Silberfarbener Cocktail-Shaker auf einem schwarzen Barwagen mit passendem Zubehör

Träumen Sie auch schon von Ihrer nächsten Sommerparty? Sie als Barkeeper(-in) des Abends, alle Ihre Freunde sind da und feiern zusammen. Dann kommt einer Ihrer Gäste auf Sie zu und sagt ganz cool „Geschüttelt, nicht gerührt (bitte)“ – und Sie haben keinen Cocktail-Shaker! Was ein Alptraum für jeden Gastgeber! Doch das kann ganz leicht umgangen werden. Denn mit unseren schönen und praktischen Cocktail-Mixern gehören solche Faux Pas der Vergangenheit an. Sie fragen sich, warum nicht einfach rühren? Beim Schütteln kommen die größeren Teilchen, die Geschmacksmoleküle, an die Oberfläche. Als Genießer setzt man somit auf diese Variante.

No story no glory: Das gibt es über den Cocktail-Shaker zu wissen

Mit dem Schütteln von Cocktails wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen. Bis dahin wurden die Zutaten in einem Becher verrührt oder man hat sie von einem Glas in ein anderes fließen lassen, sogenanntes „Rolling“. Mutige Barkeeper gingen zum „Throwing“ über – sie schütteten die Flüssigkeiten durch die Luft von einem Becher in den anderen. Erst durch die Verwendung von Eiswürfeln in Cocktails wurde das Schütteln in zwei ineinander gesteckten Bechern gängig.

Fun Fact: Der größte Cocktail umfasste laut dem Guiness Buch der Rekorde 39746.82 Liter und war ein Margarita aus Kalifornien.

Cocktail-Shaker für alle: Von Hobby-Barkeeper bis Profi

Nur Mut: Zum Cocktail Shaken brauchen Sie nicht unbedingt einen Kurs belegen oder ein ganzes Buch zu lesen. Zumindest, sobald Sie nicht in einer Bar anfangen möchten. Am Anfang reicht es, sich den Shaker passend zu Ihrem Level auszusuchen. In unserem kleinen Guide können Sie sich genau den richtigen Cocktail-Shaker aussuchen. Viel Spaß beim Informieren!

Der Cobbler-Shaker: Perfekt für Anfänger

Dieser Shaker, der auch dreiteiliger Shaker genannt wird, eignet sich super für den Start. Er besteht aus einem Metallbecher, einem Aufsatz mit integriertem Sieb (gut für Schaum!), und einer Verschlusskappe. Die Verschlusskappe der meisten Shaker fasst meist 3 cl oder 1 oz. und kann so auch direkt als Messbecher benutzt werden.

Der Boston-Shaker: Für Fortgeschrittene

Der Boston-Shaker besteht aus einem großen Metallbecher und einem etwas kleineren Mixglas. Der Boston-Shaker verlangt etwas Übung, ermöglicht dafür aber schnelleres Arbeiten. Daher gehört er bei professionellen Barkeepern meist zum essentiellen Barzubehör.


So stellen Sie damit Drinks her:

  1. Schritt

    Eis und Zutaten in das Glas füllen, den Metallbecher leicht schräg darüber legen und mit einem leichten Schlag fixieren.

  2. Schritt

    Schütteln Sie mit beiden Händen, den Metallbecher stets zum Gast gerichtet.

  3. Schritt

    Stellen Sie den Shaker mit dem Metallteil nach unten ab. Dann lösen Sie das feststeckende Glas durch einen leichten seitlichen Schlag mit dem Handballen.

  4. Schritt

    Seihen Sie den Drink dann durch ein Barsieb oder einen Spalt zwischen Glas- und Metallteil ab.

Eine Sonderform des Boston-Shakers sind Tin-Tin-Shaker, bei denen beide Becher aus Metall bestehen.

Der Parisian- oder French-Shaker

French-Shaker oder Parisian-Shaker sind ebenfalls zweiteilige Shaker, die in ihrer Form eher einem dreiteiligen Shaker ähneln. Sie haben aber keine Verschlusskappe, sodass zum Abseihen wie beim Boston-Shaker ein Barsieb erforderlich ist.

Der Speedshaker

Ein Speedshaker ist ein purer Edelstahlbecher, der direkt über das Gästeglas gestülpt werden kann. Dieses sollte dickwandig und robust sein. Er ist allerdings nur bei Getränken verwendbar, bei denen nach dem Shaken keine festen Bestandteile herausgefiltert werden müssen. Das zum Schütteln verwendete Eis wird hier mit serviert.

Alles sauber! So reinigen Sie Ihren Cocktail-Shaker

Damit Sie lange Freude an Ihrem Shaker haben, kommt es natürlich auch auf die richtige Reinigung und Pflege an. Grundsätzlich ist das Material hier ausschlaggebend. Ihr Cocktail-Shaker besteht aus Edelstahl? Das mattglänzende Material ist rostfrei und sollte bei guter Qualität weder Flecken noch Kratzer bilden. Dann ist die Reinigung sehr unkompliziert, und muss nicht poliert werden. Ein Edelstahlreiniger verleiht ihm allerdings besonders schönen Glanz! Bei Glas ist die Reinigung meist dieselbe wie bei Ihren normalen Gläsern. Diese Punkte sollten Sie bei allen Materialien beachten:

  • Ist der Shaker spülmaschinengeeignet?
  • Vorsicht: Oft haben die Deckel eine abweichende Pflegeanweisung.
  • Ist die Öffnung zu klein? Dann holen Sie sich doch eine sanfte Reinigungsbürste.

Easy shopping: Cocktail-Shaker bequem online kaufen

Sie haben jetzt richtig Lust bekommen, sich auch Ihre eigenen Mixgetränke zu shaken? Super, dann hat Sie unser Text inspiriert. Passend dazu haben wir noch Produktvorschläge für jeden Geschmack für Sie. Von Edelstahl bis Glas, von Gold bis Silber – hier werden Sie sicher fündig.

Shaky, shaky: Unsere praktischen Cocktail-Sets

Sie wollen das volle Programm? Kein Problem, wir haben natürlich auch genau die richtigen Sets für Sie! Sie haben die Wahl von 2- bis zu 5-teiligen Sets, je nachdem, was Sie für nötig halten. Folgendes Zubehör kann den Cocktail Shaker ergänzen:

  • Der Barlöffel (oder manchmal auch die Bargabel): Praktisch, um die Zutaten im Rührglas umzurühren. Fortgeschrittene benutzen den Löffel auch, um verschiedene Schichten in das Glas einlaufen zu lassen.
  • Der Muddler: Auch Barstößel genannt, er zerkleinert viele der Zutaten fachgerecht.
  • Der Ice-Crusher: Wie der Name schon verrät, zaubert er crushed ice, meist manuell. Es gibt aber auch elektrische Modelle, die Ihnen Kraft- und Zeit sparen.
  • Der Messbecher: Er ist für die exakte Dosierung wichtig – wer möchte und es sich zutraut, kann natürlich auch nach Augenmaß arbeiten.
  • Das Sieb: Zum Aussieben von zum Beispiel Früchten oder Eiswürfeln.
  • Die Cocktailzange: Sie ist für Eiswürfel oder um Fruchtscheiben am Glas zu drapieren. Um das hygienisch zu machen, kann man natürlich auch Einweghandschuhe nehmen.

Yummie! Unser liebstes Cocktailrezept

Wir verraten Ihnen unser liebstes Cocktailrezept in frischem Pink. Einfach zum Anfang Eiswürfel in Ihren Cocktail Shaker oder das Glas füllen. Am Ende können Sie den Drink noch mit einem Blütenblatt dekorieren!

Good to know: Der Unterschied zwischen Longdrink und Cocktail liegt im Volumen! Der Longdrink ist klassischerweise eine Spirituose mit mindestens 140ml (14cl) und weniger als 250ml (25cl), die mit einem nichtalkoholischen Getränk aufgefüllt wird. Ein großer Cocktail ist demzufolge aber auch ein Longdrink.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Party und viel Genuss bei Ihrem nächsten Cocktail!

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