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Lebensmittelmotto in einer Nahaufnahme

Kleine Tierchen, die sich in unseren Lebensmitteln einnisten und unser Essen so ungenießbar machen: Lebensmittelmotten in der Küche sind keine gern gesehen Gäste. Um was es sich bei diesen Schädlingen genau handelt und wie Sie diese erkennen, vorbeugen und bekämpfen können, erfahren Sie hier.

Was sind Lebensmittelmotten?

Motte ist nicht gleich Motte! Auch dieses Tier kann in viele unterschiedliche Arten unterteilt werden und befallen sowohl Lebensmittel als auch Materialien wie Wolle oder Seide. In der Küche sind meist Vorräte wie Mehl, Reis, Müsli Tee, Gewürze, Nüsse, Schokolade oder Tierfutter in Gefahr.

Lebensmittelmotten sind also keineswegs ein Hinweis auf mangelnde Hygiene in Ihrer Küche oder dem Vorratsschrank. Stattdessen holen wir die Schädlinge häufig bereits mit Eiern oder Mottenlarven befallene Lebensmittel zu uns nach Hause. Zu den gängigsten Lebensmittelmotten gehören folgende Unterarten:

  • Mehlmotte
  • Dörrobstmotte
  • Samenmotte
  • Kornmotte

Habe ich Lebensmittelmotten in der Küche? Die Erkennungszeichen!

Damit auch Sie erkennen können, wann Sie ein Mottenbefall in der Küche ereilt hat, stellen wir Ihnen die wichtigsten Erkennungszeichen vor.

  • Löcher in den Verpackungen: Die Larven dieser Insektenart fallen nicht nur über Mehl und Nüsse her, sie können sich auch durch Verpackungen aus Papier und sogar Plastik fressen. Demensprechend können vermehrte Löcher in Verpackungen auf einen Lebensmittelmottenbefall hinweisen.
  • Verklumpen der Lebensmittel: Oder aber die Larven spinnen ein feines weißes Gespinst, das die Lebensmittel überdeckt und zusammenklebt. Finden Sie verklumpte Lebensmittel in Ihrem Vorratsschrank, kann dies also ebenso ein Indiz sein.
  • Gespinste in Verpackungen, Ecken und Ritzen: Die sogenannten Gespinste der Larven finden sich nicht nur in Lebensmittelverpackungen, sondern auch in Ecken und Ritzen der Küche oder Vorratskammer.Sobald Sie solche Kokons entdecken ist also Vorsicht angesagt.

Diese Lebensmittel lieben Lebensmittelmotten

Lebensmittelmotten machen sich mit Vorliebe über trocken gelagerte Materialien wie Mehl, Getreide oder Tierfutter her. Eine kleine Auflistung über die gefährdeten Lebensmittel finden Sie hier:

  • Mehl
  • Grieß
  • Müsli
  • Tierfutter
  • Nüsse
  • Trockenobst
  • Hülsenfrüchte
  • Gewürze
  • Kräuter- und Früchtetee.

Andere Lebensmittel wie Fette, Salz, Zucker oder stark geräuchertes Essen, Kaffee oder Schwarztee meiden die Motten jedoch.

Lebensmittelmotten bekämpfen: Die besten Tipps & Tricks

Sie haben die ersten Anzeichen eines Mottenbefalls in der Küche bereist entdeckt und suchen nun nach den passenden Methoden, um die Schädlinge wieder loszuwerden?

Versuchen Sie es doch mal mit Pheromonfallen als Klebestreifen. Pheromon ist der Sexuallockstoff, der die Motten-Männchen anlockt. Dank des Klebefilms bleiben sie an der Falle hängen und die Fortpflanzung der Motten wird so gestoppt. Larven oder Weibchen werden bei dieser Falle jedoch nicht gefangen. Diese Methode verhindert also eher die weitere Verbreitung, befreit Ihre Küche jedoch nicht von allen Lebensmittelmotten.

Den Larven selber sagen sie mit sogenannten Schlupfwespen den Kampf an. Hierbei handelt es sich um für den Menschen vollkommen ungefährliche Insekten, die es auf Motten und deren Eier abgesehen haben. Schlupfwespen legen ihre Eier in die der Motten ab, da ihre Nachkommenschaft die Motteneier als Nahrungsquelle benötigt. Sobald die Schlupfwespen alle Motteneier in der Wohnung vernichtet haben, endet auch ihr Lebenszyklus. Schlupfwespen sind im Fachhandel erhältlich. Legen Sie diese an den befallenen Stellen aus und wiederholen Sie den Vorgang drei bis vier Mal in einem Abstand von drei Wochen.

H2: Wie schädlich sind Lebensmittelmotten für unsere Gesundheit?

Je nach Art legen die Motten bis zu mehrere hundert Eier – und das mehrmals im Jahr! Das ist nicht nur unappetitlich, sondern kann auch gesundheitliche Folgen für den Menschen haben.

Der Verzehr befallener Produkte kann zu Allergien, Hauterkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Befallene Vorräte sind daher für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet und müssen entsorgt werden.

Umweltbundesamt

Das können Sie vorbeugend tun!

Damit Sie sich vor einem erneuten Befall schützen, sollten zu aller erst die betroffenen Lebensmittel schützen. Hierfür eigenen Sich Gefäße aus Glas, Metall, Keramik oder festem Kunststoff.

Achten Sie jedoch auch schon Im Supermarkt auf die Verpackungen. Hier sollten Sie keine kleinen Löcher oder erste Verklumpungen im Produkt sehen können.

Auch der Geruch von ätherischen Ölen, beispielsweise von Lavendel, Nelken oder Zedernholz, schreckt Motten ab und fungiert als natürliches Insektizid. Stellen Sie also gerne eine kleine Duftlampe in der Küche oder Ihrem Vorratsschrank auf. Dies hält Lebensmittelmotten fern und verteilt gleichzeitig einen wohlig riechenden Duft in dem Raum.

Kontrollieren Sie zudem in regelmäßigen Abständen, ob Lebensmittel befallen sein könnten. So können Sie einzelne Produkte schnell entfernen und verhindern einen größeren Befall. Auch Fliegengitter an Fenstern und Balkontüren sorgen dafür, dass Motten nicht in die Wohnung gelangen können.

Die besten Aufbewahrungsboxen für Ihre Küche

Auch Sie möchten sich jetzt vor Lebensmittelmotten in der Küche schützen? Hier finden Sie die passenden Aufbewahrungsboxen und Dosen, mit denen Sie den kleinen Schädlingen den Kampf ansagen.


Wir hoffen unsere Tipps zu Lebensmittelmotten konnten Ihnen helfen. Entdecken Sie doch gerne auch weitere hilfreiche Artikel in unsere Kategorie “Küchentipps“! Viel Spaß!