Ihr Vierbeiner gibt Ihnen zu verstehen, dass er das übliche Trocken- oder Nassfutter ab und zu etwas langweilig findet und gerne mal etwas anderes haben möchte? Grundsätzlich ist das handelsübliche Hundefutter ausreichend für den Tagesbedarf an Nährstoffen für den Hund. Doch auf Dauer kann dies unseren Fellnasen doch etwas langweilig werden. Doch was dürfen Hunde essen und was nicht? Bei uns finden Sie eine Liste mit 92 Lebensmitteln, die Sie Ihrem Hund geben dürfen. Gleichzeitig verraten wir Ihnen, was Hunde auf gar keinen Fall essen sollten und bei der Hundeernährung strikt verboten sind.

Welches Obst dürfen Hunde essen?

Tatsächlich dürfen Hunde die meisten Obstsorten ohne Bedenken essen. Dazu zählen zum Beispiel Äpfel, Birnen, aber auch Bananen sowie Melonen. Nur Weintrauben sind absolut tabu. Aufpassen sollten Sie auch bei der Gabe von Steinobst. Kirschen, Pflaumen & Co. sind zwar nicht verboten, allerdings sollten Sie vorab unbedingt den Kern entfernen, da dieser giftige Blausäure enthält.

Eine Übersicht, welches Obst für Hunde generell unbedenklich ist, finden Sie hier:


  1. Ananas
  2. Äpfel
  3. Aprikosen
  4. Bananen
  5. Birnen
  6. Brombeeren
  7. Cranberry
  8. Datteln
  9. Erdbeeren
  10. Feigen
  11. Granatapfel
  12. Heidelbeeren
  13. Himbeeren
  14. Johannisbeeren
  15. Kaki
  16. Kirschen
  17. Kiwi
  18. Mandarinen
  19. Mango
  20. Melone
  21. Nektarinen
  22. Orangen
  23. Papaya
  24. Pfirsiche
  25. Pflaumen
  26. Pomelo
  27. Stachelbeeren
  28. Zitronen

Welches Gemüse dürfen Hunde essen?

In Gemüse stecken u. a. wertvolle Ballaststoffe, Vitamine sowie Mineralstoffe – diese sind auch für Hunde gesund. So sorgen die enthaltenen Ballaststoffe beispielsweise für eine geregelte Verdauung. Grundsätzlich sind viele Gemüsesorten für Vierbeiner geeignet, etwas aufpassen sollten Sie allerdings bei Mais und Kohl.

Folgendes Gemüse darf Ihr Haustier fressen:


  1. Artischocken
  2. Blattsalate
  3. Blumenkohl
  4. Bohnen
  5. Brokkoli
  6. Chinakohl
  7. Chicorée
  8. Erbsen
  9. Fenchel
  10. Grünkohl
  11. Gurken
  12. Karotten
  13. Kartoffeln
  14. Kohl (Rotkohl, Weißkohl, Wirsing)
  15. Kohlrabi
  16. Kürbis
  17. Linsen
  18. Mais
  19. Mangold
  20. Oliven
  21. Paprika
  22. Pastinaken
  23. Petersilie
  24. Pilze
  25. Porree
  26. Radieschen
  27. Reis
  28. Rhabarber
  29. Rosenkohl
  30. Rote Beete
  31. Rucola
  32. Sellerie
  33. Soja
  34. Spargel
  35. Spinat
  36. Süßkartoffeln
  37. Tomaten
  38. Topinambur
  39. Zucchini

Dürfen Hunde Nüsse essen?

Zwar werden Nüsse von den meisten Hunden gut vertragen, dennoch sollten Sie diese Ihrem Vierbeiner nur in Maßen geben. Da die Leckereien sehr fettreich sind, kann es sonst gerade bei kleinen Hunderassen zu massiven Gewichtsproblemen kommen.

Während Bittermandeln, Muskatnuss, Pistazien sowie Macadamianüsse für Hunde nicht geeignet bzw. teilweise sogar giftig sind, gelten diese Nusssorten in der Regel als unbedenklich:


  1. Cashewnüsse
  2. Erdnüsse
  3. Haselnüsse
  4. Kastanien
  5. Mandeln
  6. Paranüsse
  7. Pekannüsse
  8. Walnüsse

Welches Fleisch dürfen Hunde essen?

Fleisch wird Hunden vor allem gerne im Zusammenhang mit dem BARFen gegeben. Hier wird der Hund allein von Frischfutter ernährt, Sie kochen also Essen für den Hund. Unter anderem auch Fleisch. Geeignet ist dafür zum Beispiel:


  • Geflügel
  • Lamm
  • Känguru
  • Pferd
  • Rind
  • Schaf
  • Strauß
  • Ziege
  • Schwein (NUR gekocht!)

Tipp zu rohem Fleisch: Einige Fleischroten können Sie Ihrem Hund auch roh verfüttern. Ihr Verdauungstrakt ist ohne Probleme in der Lage Fleischsorten wie Hähnchen, Rind, Kalb, Ziege, Schaf, Pferd, Lamm auch roh zu verarbeiten. Einzige Ausnahme macht dabei Schweinefleisch. Dieses sollten Sie nur gekocht verfüttern. Denn Schweine können das Aujeszky Virus übertragen. Dieses ist für uns Menschen unbedenklich, kann aber für Hunde tödlich enden! Solltest du getrocknete Schweineohren im Futterhaus finden, sind diese sehr wahrscheinlich auf den Virus getestet und daher unbedenklich. Du solltest aber unbedingt darauf verzichten, deine Hunde mit rohem Schweinefleisch zu füttern. 

Dürfen Hunde Käse essen?

Käse ist bei vielen Hunden ein beliebtes Leckerli. In klein geschnittene Würfel lässt sich das milchhaltige Lebensmittel ruckzuck von den Vierbeinern verzehren. Doch nicht alle Käsesorten sind für Ihre Fellnase gleichermaßen zu empfehlen. So gehören Frischkäse, Weichkäse, Schimmelkäse und Schmelzkäse besser nicht auf den Speiseplan. Denn diese enthalten viel Fett.

Möchten Sie Ihr Haustier hin und wieder mit Käse belohnen, eignen sich folgende Sorten:


  • Edamer
  • Emmentaler
  • Gouda
  • Grana Padano
  • Gruyère
  • Hüttenkäse
  • Manchego
  • Parmesan
  • Pecorino

Heikles Thema: Hund vom Tisch füttern?

Wer kennt ihn nicht, den bekannten Hundeblick. Doch den Hund vom Tisch füttern? Dies ist in vielen Haushalten ein absolutes No-Go und das aus gutem Grund. Schließlich hat der Vierbeiner seinen eigenen, festen Platz zur Nahrungsaufnahme: seinen Futter- sowie Trinknapf. Außerdem soll der Hund nicht lernen, dass sein Betteln zum Erfolg führt. Schließlich haben Sie im Haus das Sagen.

Viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass das Essen vom Tisch für den Vierbeiner schädlich sein kann. Denn nur in den seltensten Fällen gilt die menschliche Kost als geeignetes Hundefutter. Oftmals ist das Essen, was bei uns auf den Tisch kommt, sehr fettreich und stark gewürzt. Dies kann bei dem Hund unter Umständen zu Durchfall und/ oder Erbrechen führen.

Können Hunde Unverträglichkeiten haben?

Nicht nur Menschen können unter einer Unverträglichkeit gegenüber Lebensmitteln leiden, sondern auch Vierbeiner. Mögliche Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit können sein:


  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Hautausschlag

Relativ weit verbreitet ist bei Hunderassen zum Beispiel eine Getreideunverträglichkeit oder auch eine Laktoseintoleranz. Haben Sie Sorge, dass Ihr Vierbeiner eine haben könnte, klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Tierarzt bzw. Ihrer Tierärztin ab. Alternativ können Sie auch die Futtermenge reduzieren, um herauszufinden, ob das jeweilige Fressen wirklich der Auslöser für die Beschwerden ist. Kommt heraus, dass Ihr Haustier Getreide nicht verträgt, stellt sich mit der Gabe von speziellem Futter oftmals schnell eine Verbesserung der Symptome ein.

Gibt es Lebensmittel, die Hunde auf keinen Fall essen sollten?

Es gibt natürlich auch Lebensmittel, die für Hunde absolut ungeeignet sind und von den Vierbeinern auf keinen Fall gefressen werden sollten, da diese eine Vergiftung und schlimmstenfalls zum Tod führen können, wie zum Beispiel:


  1. Auberginen
  2. Avocados
  3. Bittermandeln
  4. Grüne Bohnen (roh)
  5. Hülsenfrüchte
  6. Knoblauch
  7. Paprika
  8. Schokolade
  9. Tomaten
  10. Weintrauben
  11. Zwiebeln

Lesetipp: Entdecken Sie unsere Liste mit allen Lebensmitteln, die Hunde nicht essen dürfen!

Diese Pflanzen sind ebenfalls giftig für Hunde

Vorsicht auch bei einigen Pflanzen! Gängige Zimmerpflanzen, die für Hunde giftig sind, sind etwa:


  • Agave 
  • Amaryllis 
  • Birkenfeige
  • Christusstern
  • Clivie  
  • Efeutute
  • Flamingoblume 
  • Fensterblatt 
  • Geranie 
  • Gummibaum 
  • Hortensie 
  • Lilien
  • Orchideen
  • Weihnachtsstern 

Tipp: Entdecken Sie hier 5 ungiftige Pflanzen für Ihr Zuhause mit Hund!


Wir hoffen unsere Lebensmittel-Listen können Ihnen den Alltag mit Ihrem Vierbeiner etwas erleichtern und eine gute Hilfestellung sein. Entdecken Sie gerne auch noch weitere Artikel in unserer Haustier-Kategorie! Sie suchen nach Rezepten zum Selbst machen? Vielleicht können wir Sie auch hier inspirieren: