Top Marken bis zu -70% freischalten!

Top Marken bis zu -70% freischalten!

Nahaufnahme Kirschblütenbaum

Ein Zen Garten ist oft das erste, woran man bei Kunst der japanischen Gartengestaltung denkt. Kare-san-sui heißt diese Form des Gartens im Japanischen, was frei übersetzt so viel wie „trockene Landschaft“ bedeutet. Das zeigt schon an, was in diesem Japangarten fehlt: Nämlich die Pflanzen und das Wasser. In unseren Ratgeber rund um den Garten nach fernöstlichem Stil verraten wir Ihnen, auf was Sie bei der japanischen Gartengestaltung noch achten sollten. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten vor, die Ihren Outdoor-Bereich zum asiatischen Traumgarten verwandeln. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Diese Bestandteile dürfen in keinem japanischen Garten fehlen

Die Steine können sowohl Gebirge als auch Figuren symbolisieren. Sie sind meist die erste Dekoration eines japanischen Gartens. Alles andere wird um sie herum aufgestellt.

Der Sand (manchmal auch Kies) wird um die Steine herum aufgeschüttet. Mit Rechen werden sorgfältig Wellenlinien in das Material integriert. Diese symbolisieren das Wasser. Durch die stetige Veränderung dieser Linien erfährt ein japanischer Garten stets seine „fließende“ Veränderung.

Statt großer Pflanzen wächst nur Moos in einem solchen Garten. Das steht für die Natur – so sollen zum Beispiel mit Moos bewachsene Steine oft Berge voller Bäume repräsentieren. Insgesamt legt ein japanischer Garten großen Wert darauf, eine Landschaft im Miniaturformat darzustellen.

Ein Zen Garten ist Bestandteil des Zen Buddhismus und soll für Entspannung und innere Ruhe sorgen. Wichtig ist hier das Loslassen: In einem Zen Garten soll das eigene Ich in den Hintergrund geraten, damit man das große Ganze des Lebens erkennen kann.

Westwing Interior-Expertin Anna

Japanischer Garten: Anlegen leicht gemacht

  1. Tipp

    Finden Sie Ihr Thema! Einen japanischen Garten anzulegen ist gar nicht so leicht. Schließlich gibt es viele verschieden Themen, die als Inspirationsquelle dienen: Zen, Shinto oder den kaiserlichen Stil. Natürlich können Sie aber auch Elemente aus den verschiedenen Stilen miteinander kombinieren.

  2. Tipp

    Für einen japanischen Garten sind Steine, Wasser und japanische Pflanzen essentiell. Ob Sie die Landschaft üppig oder eher schlicht gestalten wollen, entscheiden Sie.

  3. Tipp

    Auch in einem asiatischen Garten darf eine passende Deko natürlich nicht fehlen: Laternen, Pavillons, Treppen aus Stein, Wasserschalen, Zäune und symbolträchtige Figuren. Diese Elemente können Sie auf unterschiedliche Art und Weise für Ihren Garten nutzen.

  4. Tipp

    Ein Pavillon bietet sich an, um eine gemütliche Ecke zum Sitzen zu schaffen.

  5. Tipp

    Kleine Hügel, die sie bepflanzen oder mit Kies auffüllen, verleihen Ihrem japanischen Garten noch mehr Charme.

  6. Tipp

    Eine Sitzbank im Garten ist das A und O! Sie sollte aber so platziert werden, dass Sie den gesamten Garten im Überblick haben und hier vollends entspannen können.

So erhalten Sie den traditionellen Roji-Garten

Der Roji (bedeutet so viel wie „taubedeckter Boden“) ist eine besondere Form von Gärten in Japan. Er dient einem ganz bestimmten Zweck: Der berühmten Teezeremonie. Bei diesem Ritual geht es aber nicht nur um schlichtes Teetrinken. Es steht hingegen ein Ritual mit vielen unterschiedlichen Vorgängen, durch das man zu innerer Ruhe finden soll, im Mittelpunkt.

Ein solcher japanischer Garten ist meist in einen inneren und äußeren Garten geteilt, um die Trennung zur Außenwelt zu verdeutlichen. Gut geschützt findet sich in ihm das Teehaus, in dem ein Teil der japanischen Kultur des Teetrinkens stattfindet. Außerdem besteht ein Roji meist aus folgenden Elementen:

  • Durch den Eintritt durchs Tor findet man erst wirklich den Zugang zum japanischen Garten und damit zur Teezeremonie.
  • Ein japanischer Garten hat viele Wege und darüber kann der Gast langsam von der äußeren Welt loslassen und sich zur Zeremonie einfinden.
  • Durch das Waschen in einem Becken kann der Gast die äußere Welt symbolisch abwaschen.
  • Meist gibt es ein oder mehrere Sitzbänke, auf denen man sich auf die Teezeremonie im japanischen Garten innerlich vorbereiten kann.
  • Oftmals ist ein japanischer Garten über hohe Hecken abgetrennt, damit der Gegensatz von innen und außen stärker sichtbar wird. Hierdurch wird ein solcher Ort zu einem besonderen Erlebnis bei der Suche nach Kontemplation.

Japanische Pflanzen – das sind unsere Must-haves

Ein japanischer Garten ist ein ganz besonderer, fast verzaubert wirkender Ort. Wenn man durch einen solchen Garten spaziert, spürt man sofort das Einkehren von Ruhe und Entspannung. Beliebte Nachbildungen japanischer Gärten finden sich auch in Deutschland – beispielsweise in Städten wie Berlin, Hamburg oder Bonn. In Japan beruhen solche Gärten auf einer jahrhundertelangen Tradition der Gartenkunst, die nicht einfach nur eine wunderbare Optik in ihrem harmonischen Design ergibt.

Auch sollen bestimmte Stimmungen und Atmosphären erzeugt werden, die das Gefühl von stillstehender Zeit vermitteln. Vor allem mit Pflanzen lässt sich der Charme des japanischen Gartens in das eigene Heim holen. Besonders beliebt sind Farn, Bambus, Hosta und japanischer Ahorn. Vor allem die Ahorn-Gattung ist in asiatischen Gärten sehr begehrt, da die wunderschöne Blattfarbe einen Hauch Asien in Ihren heimischen Außenbereich zaubert.

Japanische Wandelgärten- Grünflächen mit Tradition

Eine weitere berühmte Form des Gartens sind die japanischen Wandelgärten. Diese Parks sind im 17. Jahrhundert entstanden und heben die Gestaltung mit Wasser in den Vordergrund. Wichtig sind hier viele Gewässer wie Seen oder zumindest Teiche, die von Inseln, denen oft bestimmte Tiere zugeordnet sind, durchbrochen werden.

Auch hier sind angelegte Wege sehr wichtig. Aber auch Teehäuser und Pavillons, die diese Parks säumen, spielen in japanischen Wandelgärten eine große Rolle. Hier wirkt ist das Zusammenspiel aus Grün und Natur mit ruhigen Wasserpartien besonders eindrucksvoll. Solch ein japanischer Garten war früher meist Bestandteil eines Kaiserpalastes und repräsentiert bis heute die zeitlose Schönheit Japans und den immer wiederkehrenden Verlauf der Jahreszeiten.

Kein japanischer Garten gleicht dem anderen, aber jeder ist eine Entdeckung für sich – finden Sie dort zu neuen Inspirationen! Wunderschöne und stilechte japanische Gartendeko finden Sie auch hier bei uns im Onlineshop. Stöbern Sie durch die exklusive Auswahl bei WestwingNow und finden Sie Ihre neuen Lieblingsstücken für Ihren ganz persönlichen japanischen Garten!