Wow! Was für ein Jahr. 2020 ist an niemandem spurlos vorbeigegangen. Jeder hat seine persönliche Geschichte zu einem ereignisreichen, ungewöhnlichen, prägenden und vor allem unerwarteten Jahr geschrieben. Auch wenn der Glockenschlag um 00.00 Uhr in der Silvesternacht keinen magischen Neuanfang herbeizaubern kann, so markiert er trotzdem eine gute Gelegenheit um das Vergangene gedanklich abzuschließen und mit frischem Mut, Tatendrang, neuen Ideen, Zielen und Schwung in 2021 zu rutschen.

Unser Tipp vorab: Verknüpfen Sie das Erlebte mit dem Zukünftigen. Behalten Sie die Vergangenheit im Auge, wenn Sie Ziele für die Zukunft stecken. Lernen Sie aus allem, was Sie bewegt hat und ziehen Sie daraus Inspiration für Ihre kommenden Vorsätze. Ihre Vorsätze werden umso klarer, passender, persönlicher und auch leichter für Sie zu erreichen, wenn Sie sich vorab fragen: Was nehme ich aus dem letzten Jahr mit? Was habe ich gelernt? Was hat mich berührt? Was hat mich verändert?

Und schließlich: Was will ich 2021 anders machen?

Bevor Sie sich nun in Ihren eigenen Jahresrückblick stürzen und all Ihre Vorsätze und Ziele für das kommende Jahr aufstellen, haben wir noch eine Liste voller Inspiration und Motivation für Sie.

Warum gibt es überhaupt sowas wie Neujahrsvorsätze? Woher kommen sie?
Ein kurzer Einblick in die Geschichte wird Ihnen helfen zu verstehen, warum Menschen seit Jahrtausenden Neujahrsvorsätze aussprechen und warum sie so wichtig für uns sind.

Danach finden Sie die 60 besten Neujahrsvorsätze aus denen Sie Ideen, Tipps, Inspiration und Motivation für Ihre eigene Liste schöpfen können.

Auch daran haben wir gedacht, denn am Ende finden Sie hier eine hübsche Vorlage für Ihre eigenen Ideen und ausformulierten Neujahrsvorsätze.

Geschichte der Neujahrsvorsätze

Bevor Julius Caesar bei seiner später sogenannten julianischen Kalenderreform 46 vor Christus den 01. Januar als neuen Jahresbeginn festlegte wurde der Neuanfang im März gefeiert. Was damals die alten Römer und genauso auch alle auf sie folgenden Gesellschaften mit Silvester und Neujahr verbanden: Ein rauschendes Fest. Das Jahresende wird gezeichnet von Exzess, Party, gutem Essen und meist auch viel Alkohol.

Die Kirche war weder mit der Festlegung des Datums noch mit den heidnischen Feiern und Ausschweifungen einverstanden. Das kirchliche Kalenderjahr wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder reformiert und auf neue Daten verlegt. Was jedoch blieb, war der erhobene Zeigefinger, mit dem die Kirche auf die sündige Silvesternacht zeigte.

Bis sich schließlich Papst Innozenz XII. 1691 den 1. Januar als ersten Tag in den kirchlichen Kalender aufnahm und den Todestag Silvesters I., zu dessen Heiligentag erklärt hatte sich schon eine Reaktion in den feiernden Gläubigen verbreitet: Zum Jahresbeginn sollte man Buße tun für die Sünden des letzten Jahres und vor allem der Silvesternacht.

Schließlich sind die modernen Neujahrsvorsätze aber gelöst von jedem religiösen Glauben. Jeder Neustart bietet sich an, um Vorsätze zu bilden, Ziele zu setzen und an sich arbeiten zu wollen. Zum Beispiel der eigene Geburtstag, ein Jobwechsel, ein Umzug oder einfach nur Montag. Aber gerade zum Jahreswechsel ist es natürlich besonders naheliegend sich mit der eigenen Zukunft zu beschäftigen. Demnach haben auch wir uns Gedanken gemacht und 60 Tipps, Ideen und Denkanstöße gesammelt, aus denen Sie sich hier bedienen dürfen, um Ihre eigenen Neujahrsvorsätze 2021 zu formulieren.

Neujahrsvorsätze Vorlage

Mit unseren schönen Vorlagen können Sie ganz einfach selbst Ihre Neujahrsvorsätze notieren. Suchen Sie sich einfach ihre Lieblingsvorlage aus, lesen Sie unsere Ideen und mache Sie Ihre ganz eigene Liste mit Ziele für Ihr nächstes Jahr. Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß und Freude!

Typische Neujahrsvorsätze

  1. Mit dem Rauchen aufhören: Ein sehr guter Vorsatz aber auch ein sehr schwerer. Was helfen kann sind konkrete Ziele, eine zusätzliche Motivation wie zum Beispiel das Geld das man sich ohne den Zigarettenkonsum spart, Verbündete die gemeinsam verzichten und aufhören und kleine Belohnungen.
  2. Abnehmen: Einer der häufigsten Vorsätze und dabei häufig nicht zu Ende gedacht. Warum wollen Sie eigentlich abnehmen? Sind Sie wirklich gesundheitsschädigend übergewichtig? Oder wollen Sie einfach nur wieder in Ihre Lieblingsjeans passen? Beide Beweggründe sind vollkommen legitim fordern aber ganz unterschiedliche Herangehensweisen um den Vorsatz auch wirklich umsetzen zu können. Klären Sie vorab warum Sie eigentlich abnehmen wollen. Außerdem müssen Sie sich bewusst sein, dass Abnehmen nur mit einer Kombination aus Bewegung und Ernährung funktioniert, dass es sehr Zeitaufwendig ist und ein langfristiges Projekt ist. Die Umsetzung Ihres Vorsatzes wird Ihr Privatleben, Ihr Sozialleben, Ihren Alltag, Ihr Konsumverhalten und wahrscheinlich sogar Ihren Job beeinflussen.
  3. Mehr Sport machen: Auch dieser Vorsatz kann aus unterschiedlichen Gedanken und Wünschen geboren werden. Ein gesunder Lifestyle, mehr Muckis, Abnehmen oder einfach um etwas Neues auszuprobieren oder ein neues gemeinsames Hobby mit dem Freundeskreis zu finden. Werden Sie konkreter: Welche Sportart solls denn sein? Wann? Wo? Wie oft? Schmieden Sie Pläne und setzen Sie sich Ziele. Melden Sie sich zum Beispiel für einen Halbmarathon an. Oder schließen Sie mit Ihrem Partner eine Wette ab, wer von Ihnen als erstes einen Handstand lernen kann. Melden Sie sich für einen Teamsport an, das motiviert zusätzlich und holen Sie Freunde mit ins Boot.
  4. Weniger Alkohol trinken: Überlegen Sie mal. Wie oft trinken Sie eigentlich? Wann und wo und mit wem? In welcher dieser Situationen könnten Sie auf Alkohol verzichten? Kommunizieren Sie ganz klar, dass Sie beim spontanen After Work Drink am Dienstag oder beim Business Lunch lieber auf Alkohol verzichten wollen. Aber genießen Sie dafür den traditionellen Freitagabend mit den Mädels umso mehr. Nein nicht indem Sie mehr trinken, sondern indem Sie es sich dort bewusst erlauben und es zu schätzen wissen.
  5. Auf Zucker verzichten: Ein sehr ambitioniertes, hoch gestecktes Ziel. Diese Erkenntnis eröffnet sich jedoch oft erst, wenn man mitten im Vorhaben bemerkt wo Zucker überhaupt drin steckt. Vorbereitung ist alles. (Das gilt übrigens für alle Vorsätze, aber besonders für diesen.) Informieren Sie sich zunächst worauf Sie in Zukunft verzichten müssen, womit Sie zum Beispiel Ihr tägliches Müsli ersetzen wollen. Schreiben Sie Einkaufslisten. Kochen Sie vor und frieren Sie Extraportionen ein. Packen Sie immer Notfallsnacks ein. Oder: Versuchen Sie erst mal weniger Zucker zu essen und streichen die süße Droge Schritt für Schritt langsam von Ihrem Speiseplan.
  6. Beim ersten Weckerklingeln aufstehen: Was machen Sie als Erstes, wenn Sie aufwachen? Ihr Smartphone zücken und Instagram checken? Oder doch direkt den Weg Richtung Kaffeemaschine antreten? In beiden Fällen kann die Lösung so einfach sein: Legen Sie Ihr Handy vor dem Schlafengehen in einen anderen Raum. Sobald der Wecker klingelt werden Sie nicht liegen bleiben und scrollen, sondern aufstehen und Ihr Handy holen. Oder Sie investieren in eine Kaffeemaschine mit Timer. Füllen Sie den Automaten am Vorabend und stellen ihn so ein, dass der Kaffee schon fertig ist, wenn Sie aufwachen. Beim Weckerklingeln wird Ihnen der Geruch in die Nase steigen und Sie aus dem Bett locken. Finden Sie Ihren eigenen Motivationsfaktor, der Sie aus den Federn holt.
  7. Dinge sofort erledigen: Prokrastination ist eine Kunst für sich, aber leider auch eine lästige Angewohnheit, die man nur schwer los wird. Vielen helfen nur Deadlines um Dinge schnell, effizient und gewissenhaft zu erledigen. Andere brauchen Zeitpläne. Wiederum andere die Aussicht auf eine Belohnung. Egal ob Sie sich nach dem Wohnungsputz mit Ihrem Lieblingssnack belohnen. Ob Sie sich eine To-Do-List mit einem eigenen Zeitfenster zum Beantworten Ihrer Mails schreiben. Oder ob Sie sich selbst einen Timer stellen, um rechtzeitig zum Start der Movie Night mit dem Abwasch fertig zu sein. Finden Sie heraus welcher Typ Sie sind und geben Sie sich selbst den Push den Sie brauchen, um Dinge zu erledigen anstatt aufzuschieben.
  8. Sparen: Neben Abnehmen und mit dem Rauchen aufhören ein absoluter Dauerbrenner und dabei ähnlich schwierig umsetzbar. Solange der Vorsatz keine konkrete Form annimmt. Holen Sie sich eine App auf’s Handy, die Ihnen hilft Ihre Ausgaben zu kontrollieren. Richten Sie einen Sparplan ein. Beobachten Sie, wofür Sie das meiste Geld ausgeben und beginnen Sie dann ihre Prioritäten abzuwägen und ganz konkrete Punkte von Ihren Ausgaben zu streichen. Vierzig Euro im Monat für Coffee to Go. Können Sie darauf verzichten? Vierzig Euro im Monat für Yogastunden. Wollen Sie darauf überhaupt verzichten?
  9. Spenden: Ein nobler Vorsatz, der leider häufig alleine daran scheitert, dass er uns zu viel Zeit kostet und schließlich in Vergessenheit gerät. Gut, dass es mittlerweile smarte Lösungen für das Problem gibt. Per App, mit einem Monatsabo und auch schon mit niedrigen Beträgen können Sie Ihren Vorsatz und den damit verbunden Aufwand abgeben an andere. Nutzen Sie die Motivation am Jahresanfang um sich informieren. Es gibt Organisationen, Vereine und Startups, die sich dem Sammeln von Spenden widmen und sich darum kümmern, dass Ihr Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Sie müssen sich nur entscheiden, an wen Sie spenden wollen, wie viel und wie oft. Sie machen sich einmal die Mühe einen Dauerauftrag zu erstellen, eine Einzugsermächtigung zu erteilen oder eine App zu installieren. Ab dann lassen Sie Ihr Geld für Sie Gutes tun.

Gute Neujahrsvorsätze

Alle der bisher genannten Vorsätze sind echte Dauerbrenner. So schlecht können Sie also nicht sein. Aber auch nicht wirklich gut. Oder müsste man sie sonst jedes Jahr wieder aufs Neue fassen?

Was macht also einen Neujahrsvorsatz zu einem guten Vorsatz?

  1. Konkrete Ziele: Nehmen Sie sich zum Beispiel nicht einfach nur vor abzunehmen, sondern legen Sie eine Zahl fest. Wie viele Kilos sollen purzeln?
  2. Auf sich konzentrieren: Setzen Sie sich nur Ziele und Vorsätze, die Sie selbst in der Hand haben. Ein Vorsatz, den Sie nicht selbst beeinflussen können, der wird Sie frustrieren.
  3. Nichts verbieten und auf nichts verzichten: Drehen Sie den Spieß um. Wenn Sie zum Beispiel auf Zucker verzichten möchten, dann ersetzen Sie den Vorsatz mit einer neuen Formulierung: Ich möchte alle meine Mahlzeiten selber kochen und nicht länger mein Frühstück beim Bäcker und Lunch in der Kantine holen.
  4. Vorsätze von mir aber für andere: Vorsätze, die nicht nur Ihnen gut tun werden, sondern auch Ihrem Umfeld sind besonders gute Vorsätze. Zum Beispiel jeden Abend mit der Familie essen. Jedes Wochenende die eigenen Eltern anrufen. Einen Stammtisch mit Freunden einführen, der in den eigenen vier Wänden mit selbstgekochtem Dinner stattfindet. Der jungen Kollegin mehr Aufgaben und mehr Verantwortung geben, sie unterstützen, anstatt die Ellbogen auszufahren.
  5. Flexible Vorsätze: Konkrete Ziele aber trotzdem flexible Vorsätze? Klingt erst mal wie ein Widerspruch. Gemeint ist zum Beispiel: Das erklärte Ziel ist im Mai einen Marathon zu laufen. Nun entwickeln Sie im April aber Knieschmerzen. Dann ist der Vorsatz nicht verloren. Hören Sie auf Ihren Körper und legen Sie eine Pause ein. Den Marathon laufen Sie dann ein paar Monate später oder eben im nächsten Jahr. Aufschieben, umplanen, neue Ziele entdecken, alles geht, nur aufgeben ist nicht erlaubt.
  6. Bildung und Weiterentwicklung: Warum setzt man sich überhaupt Vorsätze? Weil man das verändern möchte, womit man unzufrieden ist. Richtig? Die schönsten Vorsätze sind deshalb, diese die die eigene Entwicklung unterstützen. Etwas Neues lernen, sich weiterbilden oder umschulen, nebenberuflich, als Hobby oder auch Hauptberuflich, Vorsätze die die eigenen Skills erweitern haben den langfristigen Effekt auf die eigene Zukunft.
  7. Prioritäten setzen: Ein guter Vorsatz ist Ihnen selbst sehr wichtig. Wenn Sie also Ihre Vorsätze formulieren, dann überlegen Sie sich was Sie in Zukunft wollen, worin Sie Ihre Zeit und Energie investieren möchten. Wenn Sie nachlässig werden, erinnern Sie sich einfach daran.
  8. Ausmisten: Wie bereits geklärt haben viele Vorsätze mit Verzicht zu tun, dabei sollten Sie zunächst Ballast loswerden, bevor Sie damit beginnen zu verzichten. Ausmisten wirkt sehr befreiend und ist gerade zum Jahresanfang sehr hilfreich um Vorsätze überhaupt zu konkretisieren und schließlich umzusetzen. Räumen Sie Ihren Kleiderschrank, Ihren Keller und Ihre Wohnung auf. Starten Sie Ihre neuen Essgewohnheiten, indem Sie Ihren Kühlschrank und Vorratsschrank entrümpeln.

Häufigste Neujahrsvorsätze

Die häufigsten Neujahrsvorsätze sind gleichzeitig die eben genannten altbekannten Klassiker. Ebenso wie Dinner for One tauchen Sie alle Jahre wieder während der Tage zwischen Weihnachten und Silvester auf. Ebenso wie Butler James seiner Miss Sophie immer wieder “the same procedure as last year” bietet, bleiben die Vorsätze as last year nach der ersten Motivationswelle wieder für den rest des Jahres liegen Trotzdem wollen wir Ihnen die absoluten Klassiker nicht vorenthalten.

Sparen, Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, Vegetarier werden, eine gesunde Ernährung, weniger Zeit auf Social Media verbringen, mehr Sport treiben, sind statistisch die häufigsten Neujahrsvorsätze. Sie alle haben etwas gemeinsam: sie sind sehr schwammig und vage formuliert und dementsprechend schwer zu begreifen und noch schwerer umzusetzen. Wie wollen Sie das mit dem Sparen eigentlich angehen? Und Was müssen Sie überhaupt tun um sich wirklich gesund zu ernähren?

Wir bieten Ihnen gleich ein paar alternative Ideen mit denen Sie die Klassiker ein für alle mal knacken können.

Aber Kids first, zunächst haben wir noch ein paar Tipps für die Kleinen:

Neujahrsvorsätze für Kinder

Bei Kindern verhält es sich eigentlich nicht anders als bei Erwachsenen. Sie brauchen konkrete Ziele, einen Plan und Motivation. Das klappt am besten wenn Sie mit Ihren Kindern gemeinsam Vorsätze ausarbeiten. Damit die Kids selbst wissen, sehen und mitentscheiden wofür Sie sich anstrengen.

  1. Spielsachen aufräumen: Schließen Sie einen Packt. Entweder die Spielsachen kommen gleich nach dem Spielen weg, oder vor dem Schlafen gehen. Das entscheiden Sie mit dem Kind. Aber es wird ab sofort Aufgabe des Kindes sein sich daran zu halten.
  2. Zähne putzen: Die Kids werden lernen Routinen zu entwickeln und wie gut es tun kann auf sich selbst zu achten. Meist reicht es schon mit gutem Beispiel voranzugehen und ihnen Regelmäßigkeit und Rituale vorzuleben.
  3. Hände waschen: Zur Zeit wichtiger denn je. Verpacken Sie den Vorsatz in ein Spiel, oder jeden Waschgang in einen Song, sodass Kinder Motivation verspüren sich daran zu halten.
  4. Drüber reden: Ein Vorsatz den Sie vielleicht erklären müssen und an den Sie Ihre Kleinen wahrscheinlich erinnern müssen, aber dafür ein sehr wichtiger: Sie können über alles sprechen – über Ängste, Wünsche und Gefühle. Sie können Fehler zugeben und von allen Erlebnissen erzählen.
  5. Zuhören: Klar, in der Schule, im Kindergarten und der Kita sowieso, aber auch Zuhause und nicht nur Ihnen sollte Ihr Kind zuhören, sondern auch anderen Kindern. Schlagen Sie den Vorsatz vor und erklären Sie warum er besonders wichtig ist.
  6. Eine ganz persönliche Aufgabe im Haushalt übernehmen: Dabei ist die Aufgabe verhandelbar. Überlassen Sie Ihrem Junior das Abtrocknen, Tischdecken oder Müll rausbringen.  Wichtig ist die Eigenverantwortung, die mit der Aufgabe kommt.
  7. Internetregeln aufstellen: Screentime verbieten wird für die Kids härter, als wenn sie selbst einsehen, dass weniger Zeit am PC, Tablet oder Handy gut für sie ist. Ohne Eigenmotivation wird der Vorsatz nicht Realität werden. Arbeiten Sie also gemeinsam einen Plan aus. 
  8. Jeden Tag so viel Gemüse essen wie in meine Hände passt: Eine wunderbar konkret formulierter Vorsatz mit dem jedes Kind etwas anfangen kann. Bald wird die neue Essgewohnheit zur Routine und kinderleicht gemeistert.

Neujahrsvorsätze Gesundheit

Nach dem Fesstagsmarathon und Weihnachtsmarktbesuchen, nach Plätzchen und Glühwein, nach Familienfeiern und faulen Urlaubstagen auf der Couch liegt der Wunsch nach einem gesünderen Lebensstil nahe. “Ab morgen leben ich gesund”, ist nur leider recht schwer zu greifen, noch schwerer umzusetzen und klappt dementsprechend selten. Wie wäre es dieses Jahr mit vielen kleinen Steps die zu einem großen Unterschied führen.

  1. An die frische Luft gehen: Sie entscheiden wann, wie lange und ob Sie die Freiluft-Auszeit mit einer Sporteinheit verbinden wollen. Aber verpacken Sie den Vorsatz in eine tägliche Routine. Zum Beispiel in einen Morning Run, oder indem Sie das Fahrrad zur Arbeit nehmen, oder indem Sie Ihre Mittagspause draußen verbringen. Durchatmen, Sonnenlicht tanken und der Tapetenwechsel wird ihnen nicht nur körperlich, sondern auch mental gut tun. Sobald Sie den Unterschied spüren werden Sie die Routine nicht mehr missen wollen.
  2. Zahnseide benutzen: Wenn Sie bereits so diszipliniert sind und täglich Zahnseide benutzen – herzlichen Glückwunsch! Weiter geht’s mit Punkt 28. Allerdings besagt die Statistik, dass nur 11% der Deutschen täglich zur Zahnseide greifen und anstatt der empfohlenen 180 Meter pro Mund und Jahr nur 1,5 Meter verbrauchen. Machen Sie aus Ihrer Mundpflege das gleiche Ritual wie aus Ihrer Skincare. Gehen Sie Ihre Zahnreinigung Step für Step durch.
  3. Wasser trinken: Es scheint so einfach und gleichzeitig so wichtig. Wasser trinken essentiell für die Gesundheit, den ganzen Körper, Organe und die Haut. Wenn Sie also bisher noch nicht die empfohlenen 2,5 Liter Wasser pro Tag schaffen. beginnen Sie zu tricksen. Richten Sie eine App ein, die Sie daran erinnern soll. Stellen Sie sich selbst mehrere Wecker am Tag. Oder stellen Sie jeden Morgen zwei Flaschen bereit, die Sie bis zum Ende des Tages austrinken müssen.
  4. Zur Vorsorgeuntersuchung gehen: Wir haben weiter oben schon über Prioritäten gesprochen. Wenn Ihre Gesundheit oberste Priorität hat, oder künftig haben soll, dann finden Sie regelmäßig die Zeit um sich durchchecken zu lassen. Betrachten Sie die Untersuchung als Selfcare und tragen Sie die Termine bereits zum Jahresbeginn in den Kalender ein.
  5. Eine Schlafroutine entwickeln: Sie ernähren sich gesund, machen Sport, meditieren, Sie benutzen sogar Zahnseide. Aber Sie bekommen nur rund fünf Stunden Schlaf pro Nacht ab. Dann fehlt noch ein entscheidender Step auf dem Weg zu einem wirklich gesunden Lebensstil. Rauben Sie sich selbst keinen Schlaf nur um noch schnell eine Sporteinheit in Ihren vollen Tag zu pressen. Ihr Körper braucht die Ruhephase. Stattdessen verzichten Sie auf andere To-Dos und holen Sich genug Bewegung im Alltag.
  6. Sich informieren und Inhaltsstoffe studieren: Was kommt da eigentlich auf Ihren Teller? Oder was steckt überhaupt in dem Smoothie den Sie sich jeden Morgen kaufen? Wirklich gute Inhaltsstoffe oder nur cleveres Marketing? Der Vorsatz lautet vorerst nur, hinschauen, nachlesen und sich informieren. Wenn Sie mehr darüber wissen können Sie entscheiden ob Sie das Produkt weiterhin kaufen. Selbes gilt für Pflege und Kosmetik. Beschäftigen Sie sich damit was in Ihrer Nachtcreme steckt oder warum Ihr Shampoo Ihre Haare so weich macht.
  7. Auf den eigenen Körper hören: Alle Vorsätze, ob Sie damit Ihre Ernährung, Ihr Sportprogramm oder Ihre Pflegeroutine revolutionieren wollen, lassen sich unter einem Vorsatz zusammenfassen: Hören Sie auf Ihren Körper. Zugegeben, das ist wiederum recht vage und nicht so leicht zu verfolgen wie ein klar definiertes Ziel. Aber Sie können damit jeden Gesundheitsaspekt gleichzeitig beeinflussen. Haben Sie Kopfschmerzen? Woran liegts? Zu wenig Wasser, zu wenig frische Luft, oder zu wenig Schlaf?

Neujahrsvorsätze Abnehmen und Sport

Die Mitgliedschaft im Gym ist abgeschlossen, das neue Sport-Outfit wurde pünktlich geliefert, der Vorsatz ist gefasst: 2021 endlich mehr Sport machen. Also eigentlich kann nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Tut es dann aber doch. Das Gym belastet nur noch regelmäßig das Konto aber nicht mehr die eigenen Muskeln. Die neuen Sportschuhe machen sich auch ganz gut zum casual Look am Sonntagsbrunch. Wir haben ein paar Ideen wie es dieses Jahr aber doch was wird mit der Freude an Bewegung.

  1. Den eigenen Körper besser kennenlernen: Es gibt keine Zauberformel, die Sie in einer Woche von einer Couchpotato in eine Sportskanone verwandeln wird. Genauso gibt es keinen Trainingsplan der jeden Körper in wenigen Tagen fit, gesund, straff und knackig macht. Verlassen Sie sich auf Profis, sprechen Sie mit den Trainern im Fitnessstudio, oder lesen Sie sich ein. Informieren Sie sich, welche Möglichkeiten gibt es überhaupt. Und was passt zu Ihnen. Haben Sie Spaß an verschwitzten Cardio Einheiten? Und wie wird Ihr Body Type darauf anspringen? Oder fällt es Ihrem Körper sogar leicht schnell Muskelmasse aufzubauen? Wenn Sie das alles wissen wird es wesentlich leichter einen passenden Trainingsplan für Sie zu finden.
  2. Langfristige Routinen aufbauen: Der Vorsatz lautet nicht: anfangen. Der Vorsatz lautet: durchhalten. Machen Sie sich nicht unbedingt den Sport an sich zum Vorsatz sondern, nehmen Sie sich fest vor am Ball zu bleiben. Apropos Ball, wie wäre es, wenn Sie mit dem Tennisspielen anfangen und sich gleich für ein kleines Turnier im Frühling anmelden? Natürlich nur aus Spaß an der Freude. Damit schaffen Sie ein Ziel auf das Sie hinarbeiten können und bevor der Tag gekommen ist werden Sie wie selbstverständlich zum Tenniskurs gehen und ihn nicht mehr missen wollen.
  3. Muskel aufbauen: Die Frage hinter diesem Vorsatz ist: Warum möchten Sie überhaupt mehr Sport betreiben? Ist das Ziel ein gesunder Ausgleich zum stressigen Alltag? Oder möchten Sie im Sommer mit einem knackigen definierten Body angeben können? Wenn Sie das Ziel kennen, wird Ihnen die Formulierung des Vorsatzes wesentlich leichter fallen. Zum Beispiel: Zum Start der Short- und Minirock-Season sollen meine Beine definiert, straf und in Bestform sein.
  4. Fett verlieren: Ein Sixpack interessiert Sie gar nicht, aber Sie möchtene in paar extra Pölsterchen loswerden? Dann scheuen Sie nicht, das zu Ihrem Vorsatz zu erklären: Mit Sport Körperfett abbauen. Es gibt Wege und es gibt genügend Experten, Coaches und Ratgeber, die Ihnen dabei helfen können, den Vorsatz umzusetzen. Es wird ein sweaty Vorhaben, aber es ist absolut machbar.
  5. Bewegung zum Alltag machen: Das Gym ist nicht für jeden gemacht, aber das bedeutet nicht, dass Bewegung nicht für jeden wichtig und gesund ist. Finden Sie zunächst kleine Wege um Mini-Sport-Einheiten in Ihren Alltag zu integrieren. Das kann auch ein guter Vorsatz sein, für alle die schon regelmäßig Sport machen aber trotzdem wenig Zeit haben ihren Körper zu bewegen und zu spüren. Ein klassisches Beispiel: Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Klingt abgedroschen ist aber ein super effektiver Weg um leichte Ausdauer in Ihre tägliche Routine zu integrieren. Gehen Sie zu Fuß, nehmen Sie immer die Treppe, egal wo, machen Sie vor dem Schlafen gehen Yoga, selbst nur für zehn Minuten. Sie werden den Unterschied spüren.
  6. Etwas Neues lernen: Sie bewegen Ihren Körper, Sie lernen neue Leute kennen, Sie werden mental gefordert und Sie werden mehr Spaß daran haben, als stumpf im Gym einen Trainingsplan abzuarbeiten – eine neue Sportart zu erlernen wir die Chancen erhöhen, dass Sie das ganze Jahr sportlich aktiv bleiben und nicht die Motivation verlieren. Lernen Sie Hip Hop Tanzen. Treten Sie einem Volleyballverein bei. Lernen Sie Kraulen und andere Schwimmtechniken. Suchen Sie sich eine Teamsportart und lassen Sie sich vom Teamspirit mitreißen. Oder wecken Sie eingeschlafene Talente: Welchen Sport haben Sie als Teenager ausgeübt?

Noch ein ganz wichtiger Vorsatz den Sie in keinem Fall aus den Augen verlieren sollten, wenn Sie sich in Ihren Trainingsplan stürzen: Ich will Sport machen weil ich meinen Körper liebe und nicht weil ich ihn hasse.

Neujahrsvorsätze Privat

Die weiter oben aufgelisteten Klassiker beschäftigen Sie vorrangig mit körperlicher Selbstoptimierung. Oder Sie sollen zu einem disziplinierten Leben erziehen. Das sind gute Vorsätze, weil Sie zu einem gesünderen Lifestyle führen oder Routinen etablieren, die beruflich vorwärts bringen. Aber was ist mit den Vorsätzen, die das soziale Leben bereichern und zur emotionalen Weiterentwicklung beitragen?

  1. Geduld üben: Arbeiten Sie vorsätzlich daran mehr Gelassenheit zu entwickeln. Nicht Gleichgültigkeit, sondern Geduld für alles was Sie nicht selbst kontrollieren und ändern können. Lassen Sie sich nicht von Stau aus der Ruhe bringen, oder wenn Sie im Job von langsamen Abläufen ausgebremst werden. Seien Sie geduldig mit Ihrer Familie, mit Ihren Freunden aber vor allem mit sich selbst. Und verwenden Sie Ihre Energie eher auf alles was Sie tatsächlich verändern und beeinflussen können.
  2. Zuhören: Es klingt banal aber aber dabei ist der Vorsatz ebenso wichtig wie schwierig. Machen Sie es sich zum Vorsatz aktiv hinzuhören, egal ob Ihr Partner, Ihre Kollegin, Ihre Kinder oder Ihre Freunde mit Ihnen sprechen. Gehen Sie auf das Gesagte ein, stellen Sie Fragen und versuchen Sie niemanden mehr zu unterbrechen. Seien Sie bei jeder Unterhaltung voll und ganz dabei.
  3. Mutig sein: Ein sehr breiter, sehr vielseitiger Vorsatz, der sich in alle Lebenslagen projizieren lässt. Gemeint ist nicht ein Bungeesprung, sonder viel mehr ein Sprung ins kalte Wasser. Gehen Sie auf die Reise, von der Sie schon lange träumen, auch ganz alleine. Fragen Sie nach der Gehaltserhöhung. Versuchen Sie es mit dem eigenen Projekt, der Selbstständigkeit, oder der neuen Ausbildung. Selbst, wenn Sie scheitern sollten werden Sie an dem Vorsatz wachsen und immer mehr Ihre Angst vor dem Scheitern oder vor Zurückweisung verlieren.
  4. Ein Vorbild suchen: Wenn Sie zündende Idee für einen passenden Neujahrsvorsatz noch fehlt, dann ist dieser besonders schön für Sie. Suchen Sie sich jemanden der Sie inspiriert und Ihnen noch Ideen und Denkanstöße liefern kann. Das kann jemand aus Ihrem eigenen Umfeld sein oder eine Person der Öffentlichen Lebens, die Sie gar nicht kennen.
  5. Achtsamkeit üben: Versuchen Sie es zunächst mit Atemübungen, oder mit Meditation. Nehmen Sie sich täglich Entschleunigungsmomente in denen Sie sich bewusst von nichts ablenken lassen und sich selbst zur Ruhe bringen – spüren Sie dabei nur Ihren Atem, ihren Körper und nehmen Sie Ihre Umgebung bewusst wahr. Gerade Essen kann so ein Moment sein. Beschäftigen Sie sich mit nichts anderem als mit sich selbst und Ihrer Mahlzeit.
  6. Ansprechen und Aussprechen: Ähnlich wie das Zuhören erfordert dieser Vorsatz sehr viel Selbstdisziplin. Und meist auch Mut. Aber ähnlich wie diese anderen Vorsätze wird es Ihnen mit der Zeit immer leichter Fallen Dinge anzusprechen und offen auszusprechen. Vor allem sobald Sie merken wie viel besser Sie sich anschließend fühlen und wie Ihr Umfeld darauf reagiert.
  7. Genießen: Während Sie am Sonntagabend noch mit Ihrem Liebsten auf der Couch kuscheln kommt Ihnen schon der Montag in den Sinn und was Sie alles erledigen müssen? Schieben Sie diese Gedanken im kommenden Jahr bewusst von sich. Genießen Sie das was Sie jetzt haben. Genießen Sie gutes Wetter und Freizeit, leckeres Essen und schöne Gesellschaft.
  8. Zeit sinnvoll nutzen: Nein, damit ist nicht maximal optimiertes Zeitmanagement gemeint. Gehen Sie mit Ihrer Zeit einfach bewusster und sorgsamer um. Fragen Sie sich zum Beispiel: Wenn Sie abends vor dem Einschlafen noch durch Ihr Handy scrollen, was könnten Sie stattdessen tun? Vielleicht jemanden anrufen? Ein Buch Lesen? Meditieren? Oder einfach Schlafen? Was davon würden Sie tatsächlich am liebsten tun?

Neujahrsvorsätze Finanzen

Über Geld spricht man nicht. Oder 2021 eben endlich doch. Gehen Sie offen mit Ihren Vorsätzen und mit Ihren finanziellen Vorhaben um. Wenn Sie im kommenden Jahr in eine eigene Wohnung investieren wollen, dann sprechen Sie nicht nur mit Beratern darüber sonder auch mit Freunden und Familie – ganz offen und unverblümt. Wenn Sie im kommenden Jahr dringend sparen müssen, dann können Sie auch das zugeben. Das wird Sie Ihrem Ziel schon einen entscheidenden Schritt näher bringen.

  1. Überblick behalten: Sie müssen die Haushaltskasse mittlerweile nicht mehr selbst anlegen. Smarte Apps nehmen Ihnen den Job ab. Damit fällt es besonders leicht immer zu kontrollieren wofür Sie Ihr Geld ausgeben. Dieses Wissen ist wichtig wenn der nächste Step tatsächlich Sparen sein soll. Erst, wenn Sie Ihre eigenen Finanzen und Ihr Konsumverhalten richtig kennen können Sie es optimieren. Aber auch, wenn Sie gar nicht sparen müssen oder wollen ist es hilfreich bewusster mit Geld umzugehen.
  2. Die Gehaltserhöhung: Dieses Jahr klappts. Sprechen Sie mit Ihrem Chef darüber. Aber seien Sie bei den Gespräch vorbereitet. Präsentieren Sie Ihre Leistungen, was Sie unersetzbar macht, welchen Mehrwert Sie dem Unternehmen bringen und vor allem wie Sie vorhaben noch mehr zu erbringen, im Gegenzug zu mehr Gehalt. Wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt, lassen Sie sich nicht entmutigen, sondern fragen Sie offen wie Sie Ihre Leistung verbessern können, was von Ihnen erwartet wird und gehen Sie darauf ein.
  3. Einen Puffer anlegen: Wenn Sie morgen Ihren Job verlieren würden, könnten Sie dann weiterhin alle Ausgaben stemmen? Ein finanzieller Schutzschirm wird Sie besser schlafen lassen. Eine Pi mal Daumen Rechnung besagt: Als Angestellter sollten Sie drei Monatsgehälter auf der hohen Kante haben, als Selbstständiger ca. sechs Monatsgehälter. Sie müssen den Betrag nicht auf einmal zurücklegen. Richten Sie einen Dauerauftrag ein, der zum Monatsanfang 10% ihres Gehalts (oder 5) auf ein Sparkonto überweist. Sie werden den Betrag nicht vermissen und sich am Ende des Jahres über die Rücklage freuen.
  4. Im Plus bleiben: Passen Sie Ihre Vorsätze an sich selbst an. Vielleicht reicht es ja auch schon am Ende jeden Monats noch im Plus zu sein. Der Trick dahinter ist simpel: Impulskäufe sind genauso tabu wie rote Zahlen. Kontrollieren Sie vor jedem spontanen Shoppingtrip, vor jeder Reise und jedem Restaurantbesuch, wie viel sie diesen Monat noch ausgeben können. Wenn die Ausgaben noch im Rahmen sind können Sie sich die Schuhe oder das Flugticket gönnen. Ansonsten müssen Sie warten und zum nächsten Monat ein kleines Extra ansparen.

Neujahrsvorsätze Gutes tun

Sie müssen absolut kein schlechtes Gewissen haben, wenn Ihre Neujahrsvorsätze 2021 auf Sie bezogen sind. Es geht schließlich um Ihr Jahr. Aber versuchen Sie in der später aufgeführten Liste mindestens einen Vorsatz mit aufzunehmen der auch anderen gut tun wird. Kleiner Spoiler: Auch Sie werden sich damit besser fühlen.

  1. Selbst anpacken: Spenden wurden schon weiter oben thematisiert und sind ein sehr schöner Neujahrsvorsatz. Aber es gibt noch so viel mehr: Sie können ehrenamtlich Vereine und Hilfsorganisationen, oder soziale Projekte unterstützen. Helfende Hände sind immer gerne gesehen. Selbst, wenn Sie nur einmal im Monat die Zeit dafür finden. Sie können auch in Ihrem eigenen Umfeld anpacken und helfen. Haben Sie vielleicht alte Nachbarn, die Ihre Hilfe mit den Einkäufen gebrauchen könnten?
  2. Recherchieren: Was gibt es denn überhaupt alles? Sie können hungernden Kindern helfen, geflüchteten Menschen ein Zuhause geben, Tiere vor der Ausrottung bewahren, Bäume pflanzen oder kleine Unternehmer beim Aufbau ihrer Projekte unterstützen. Sie können in Bildung investieren, Tierheime unterstützen oder den Bau eines Trinkwasserbrunnens finanzieren. Die Möglichkeiten sind quasi unzählig und Sie haben das Privileg zu Entscheiden wo Ihr Geld helfen soll. Recherchieren Sie, informieren Sie sich und teilen Sie Ihr Wissen anschließend.
  3. Seine Expertise anwenden: Nicht nur Ihre Hände und Ihre Geldspende können 2021 den Unterschied machen und Gutes bewirken. Nutzen Sie Ihre Skills und bieten Sie sie denjenigen an, die sie gebrauchen können. Wenn Sie nun zum Beispiel das Tierheim in Ihrer Nähe unterstützen möchten, dann überlegen Sie welchen beitrag Sie leisten können. Braucht der Verein vielleicht Hilfe mit seiner Website? Oder könnten Sie ein Event organisieren? Haben Sie hilfreiche Kontakte? Bringen Sie Wissen aus Marketing mit oder sind Sie Finanzexperte und können helfen?
  4. Auf die Straße gehen & seine Stimme nutzen: Machen Sie sich stark für das was Ihnen persönlich wichtig ist, sei es der Klimaschutz, Frauenrechte, Tierschutz oder alles was Sie bewegt. Schon wenn Sie anfangen Informationen zu dem Thema zu verbreiten unterstützen Sie den guten Zweck. Leisten Sie Aufklärungsarbeit und teilen Sie Ihr wissen in direkten Gesprächen und auf Social Media. Jede Stimme macht einen Unterschied. Jeder den Sie damit erreichen wird einen Unterschied machen. Wenn Sie noch weiter gehen wollen, dann gehen Sie auf die Straße. Immer friedlich natürlich, aber zeigen Sie Präsenz und zeigen Sie was Ihnen wichtig ist.
  5. Nicht nur Geld spenden: Neben finanzieller Unterstützung brauchen viele Organisationen auch Sachspenden. Ihre Klamotten, Bücher und Einrichtung kann ein neues Zuhause finden. Selbst Hygieneartikel und Lebensmittelspenden werden häufig gesucht. Aber auch Ihr Körper hat noch mehr zu geben: Blut spenden oder Stammzellen spenden kann Leben retten und Sie selbst kostet es minimalen Aufwand.

Nachhaltige Neujahrsvorsätze

Machen Sie 2021 zu dem Jahr in dem Sie umsteigen.

  1. Von Plastikmüll auf No Waste: Zugegeben, ein Zero Waste Lifestyle ist nicht einfach. Aber warum sollte Ihr Vorsatz auch einfach sein. Stellen Sie sich der Challenge. Versuchen Sie zunächst den verbrauch von Plastik zu reduzieren. Dann streichen Sie Plastik ganz aus Ihrem Leben. (Ja das geht) Und schließlich verbrauchen Sie auch sonst keinen Müll mehr. Ein hoch gestecktes Ziel, das Sie Step by Step, oder zumindest teilweise erreichen können.
  2. Vom Auto aufs Rad: Schlagen Sie mehrere Vorsätze mit einer Klappe: Sie bewegen sich, Sie sind an der frischen Luft und Sie gestalten Ihr Leben wesentlich nachhaltiger. Ihre Umwelt und Ihr Körper wird es Ihnen danken.
  3. Von Fleisch auf Gemüse: Neuer Vorsatz, selbes Spiel – Sie werden gleichzeitig gesünder und nachhaltiger leben. Abgesehen davon, dass unzählige Tiere weiterleben dürften, stünden einer vegetarischen Menschheit etwa 33 Millionen Quadratkilometer mehr Land zur Nutzung zur Verfügung, Treibhausgasemissionen könnten um zwei Drittel reduziert werden und ähnlich sieht es mit dem Wasserverbrauch aus. Aktuell werden 70% des globalen Wassers für die Landwirtschaft genutzt. Sie könnten Teil einer wichtigen Revolution sein, indem Sie Ihren Fleischkonsum wenigstens reduzieren und die große Massenindustrie nicht weiter unterstützen. Außerdem würden Sie Gewicht verlieren und Ihr eigenes Risiko auf Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes senken.
  4. Bewusster Konsumieren: Aus gesundheitlichen Gründen haben wir schon vorgeschlagen Inhaltsstoffe zu studieren, sowohl von Lebensmitteln als auch von Kosmetik. Spielen Sie diesen Vorsatz weiter. Woher kommt Ihre Kleidung? Woraus ist sie hergestellt? Woher bezieht Ihr Lieblingscafe seinen Kaffee? Fragen Sie nach, lesen Sie darüber und entscheiden Sie dann was und wo Sie kaufen.
  5. Selber machen: Nachhaltiger wird’s nicht: Recyceln, Up- oder Down-Cyceln bedeutet aus Abfallprodukten oder schon gebrauchten Dingen etwas Neues zu machen. Indem Sie aus einem alten T-Shirt eine Putzlappen machen haben Sie Ihn down-cycled. Er hat eine weniger hochwertige Funktion, aber Sie haben Abfall gespart. Vor allem im Haushalt gibt es so viele DIY-Möglichkeiten um Alltagsgegenstände wieder- und weiterzuverwerten oder vieles einfach selbst zu basteln.

Lustige Neujahrsvorsätze

Ein weiterer Vorsatz könnte sein, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen. Oder vielleicht einer der folgenden:

  • Sich endlich mal wieder Zeit für die wirklich unwichtigen Dinge im Leben nehmen, wie die Zimmerpflanzen nach Größe sortieren, die zweite Socke wegschmeißen, den Lieblingsfilm zum 101 mal sehen.
  • Anderen dabei zusehen, wie sie mehr Sport treiben.
  • Sich selbst nichts mehr vormachen. Der Haushalt wird immer auf den letzten Drücker und im Schnelldurchlauf erledigt.
  • Sich eingestehen, dass Sie auch in diesem Jahr nicht Spanisch lernen werden.
  • Vorsätzlich noch viel länger die Netflixserie gucken, die Sie schon gesehen haben um am nächsten Morgen noch müder aus dem Bett zu kriechen. (Beim ersten Weckerklingeln allerdings.)
  • Eine Instagram Liveübertragung machen während Sie am Wochenende kochen. Wenn Ihre Follower Fragen zu Ihrer Kochexpertise stellen können Sie zur Ablenkung dabei tanzen oder singen.
  • Kein Geld mehr für Zigaretten ausgeben, sondern nur noch schnorren.

Neujahrsvorsätze auf Englisch

Get inspired by some new ideas and news years resolutions with a fresh twist:

  • Explore your hidden talents. Who knows what hidden talents you may have. You might be a great singer or photographer.
  • Meet someone new every month. It’s so easy for kids to talk to other kids in every situation. Try to adapt that carefree curious way of meeting new people as an adult.
  • Buy your work wife a coffee, give a big tip to your favorite delivery guy, or offer to walk your friend’s dog when she’s busy. Not because you own them a favour, but without any reason. Do something nice without expecting anything back, once a week. You’ll feel awesome knowing that you’re making a difference and spreading kindness.
  • Start a new annual tradition this year with your friends. This could be a Trip, or a girls night every second friday, or you could celebrate Galentine’s Day together.
  • Write a Loveletter, once a month. Send one to a special someone, one to your mother, your best friends or read it to your dog.
  • Create a playlist for every month. Every month it will have a different mood and a different vibe. At the end of the year you can listen to all of them again and make a best of.

Neujahrsvorsätze einhalten: So klappt’s

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch! Dabei soll es dieses Jahr nicht bleiben. Damit aus Ihrem motivierten Vorsatz ein realistisches Vorhaben wird gibt es ein paar wenige Tricks die Sie anwenden können.

In den meisten Fällen helfen schon zwei easy Steps: Die richtige Formulierung und Unterstützung. Also Ohren Spitzen bei der Wortwahl der Vorsätze. Und holen Sie sich Gleichgesinnte mit ins Boot. Gemeinsam klappt’s auch mit dem Abnehmen, mit dem Sparen und mit dem rauchfreien, fleischlosen, achtsamen Leben.

Wenn es um die Formulierung geht müssen Sie keinen Vorsatz verwerfen. Sie bringen Ihre Ziele einfach anders, also besser, zum Ausdruck. Wie formuliert man seinen eigenen Vorsatz nun um? Es gibt einen SMARTen-Trick. Gute Vorsätze sind:

  • Spezifisch – zum Beispiel: Körperfett verlieren.
  • Messbar – zum Beispiel: Drei Kilo abspecken.
  • Akzeptiert – zum Beispiel: Niemand hat Ihnen gesagt Sie sollen abnehmen, oder? Sie haben den Vorsatz gefasst.
  • Realistisch – zum Beispiel: Drei Kilo sind machbar. Wenn vier draus werden umso besser.
  • Terminiert – zum Beispiel: Bis zum Sommer.

Fazit

Vorsätze machen Mut. Sie formen und markieren Ziele. Sie motivieren uns helfen uns zu reflektieren was wir bereits geschafft haben und was wir noch erreichen wollen. Sie sind Zukunftsgedanken, aber sind trotzdem mit der Vergangenheit verwurzelt. Denn wer aus dem Erlebten lernt, der wird die Vorsätze der Zukunft daran anpassen und sie wesentlich leichter umsetzen können.

Die Lektion die 2020 bereit gehalten hat: Nichts ist wirklich vorhersehbar und dadurch planbar.

Deshalb, wählen Sie ihre Vorsätze bedacht, setzen Sie Ihre Ziele hoch, seien Sie mutig und träumen Sie groß. Aber bleiben Sie bei allem flexibel. Wenn unvorhersehbare Steine in Ihrem Weg liegen, werden Sie Ihre Vorsätze vielleicht umformulieren, verschieben oder pausieren müssen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie loslassen müssen.


Wir hoffen unsere Tipps konnten Sie inspirieren! Entdecken Sie gerne auch unsere Neujahrswünsche!