Lampe im Esszimmer

Mal eben schnell die Pizza in den Backofen schieben, die Lieblingsserie im TV suchten und nebenbei alle Social Media Apps checken ─ eine Sache haben all diese Dinge gemeinsam: Wir brauchen dafür Strom! Wir stecken jeden Tag das Ladegerät des Handys in die Steckdose. Aber was genau ist Strom eigentlich und wo kommt die Energie her? Kurz und knapp: Von Strom wird gesprochen, wenn es sich um viele Elektronen handelt, die in eine gemeinsame Richtung fließen. Elektronen sind winzige Ladungsträger, die in der Hülle von Atomen um den Atomkern kreisen. Der Strom aus unserer Steckdose wird in einem Kraftwerk erzeugt. Ohne Strom läuft bei uns einfach nichts, dennoch lässt sich die Energie ganz simpel einsparen. Unsere Experten verraten Ihnen coole Energiespartipps, die Sie in wenigen Schritten umsetzen können.

Ecolicious: Strom sparen für die Umwelt

Schon allein im Sinne der Umwelt sollten wir unseren Stromverbrauch einmal kritisch hinterfragen und wenn möglich Energie einsparen. Denn überall dort, wo fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas oder Mineralöl in elektrische Strom- und Wärmeproduktion umgewandelt werden, werden energiebedingte Emissionen freigesetzt. Das sind Treibhausgase, hauptsächlich Kohlendioxid, was ein schädlicher Stoff in der Luft ist. Da es sich natürlich nicht gänzlich auf Strom verzichten lässt, bietet der Umstieg auf Ökostrom eine Alternative zum herkömmlichen Anbieter. Als Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Solartechnik gewonnen wird. Die Herstellung erfolgt auf ökologisch vertretbare Weise und der Strom lässt sich physikalisch nicht vom „klassischen“ Strom unterscheiden.

Stehleuchte im Wohnzimmer

Money, money, money: Strom und Geld sparen

Gefühlt wird jedes Jahr alles teurer, vor allem die Nutzung von Energie reißt ein tiefes Loch in unser Portemonnaie. Dabei lässt sich Strom oftmals auf ganz unkompliziertem Weg sparen. Denn wer zahlt schon gerne eine zu hohe Stromrechnung? Mit dem Geld lässt sich schließlich auch prima der nächste Sommerurlaub oder ein stylisches Interior-Piece shoppen. In Deutschland liegt der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte bei rund 29,42 Cent pro Kilowattstunde (Stand: 2018). Im Jahr 2000 lag dieser allerdings noch bei 13,94 Cent. Dies entspricht einer Steigerung von 111 Prozent beziehungsweise 6 Prozent pro Jahr. Unfassbar! Mit Strom lässt sich also bares Geld sparen.

Die besten Stromspartipps

  1. Backen Sie ohne vorzuheizen und kochen Sie mit Restwärme
  2. Verwenden Sie zum Kochen einen passenden Deckel
  3. Kühlschranktür nicht zu lange geöffnet lassen
  4. Waschen Sie ohne Vorwäsche – das ist überflüssig
  5. Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen lassen, statt im Tümmler
  6. Wechseln Sie zu Ökostrom, das verursacht weniger CO2
  7. Schalten Sie Elektrogeräte ganz aus und nicht nur auf Standby
  8. Klimaanlagen sind ein absolutes No-Go, halten Sie stattdessen tagsüber Fenster und Türen mit Jalousien geschlossen
  9. Steigen Sie auf LED- und/oder Energiesparlampe um
  10. Sobald der Reifansatz im Inneren des Kühlschranks oder der Gefriertruhe zu dick wird, abtauen lassen

Strom sparen beim Kaufen

Schon bevor Sie sich ein Gerät in die eigenen vier Wände holen, können Sie eine Menge Strom sparen. Wie? Ganz einfach: Achten Sie beim Kauf auf zentrale Aspekte der potentiellen Shopping-Ausbeute. Bei Lampen sind derzeit Modelle mit Solar oder LED absolut angesagt. Vor allem im Garten oder auf dem Balkon machen sich Solarlampen einfach toll. Schmuckstücke mit LED werten Ihre Innenräume auf und sorgen für ein angenehmes Licht zum Wohlfühlen. Bei größeren Elektrogeräten sollten Sie vor allem auf die jeweilige Energieeffizienzklasse achten. Von A+++ über A, B bis hin zu D ─ alle Geräte werden einer Klasse zugeordnet. So bezeichnet die Kategorie A+ ein Gerät, welches 20 Prozent weniger Strom als ein Elektrogerät der Klasse A verbraucht. Bei A++ sind es sogar 40 Prozent weniger Energiebedarf und bei A+++ rund 60 Prozent. Spätestens bei der nächsten Stromrechnung wird Ihnen auffallen, dass sich die Investition in ein energiesparendes Gerät durchaus gelohnt hat. Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken!

Mobil Strom sparen: So geht’s beim Handy

Nicht nur der Fernseher im Standby-Modus ist ein wahrer Stromfresser, auch der Akku des Smartphones zieht regelmäßig zu viel Energie, so dass wir das Mobilfunkgerät gefühlt jeden Abend ans heimische Stromnetz anschließen müssen, was natürlich auch wieder eine Menge Strom saugt. Wie lässt es sich also vermeiden, dass das eigene Handy zur Stromfalle wird? Um den Akku des Smartphones und somit auch Strom einzusparen, haben wir Ihnen sechs hilfreiche Energiespartipps zusammengetragen:

  • Fact 1: Bildschirmhelligkeit anpassen ─ nicht immer muss es die vollste Helligkeitsstufe sein. Oftmals reicht auch eine seichtere Beleuchtung total aus.
  • Fact 2: Bildschirm automatisch ausschalten ─ es ist sinnvoll, dass das Display nur dann leuchtet, wenn es auch wirklich nötig ist.
  • Fact 3: Energiesparmodus nutzen ─ dadurch verhindern Sie, dass Apps im Hintergrund laufen und Strom des Akkus ziehen.
  • Fact 4: Vibration deaktivieren ─ ist nicht nur unnötig, sondern verbraucht Strom, den Sie für wichtigere Dinge am Handy nutzen können.
  • Fact 5: Akku vor Temperaturen schützen ─ extreme Temperaturen sorgen dafür, dass die Akkukapazität dauerhaft sinkt.
  • Fact 6: Synchronisation verringern ─ dadurch prüfen Apps nicht den ganzen Tag über, was in Ihrem Aufgabenbereich aktualisiert werden könnte.

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