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Backofen und Ablagefläche, auf der Herdplatte sind zwei Töpfe und eine Pfanne, darum Geschirrtücher und weitere Küchengegenstände

Kuchen, Pizza, Auflauf – der Backofen ist in vielen Haushalten nahezu täglich in Gebrauch. Und auch wenn Sie nur die Sonntagsbrötchen im Ofen aufbacken, mit der Zeit sammeln sich Krümel und eingebranntes Fett in dem Küchenhelfer. Da Sie hier Ihr Essen zubereiten, ist Hygiene das A und O. Das Bad putzen wir ja schließlich auch einmal die Woche, nur der Backofen wird gerne vergessen. Dabei ist es gar nicht so umständlich, wie viele von Ihnen vielleicht denken. Unsere Wohnexperten haben viele hilfreiche Tipps zum Thema „Backofen reinigen“ zusammengetragen. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie es aus!

Fröhliches Fragen: Die wichtigsten Antworten zum Backofen reinigen

Grundsätzlich empfehlen unsere Experten, den Backofen alle drei Monate zu reinigen. Wenn Sie das Gerät oft in Gebrauch haben und sich schneller Verschmutzungen bilden, sollten Sie eine gründliche Reinigung alle zwei Monate durchführen. Und beim Frühjahrsputz sollte es eh mit auf der Liste stehen! Vergessen Sie die Gummidichtung an der Backofentür nicht! Putzen Sie diese mit warmem Wasser und Neutralseife, damit sie auch weiterhin richtig schließt.
Wenn Sie sich für einen Backofenreiniger mit chemischen Wirkstoffen entscheiden, sollten Sie das Gerät nach der Reinigung für drei bis fünf Stunden ruhen lassen. Ebenso wichtig ist das Nachwischen mit Wasser, damit sich die chemischen Stoffe nicht im Backofen „festsetzen“. Ansonsten gehen sie auf etwaige Lebensmittel über.

Die besten Hausmittel zum Backofen reinigen

Es muss zwangsläufig nicht immer die Chemiekeule sein. Auch einfache Hausmittel haben sich als ziemlich gute Backofenreiniger bewährt, wie zum Beispiel:

  • Backpulver: Mischen Sie ein Tütchen Backpulver mit drei Esslöffeln Wasser im Verhältnis 1:1. Tragen Sie dann die Paste auf die Verschmutzungen in Ihrem Backofen auf und lassen Sie alles rund 30 Minuten einwirken. Danach den Backofen mit einem feuchten Tuch säubern.
  • Zitrone: Gießen Sie den Saft einer frisch gepressten Zitrone in eine Auflaufform. Geben Sie noch etwas Wasser hinzu und stellen Sie den Mix auf die unterste Schiene in Ihren Backofen. Anschließend das Gerät auf 200 Grad erhitzen und für 15 Minuten „dampfen“ lassen. Durch den Dampf der Zitronen-Wasser-Mischung werden Fett und eingebrannte Flecken problemlos gelöst. Außerdem neutralisiert die Zitronensäure unangenehme Gerüche.
  • Natron: Befeuchten Sie Ihr Backblech und streuen Sie etwas Natron auf klebrige Fettstellen oder Eingebranntes. Dann für einige Minuten einwirken lassen. Anschließend die eingebrannten Stellen einfach abschrubben und mit klarem Wasser nachspülen.
Backofen hinter einem gedeckten Esstisch, darauf und daneben Küchenutensilien

Smart: 4 Tipps zum Backofen reinigen

  • Tipp 1: Wenn Sie Hausmitteln ohne Chemie generell nicht über den Weg trauen, können Sie auch einfach zum klassischen Backofenreiniger greifen. Entfernen Sie dafür zunächst sowohl Backblech als auch Gitterrost aus dem Backofen. Sprühen Sie anschließend den kompletten Innenraum mit dem Backofenreiniger ein. Eine Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten ist dazu völlig ausreichend. Im letzten Schritt den Backofen mit einem feuchten Lappen auswischen.
  • Tipp 2: Bei besonders starken Verschmutzungen können Sie den Backofenreiniger über Nacht einwirken lassen und den Schaum mit Frischhaltefolie abdecken. Denn das wirkt wahre Wunder!
  • Tipp 3: Während Sie die Einwirkzeit des Backofenreinigers abwarten, könnten Sie die Tür des Backofens sowie Backblech und Gitterrost reinigen. Für die Glasscheibe der Innen- und Frontseite der Tür eignet sich ein fettlöslicher Reiniger. Damit einfach kurz einsprühen, 30 Sekunden einwirken lassen, feucht abwischen und mit einem trockenen Tuch nachreiben.
  • Tipp 4: Eine sehr komfortable, aber auch kostspielige Lösung ist die Investition in einen selbstreinigenden Backofen. Bei der sogenannten Pyrolyse wird der Backofen während einer Zeitspanne von ein bis drei Stunden auf rund 500 Grad erhitzt. Denn dies bewirkt, dass bei einer solch hohen Temperatur sämtliche Verschmutzung verbrennt und zu Asche zerfällt. Diese können Sie im Anschluss einfach mit einem feuchten Tuch wegwischen.

Eingebrannten Backofen reinigen Step-by-Step

Wenn der Backofen häufig in Benutzung ist, bleiben kleine oder große Gebrauchsspuren oftmals nicht aus. Mit dem richtigen Backofenreiniger lassen sich Verschmutzungen in der Regel aber ohne großen Aufwand beseitigen.

Etwas komplizierter wird es allerdings, wenn es sich um Eingebranntes handelt. Denn einen eingebrannten Backofen zu reinigen, kann eine echte Herausforderung sein. Wenn Sie dafür die passenden Zutaten zu Hause haben, ist aber auch das schnell gemacht. Unsere Experten verraten Ihnen wie.

Was Sie dafür brauchen

  • Salz
  • Ein Baumwolltuch
  • Etwas Wasser

Und so einfach geht’s

  1. Schritt

    Befeuchten Sie den Boden oder das Backblech (je nachdem, wo sich die eingebrannten Stellen befinden) mit einem nassen Lappen.

  2. Schritt

    Im nächsten Schritt bestreuen Sie alle verkrusteten Partien im Backofen oder auf dem Blech mit reichlich Salz. Es darf ruhig richtig weiß sein.

  3. Schritt

    Schalten Sie den Backofen ein und erhitzen Sie ihn auf 50 Grad.

  4. Schritt

    Sobald sich das Salz braun verfärbt hat, können Sie den Backofen ausschalten.

  5. Schritt

    Fegen Sie das Salz vorsichtig aus dem Backofen und wischen Sie mit einem feuchten Lappen nach.

  6. Schritt

    Fertig! Nun sollten die eingebrannten Stellen deutlich minimiert oder sogar ganz verschwunden sein.


Unter Tipps & Guides finden Sie auch noch weitere clevere Hacks und Hausmittel. Zum Beispiel, wie Sie Silber reinigen oder auch Fenster putzen. Lassen Sie sich inspirieren!