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Gedeckte Tafel bei einer Hochzeit, dahinter Leute

Wussten Sie, dass die Sitzordnung tatsächlich über die Dauer sowie die Effizienz und Effektivität einer Besprechung entscheiden kann? Umso wichtiger ist es, die richtige Sitzordnung für den entsprechenden Anlass zu generieren. Auf Familienfesten ist eine Sitzordnung hauptsächlich dafür gedacht, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden und jedem einen festen Platz zuzuweisen, damit kein Chaos entsteht. Aber auch im Meeting, auf einer Geburtstagsfeier oder einem anderen Event ist die Sitzordnung grundsätzlich eine gute Idee. So schaffen Sie klare Strukturen und lassen keinen Raum für Diskussionen.

Stecken Sie gerade mitten in der Planung für ein Event und scheitern an der „richtigen“ Sitzordnung? Unsere Experten haben Ihnen dazu ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt – lassen Sie sich inspirieren!

Von Party bis Job: Die Sitzordnung nach Events

Eine Sitzordnung ist für jedes Event eine tolle Idee – gerade, wenn mehrere Gäste zusammenkommen. Dadurch verhindern Sie ein großes Durcheinander. Die Grundfragen für alle Events lauten: Wen setzt man dazu neben wen? Wie fühlen sich alle wohl? Das ist nämlich oftmals gar nicht so einfach.

Entweder platzieren Sie Gäste, die sich bereits kennen, nebeneinander. Denn so sichern Sie die Kommunikation. Eine derzeit beliebte Variante ist es aber auch, Teilnehmer nebeneinander zu platzieren, die sich nicht kennen, um so neue Bekanntschaften zu schließen. Das kann eine schöne Idee sein, einige Gäste werden sich damit aber sichtlich unwohl fühlen.

Für eine kleinere Runde ist eine Sitzordnung dagegen nicht immer sinnvoll. Hier sollte sich jeder Gast hinsetzen, wo er möchte. Bei offiziellen Events ist es wichtig zu wissen, dass der Ehrenplatz nicht vernachlässigt werden sollten. Denn oft haben die Gäste einen bestimmten Rang. Diese Rangfolge gilt es dabei zu beachten. Je niedriger der Rang, desto weiter entfernt wird der Gast von dem Gastgeber platziert.

Business, Baby! Die Sitzordnung im Meeting

Du bist, wo du sitzt – so könnte das Motto für die Sitzordnung im Meeting lauten. Ob man es glauben mag oder nicht, hier spielt der Platz ebenfalls eine wichtige Rolle. Für interne Team-Besprechungen eignet sich das Rechteck. Alle Sitzpositionen sind gleichwertig, keiner hat den Vorsitz. Dadurch findet eine Diskussion oder Besprechung auf Augenhöhe statt.

Für Meetings mit dem Vorstand oder dem höheren Chef ist dagegen die Platzierung am „Board“ sinnvoll. Hier sitzen sich die Teilnehmer an einem langen Tisch gegenüber. An einer der kurzen Seite nimmt der Chef Platz. Bei dieser Sitzordnung handelt es sich um einen formellen, hierarchischen Aufbau. Denn je weiter die Teilnehmer vom Kopfende entfernt sitzen, desto weniger fühlen sie sich einbezogen.

Steht ein kreatives Meeting an, gestalten Sie die Sitzordnung doch im Halbkreis. Das Coole: Hier fehlen die Tische, hinter denen man sich dabei gegebenenfalls verstecken kann. Dadurch fördern Sie die Offenheit jedes einzelnen Teilnehmers. Am Kopfende läuft entweder eine Präsentation, oder der Chef erläutert sein Anliegen.

Wedding Time! Die Sitzordnung zur Hochzeit

Wer sitzt traditionell neben wem? Gerade am wohl schönsten Tag im Leben achten wir Traditionen und möchten alles richtig machen. Da gehört natürlich auch die perfekte Sitzordnung dazu. Eines gleich vorweg: Jedes Brautpaar entscheidet selbst, wie es den Tag zelebrieren möchte. Ob in großer Runde, oder in engstem Kreise der Liebsten – völlig egal.

Generell gilt bei der Sitzordnung zur Hochzeit: Das Brautpaar sollte dabei möglichst zentral im Saal sitzen. So haben die Hauptpersonen einen guten Überblick über Ihre Gäste und werden gleichzeitig von allen gesehen.

Entscheiden Sie sich für eine rechteckige Tafel, sitzt das Brautpaar in der Mitte der Längsseite. Die Braut sitzt rechts neben dem Bräutigam, rechts und links davon folgen Eltern und Großeltern. Und zwar in dieser Reihenfolge: Links neben dem Bräutigam sitzt die Brautmutter, dann der Brautvater und die Großeltern. Neben der Braut wiederholt sich die Sitzordnung, nur eben gespiegelt. Damen und Herren werden immer abwechselnd platziert.

Für geschiedene Eltern des Brautpaares ist es auch sinnvoll, einen Tisch in der Nähe zum Brauttisch hinzustellen. Stattdessen können Freunde und Trauzeugen neben Braut und Bräutigam Platz nehmen. Somit können Unannehmlichkeiten vermieden werden.

Matching: Mögliche Tischordnungen zur Sitzordnung

Um mit der Planung der Sitzordnung überhaupt beginnen zu können, sollten Sie sich an der vorgegeben Tischform in der jeweiligen Location orientieren. Generell sind zwei Fragen zu klären, um die optimale Sitzordnung zu erstellen: Welche Tischform ist möglich? Wie viele Personen können an einem Tisch Platz nehmen? Die Klassiker sind viele runde Tische oder eine große U-Form, an der alle Gäste Platz nehmen können. Ebenso sind zahlreiche eckige Tische, die im Raum verteilt werden, möglich.

  • Fact 1: Eine Tischordnung in T-Form ist bestens für kleinere Hochzeiten geeignet. Den Hauptbestandteil bildet hier eine lange Tafel für das Brautpaar und deren wichtigste Gäste. Um die Sicht auf das Brautpaar nicht zu verdecken, ist es ratsam, den Bereich gegenüber dem Brautpaar und eventuell zwei Sitze daneben freizuhalten.
  • Fact 2: Die U-Form ist die Erweiterung der T-Form und ideal für mittelgroße Hochzeitsgesellschaften geeignet. Wenn Sie sich für diese Tischordnung entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass die direkt an den Ecken sitzenden Personen genügend Abstand haben. Dabei sollten Sie sowohl an die Arme wie auch die Beine denken.
  • Fact 3: Runde, freistehende Tische laden zur Kommunikation ein und lassen sich bei großen Gesellschaften einsetzen, wenn die Location über ausreichend große Räumlichkeiten verfügt. Diese Tischordnung ist besonders beliebt.

DIY: Tischkarten selber basteln

Damit die Gäste Ihre Sitzordnung nicht über den Haufen werfen und gerade auf größeren Veranstaltungen schnell zu Ihren Plätzen gelangen, sind Tischkarten zu empfehlen. DIY Tischkarten für die Hochzeit lassen sich ohne Tischkarten-Halter in wenigen Schritten ganz einfach selbst zaubern.

Was Sie dafür brauchen:

  • Tonkarton in der Farbe Ihrer Wahl
  • Edding in Gold
  • Eine Schere
  • Ein Band

Und so einfach geht’s:

  1. Schneiden Sie den Fotokarton in jeweils 5 mal 5 Zentimeter große Stücke.
  2. Nun falten Sie den Tonkarton in der Mitte, sodass die Tischkarte problemlos stehen kann.
  3. Versehen Sie die Kärtchen mit einer hübschen Schrift und binden Sie ein schmales Band darum.
  4. Nur noch eine kleine Schleife binden und schon ist eine süße Tischkarte entstanden.