer Schutz vor frostigen Temperaturen. Dazu können Sie die Nadelzweige auf Beeten, dem Kompost, über Stauden und die im Herbst gepflanzten Blumenzwiebeln legen.
  2. Unterschutz für kleine Tiere: Igel, Eichhörnchen, Spitzmäuse und Käfer lieben ein gemütliches Winterquartier, das sie vor Kälte und Fressfeinden schützt. Mit den Ästen Ihrer Tanne können Sie einen Reisighaufen für kleine Tiere bauen. Dazu sollten Sie zunächst die Erde in dem ausgewählten Bereich auflockern. Nun schichten Sie lose die Äste auf – achten Sie dabei auf mehrere offene Eingänge, damit die Tiere auch ihren Weg in die warme Höhle finden.
  3. Garderobe bauen: Da die Äste von klassischen Weihnachtsbäumen recht gleichmäßig in Ringform um den Stamm herum wachsen, eignet sich das Holz sehr gut, um dekorative Garderoben daraus herzustellen. Hierzu einfach alle störenden Äste und Nadeln entfernen.

6. So geht’s ganz schnell: Tannenbaum-Alternativen

Wenn Sie sich in diesem Jahr für eine künstliche Variante entschieden haben, haben Sie ein leichtes Spiel. Ab in den Keller damit – ganz ohne Umstände!

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie den Tannenbaum-Papier-Trend ganz einfach selbst machen können:


Wir hoffen unsere Ideen zum Weihnachtsbaum entsorgen haben Ihnen Hilfe geben können. Entdecken Sie doch gerne auch unsere weiteren Artikel zum Thema “Weihnachten“. Sie wollen Weihnachtsdeko kaufen? Melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an und erhalten Sie immer eine E-Mail zu den neuesten Sales rund um Weihnachten!