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Katze sitzt neben Hund und schaut ihn an

Wau oder Miau? In Sachen vierbeinige Haustiere gibt es oftmals nur zwei Lager: Hund oder Katze. Entweder ist man ein Fan von eleganten Stubentigern oder man liebt die verschmusten Fellnasen. Beides? Ist eher eine Seltenheit. Wobei sich Hund und Katze in einem Haushalt durchaus gut verstehen können. Vielleicht sind Sie schon stolze/e Besitzer/in von Hund und/oder Katze oder aber Sie können sich noch nicht so richtig entscheiden? Obwohl sich die Vierbeiner in einigen Dingen ähneln, so unterschiedlich kann sich eine Anschaffung auf Ihr Leben auswirken. Wir verraten Ihnen, was einen Hund und eine Katze so besonders macht und was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie sich eine süße Fellnase zulegen möchten!

Machen Hunde oder Katzen glücklicher?

Sind Hundehalter oder Katzenhalter die glücklicheren Menschen? Diese Frage spaltet die Haustier-Lager, denn für viele Besitzer gibt es nur eine einzige Option: Entweder-oder.

Dabei ist ein Hund der beste Freund des Menschen und Katzen können uns in die Seele blicken. Fakt ist aber, dass eine Studie in den USA nun herausgefunden haben will, dass Hundehalter mehr als doppelt so glücklich wie Katzenhalter seien. Sogar Menschen ohne Haustier wären laut Eigenaussage ebenfalls glücklicher als Katzenbesitzer.

Bilden Katzen-Fans nun das traurige Schlusslicht? Keinesfalls. Denn ob Sie ein Hund oder eine Katze glücklicher macht, können nur Sie persönlich entscheiden. Es ist eine subjektive Wahrnehmung. Und wer weiß: Vielleicht waren in der amerikanischen Umfrage die Hundehalter tatsächlich einfach nur sehr, sehr glücklich!

Baby-Katze in Weiß sitzt neben einem Korb aus Bast

Kosten

Sich ein Haustier in das eigene Heim zu holen, ist immer mit Kosten verbunden. Je nach Tier, Rasse und Verkäufer können diese unterschiedlich hoch ausfallen. Selbst wenn Sie einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim adoptieren, ist oftmals eine Schutzgebühr fällig. Zum Glück! Denn Sie sollten ein Haustier keinesfalls für einen zu günstigen Preis aus dem Internet kaufen. Hier kann es vorkommen, dass Hund oder Katze aus unhygienischen Verhältnissen stammen. So süß die kleinen Fellnasen auch sein mögen, holen Sie sich ein Haustier von zertifizierten Züchtern, aus Tierauffangstationen oder aus dem Tierheim.

Kaufen Sie Ihren Hund bei einem seriösen Züchter, können Sie mit einem Anschaffungspreis von rund 1000 Euro rechnen. Die Kosten für einen Vierbeiner aus dem Tierheim liegen in der Regel bei einer Schutzgebühr von 150 bis 300 Euro.

Für eine Katze können Sie mit einmaligen Anschaffungskosten von mindestens 100 Euro rechnen. Der Preis für Rassekatzen kann aber deutlich höher ausfallen und bei rund 600 bis 1300 Euro liegen.

Bei beiden Haustieren kommen monatliche Kosten hinzu. Denn auch das Futter, Arztbesuche, Spielzeug etc. will bezahlt werden. Für Hunde müssen Sie zusätzlich eine Haftpflichtversicherung abschließen und das Tier bei der Stadt anmelden. Hier werden jährliche Steuerzahlungen fällig, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. In der Regel liegen diese bei etwa 90 Euro pro Jahr. Für sogenannte Listenhunde zahlen Sie teilweise bis zu 600 Euro pro Jahr Hundesteuer.

Zeitaufwand und Lebenserwartung

Wie alt Ihr Vierbeiner wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Während Hunde eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren haben, werden Katzen im Durchschnitt 2 bis 16 Jahre alt. Hier handelt es sich um Mittelwerte. Oftmals kommt es auch auf die jeweilige Rasse an. Kleine, gesunde Hunde werden manchmal deutlich älter als ihre größeren Artgenossen.

Hund gibt dem Menschen die Pfote

Fakt ist: Wenn Sie sich für einen der beiden Vierbeiner entscheiden, haben Sie für die nächsten Jahre eine große Verantwortung zu tragen. Nicht ohne Grund ist ein Haustier für viele Menschen eine Art Kinderersatz. Die Tiere sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Daher sollten Sie auch viel Zeit mit Ihnen verbringen.

Während Katzen sich gut selbst beschäftigen können und Zuhause gerne alleine sind, wollen Hunde am liebsten jederzeit bei Ihnen sein. Dies sollten Sie vor Anschaffung eines Hundes unbedingt beachten. Das Tier kann zwar einige Stunden alleine bleiben, aber nicht für einen kompletten Arbeitstag. Wenn Sie sich für einen Hund entscheiden, sollten Sie also abklären, wo der Vierbeiner in Ihrer täglichen Abwesenheit unterkommen kann. Selbstverständlich haben wir auch einen Artikel mit Tipps für den Büroalltag mit Hund für Sie!

Hund- oder Katzenmensch: Das Verhalten

Der Hund wird nicht ohne Grund, als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Die Vierbeiner orientieren sich an ihrem Frauchen oder Herrchen, da sie hier das Gefühl von Sicherheit verspüren. In neuen Situationen reagieren Hunde verunsichert, teilweise sogar verängstigt. Katzen hingegen suchen sich lieber in Ihrem Zuhause einen Rückzugsort, der ihnen einen sicheren Platz bietet. Die Stubentiger bevorzugen erhöhte, höhlenartige Plätze. Sie kommen oftmals sehr gut alleine zurecht und sind nicht zu sehr an den Menschen gebunden.

Aktivität

Hunde und Katzen sind beide auf Ihre ganz eigene Art und Weise aktiv. Während Hunde sich oftmals an den Rhythmus des Menschen anpassen, haben Katzen ihre ganz eigenen Vorstellungen. So kommt es nicht selten vor, dass Hunde nachts genauso schlafen, wie das Frauchen oder Herrchen. Katzen drehen während der Ruhephasen des Menschen gerne mal völlig auf. Vermutlich ist auch das der Grund, weshalb viele Hundebesitzer ihre Vierbeiner mit im Bett schlafen lassen, Katzenbesitzer aber gerne davon absehen.

Wie bereits erwähnt, beschäftigen sich Katzen oft mit sich selbst oder sind draußen auf Beutezug. Hunde möchten am liebsten immer beim Menschen sein. Der größte Unterschied in der Aktivität: Mit einem Hund müssen Sie regelmäßig Gassi gehen: 3 bis 4 Mal am Tag, damit in den eigenen vier Wänden kein Malheur passiert. Katzen haben hierfür ein praktisches Katzenklo, welches Sie ebenfalls regelmäßig säubern sollten.

Fazit: So treffen Sie am besten Ihre Entscheidung

Ob Sie sich für einen Hund oder eine Katze entscheiden, hängt natürlich hauptsächlich von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Dennoch sollten Sie beiden Tierarten gerecht werden. Gerade ein Hund benötigt viel Aufmerksamkeit und Zeit. Katzen hingegen sind vielleicht nicht so zeitintensiv, sollten aber ebenfalls nicht als Accessoire gesehen werden.

Diese kleine Checkliste kann Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein:

  1. Wenn Sie viel und lange arbeiten, sollten Sie eine Betreuung für Ihren Hund haben. Der Vierbeiner kann vier bis sechs Stunden alleine sein. Alles, was darüber hinausgeht, tut dem Hund nicht gut. Katzen hingegen haben mit einer längeren Abwesenheit des Besitzers (bis zu acht Stunden) weniger Probleme.
  2. Grundsätzlich haben Sie sowohl für eine Katze als auch für einen Hund Kosten zu tragen. Allerdings sind Hunde deutlich teurer, da hier zusätzlich eine Versicherung abgeschlossen sowie Hundesteuer gezahlt werden muss. Auch fallen die Kosten für einen Tierarzt bei einem Hund oftmals etwas höher aus.
  3. Haben Sie in Ihrer Freizeit ausreichend Kapazität, um dem Tier gerecht zu werden? Hunde wollen Gassi gehen, spielen und viel kuscheln. Wenn Sie nicht gerne draußen an der frischen Luft sind, kann es mit einem Hund etwas schwierig werden. Katzen gehen am liebsten alleine auf Beutezug und sind nicht zu sehr an den Menschen gebunden.