Ausreichend Schlaf und eine entspannte Nachtruhe sind wichtig. Das wissen wir nur zu gut. Doch das gilt nicht nur für den Menschen, sondern auch für unsere Fellnasen. Denn bei Hunden dient das Schlafen ebenfalls zur Erholung. Durch das Einhalten der Ruhezeiten regenerieren die Vierbeiner und sammeln neue Kraft. Aber wie sieht das Schlafbedürfnis bei Hunden eigentlich aus? Wie viele Stunden Schlaf sind gesund und was macht einen guten Schlafplatz aus? Erfahren Sie hier die wichtigsten Tipps und Infos für einen besseren Hundeschlaf!

Wie lange schläft ein Hund am Tag?

Während wir Menschen im Durchschnitt etwa sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, ist der Bedarf bei Hunden deutlich höher. Je nach Alter des Tieres können am Tag schon einmal bis zu 22 Stunden Schlaf zusammenkommen. Vor allem Welpen und kranke Hunde schlafen nicht selten 20 bis 22 Stunden täglich. Erwachsene, gesunde Tiere kommen dagegen mit circa 17 bis 20 Stunden Ruhe sowie Schlaf pro Tag aus.


Auch die Größe des Hundes spielt beim optimalen Schlafbedürfnis eine Rolle:

  • Kleine Hunderassen: ca. 14 bis 16 Schlaf pro Tag
  • Mittlere Hunderassen: ca. 10 bis 14 Stunden Schlaf pro Tag
  • Große Hunderassen: bis zu 18 Stunden Schlaf pro Tag

Wie lange schläft ein Hund in der Nacht?

Hunde schlafen in unterschiedlichen Phasen und verteilen diese über den gesamten Tag. Während die Fellnase am Tag vor allem vor sich hindöst und sich ausruht, fallen sie vorrangig nachts in den Tiefschlaf. Oftmals schlafen Hunde in der Nacht rund sieben bis neun Stunden. Dabei orientieren sie sich gerne an ihrem Frauchen bzw. Herrchen.

Wichtig: Der Tiefschlaf ist bei Hunden essentiell, denn in dieser Phase kann sich der Körper regenerieren und die Tiere verarbeiten das Erlebte des Tages.

Wie lange sollte ein Hund am Stück schlafen?

Damit das Schlafen für den Hund auch wirklich zur Erholung dient, sollte der Vierbeiner pro Nacht rund sieben bis neun Stunden in den Tiefschlaf fallen. Wichtig ist zu wissen, dass man bei Hunden auch das Ausruhen sowie Dösen zum Schlaf zählt. Allerdings schläft wohl kaum eine Fellnase bis zu 22 Stunden am Stück….

Warum schlafen Hunde so viel?

Na das klingt nach ganz schön viel Schlaf. Doch ein erholsamer Schlaf ist eben auch für Hunde äußerst wichtig. Dass die Tiere so viel pro Tag schlafen, ist vollkommen normal und sogar gut. Hunde verarbeiten beim Schlafen nämlich die vielen (neuen) Eindrücke vom Tag und schöpfen während der Ruhezeiten neue Kraft. Diese Energie benötigen die Vierbeiner wiederum fürs Spielen und Herumtollen sowie vor allem für ein gesundes Wachstum.

Tipp: Unterstützen Sie Ihren Hund, damit er genug Schlaf bekommt. Denn nicht jedes Tier findet gut in den Schlaf. Zieht Ihr Vierbeiner sich auf seinen Schlafplatz zurück, stören Sie ihn nicht, machen Sie nicht unnötig Lärm und halten Sie ihn nicht vom Schlafen ab. Gewöhnen Sie Ihre Fellnase zudem an einen gleichbleibenden Rhythmus. Das gibt dem Tier Sicherheit und kann sich positiv auf das Schlafverhalten auswirken.

Sollte ich meinen Hund aufwecken, wenn er schlecht träumt?

Damit sich Ihr Hund richtig erholen kann, sollten Sie ihn während der Schlafenszeiten in Ruhe lassen. Bedeutet: Nicht streicheln und bloß nicht wecken. Letzteres gilt auch, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Vierbeiner schlecht träumt. Beruhigt sich Ihr Liebling im Schlaf so gar nicht, können Sie ganz vorsichtig Ihre Hand auf seinen Bauch legen. Dadurch spürt der Hund Ihre Nähe und findet hoffentlich wieder zurück in eine erholsame Nachtruhe.

Achtung: Das kann passieren, wenn Ihr Hund nicht genug Schlaf bekommt

Ähnlich wie beim Menschen kann sich ein dauerhafter Schlafmangel bei Hunden ebenfalls negativ auf das Immunsystem sowie den Prozess der Zellreparatur auswirken und damit durchaus gefährlich werden.

So prüfen Sie, ob Ihr Hund genug Schlaf bekommt: Ihr Hund …


  • … kommt nicht zur Ruhe.
  • … wirkt stark überdreht.
  • … kann sich nicht konzentrieren.
  • … wirkt nervös und ist gereizt.
  • … wird motorisch schlechter.
  • … neigt zu aggressivem Verhalten.
  • … ist anfälliger für Krankheiten.
  • … erleidet chronische Erkrankungen.

Das ist bei der Auswahl des richtigen Hundebettes & Schlafplatzes wichtig:

Machen Sie es Ihrem Vierbeiner einfacher, sich zu erholen. Dafür ist nicht nur die Wahl des richtigen Hundebettes entscheidend, sondern auch der Schlafplatz:


  • Größe: Das Hundebett sollte optimal zu Ihrem Vierbeiner passen. Sprich: Ein großer Hund benötigt auch ein großes Körbchen, in dem sich das Tier bequem ausstrecken kann.
  • Ruhiger Platz: Sorgen Sie zudem dafür, dass der jeweilige Schlafplatz ausreichend Ruhe bietet, aber dennoch in Ihrer Nähe ist. Ideal ist zum Beispiel eine ruhige Ecke im Wohnzimmer.
  • Sicher: Hunde brauchen Sicherheit. Daher sollte das Hundebett am besten vor einer Wand platziert werden.
  • Angenehm: Natürlich sollte der Schlafplatz vor Sonne sowie Zugluft geschützt sein.
  • Perfekte Temperatur: In direkter Nähe zur Heizung ist das Hundebett ebenfalls nur bedingt gut aufgehoben.

Fazit: Tipps für einen besseren Hundeschlaf

Das optimale Schlafbedürfnis von Hunden ist stets abhängig vom jeweiligen Alter. Doch egal ob Welpe oder Senior: Ausreichend Schlaf ist wichtig und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Denn ein anhaltender Schlafmangel kann zu gravierenden, gesundheitlichen Problemen führen. Findet Ihr Hund schlecht in den Schlaf, unterstützen Sie ihn dabei und führen Sie feste Gewohnheiten ein. Auch ein gut ausgestattetes Hundebett an einem ruhigen Ort in Ihrer Nähe kann die Ruhephase positiv beeinflussen.

Tipp: Und am allerliebsten schläft ihr Vierbeiner wahrscheinlich sowieso in Ihrem Bett. 🙂


Wir hoffen unsere Tipps konnten Ihnen weiterhelfen und Sie finden den perfekten Schlafrhythmus zusammen mit Ihrer Fellnase. Entdecken Sie gerne auch unsere weiteren Artikel rund um Haustiere!