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Schrebergarten mit einer Holzbank

Wer keinen eigenen Garten besitzt, muss auf das private Naturparadies keinesfalls verzichten! Ein Schrebergarten ist quasi die Miniaturausgabe des Eigenheims und ein wahres Erholungserlebnis. In diesem Kleingarten können Sie dem Großstadtgrau der Mehrfamilienhäuser entfliehen und sich pure Natur gönnen. Kleingärten werden gepflegt, gehegt und mit unseren Tipps jetzt noch schöner! Sie überlegen, einen zu pachten? Alles über die Geschichte, weitere Vorteile, wichtiges Know-How sowie die schönsten Ideen erfahren Sie hier. Lassen Sie sich von den Styling-Ideen unserer Wohnexperten zum Schrebergarten Gestalten inspirieren! Schaffen Sie sich eine persönliche Oase der Ruhe und werden Sie Eins mit der Natur. Sommerurlaub? Ab jetzt immer im eigenen Garten!

Paradies Feeling – den Schrebergarten gestalten

Ein Schrebergarten, auch Kleingarten genannt, ist der perfekte Ort, um nach einem stressigen Arbeitstag oder am Wochenende abzuschalten. Vor allem in der Großstadt ist das Genießen der Ruhe der Natur ein hohes Gut und sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Ordnung und Pflege ist schonmal das A und O. Mehr zur Gartengestaltung erfahren Sie im Folgenden:

Pflanzen und ihre Anordnung

Das Bundeskleingartengesetz schreibt vor, dass Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege beachtet werden müssen. Viele Vereinssatzungen wünschen sich hier eine Kombination aus Nutz- und Zierpflanzen. Eine freie Rasenfläche dazu bietet Platz zum Grillen, Spielen und Sonnen. Natürlich sollten Sie dem Rasen auch stets Zeit zur Pflege widmen.

Bauen Sie Gemüse wie Salate, Tomaten an und überlegen Sie sich auch ein Kräuterbeet. Denn leckere Kräuter kann man auch immer gut beim Kochen brauchen! Hochbeete sind hier besonders beliebt. Und natürlich darf auch das ein oder andere bunte Blumenbeet nocht fehlen – Stauden bieten sich an. Auch Obstbäume oder -hecken können Sie integrieren. Hecken dürfen allerdings nicht höher als 1,25 m sein. Ein Zaun ist übrigens nicht erlaubt – nur mit Angabe von einem triftigen Grund. Ebenso verboten: Koniferen. Bäume dürfen zudem nicht höher als 5 Meter werden. Im Sommer fast schon unverzichtbar: Ein Erdbeerstrauch! Wer etwas besonderes möchte, baut sich ein kleines Gewächshaus oder kombiniert die Pflanzen mit einem Steingarten.

Die nützlichen Pflanzen sollten Sie am besten so platzieren, dass man sie auch von außen gut sieht. Das zeigt allen, dass Sie Ihren Garten gut zu nutzen wissen. Und Unkraut sollten Sie natürlich regelmäßig jäten, sodass Ihr Garten stets gepflegt wirkt. Das kommt dann mit altem Laub und Heckenschnitt nach der Pflege des Gartens als organischer Abfall pflanzlicher Herkunft auf den Komposthaufen. 

Tipps zum kleinen Schrebergarten Gestalten: Hochbeete, vertikale Gärten sowie ein Dachgarten sind hier ideal! Genauso gut: Eine platzsparende Kräuterspirale!

Ein Gartenhaus

Ein Gartenhaus bzw. eine Gartenlaube ist nicht nur hübsch sondern natürlich auch praktisch. In der Laube können Sie ihr Zubehör sowie Lebensmittel aufbewahren und haben Schutz bei jedem Wetter. Falls Sie weniger handwerklich begabt sind: Die kleinen Häuschen gibt es als Bausatz kaufen. Die Alternative dazu: Eine platzsparende Fass-Sauna für etwas Wellness im Garten.

Gut zu wissen: 24 Quadratmeter überdachte Fläche (Markisen ausgenommen) darf der Schrebergarten haben. Für mehr braucht man eine Baugenehmigung. Unsere Idee: Eine Pergola mit Markise an der Laube, die mit Kletterpflanzen zum Sonnenschutz und Sichtschutz dient.

Tipp: Stellen Sie eine Wassertonne bzw. Regentonne auf. So haben Sie immer genug Gießwasser und handeln nachhaltig.

Gartenwege

Eine ansprechende Gestaltung ist im Schrebergarten enorm wichtig. Und schließlich möchten Sie ja nicht durch Ihre Beete trampeln müssen. Besonders bei Regen ist der Boden sonst unangenehm schlammig. Die Wege machen zudem eine gute Aufteilung der Pflanzen möglich. Die Wege in sollten Sie in einer Breite von 30 bis 40 cm anlegen. Auch runde Trittsteine sind beliebt.

Die Hängematte

Damit Sie den Vögeln ganz entspannt beim Zwitschern zu hören können, ist eine Hängematte ein absolutes Muss. Ob zwischen zwei Bäumen gespannt oder gleich als Modell mit passendem Ständer – eine Hängematte lässt sich in jedem Schrebergarten stilvoll integrieren.

Der Sonnenschutz

Wo wir schon beim Entspannen sind: Die Sonne scheint auch im Schrebergarten sehr intensiv ─ Sonnenschirm bitte nicht vergessen! Haben Sie das Glück und verfügen über ein kleines Gartenhäuschen samt Terrasse, können Sie auch ein Sonnensegel spannen.

Gartenmöbel

Gerade in großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München sind Schrebergärten rar. Wenn Sie also in den Genuss kommen und sich eine Parzelle mieten können oder dürfen, werden Ihre Freunde nicht auf sich warten lassen. Die ein oder andere BBQ-Party ist damit also schon einmal gesichert. Um den lauen Sommerabend gemütlich ausklingen zu lassen, ist eine Sitzlounge genau das Richtige. Sofa, Sessel und Tisch aus Holz oder Rattan laden zum Verweilen ein. Gartenmöbel aus Polyrattan halten selbst einem Sommerregen stand und müssen nicht jedes Mal nach der Benutzung abgedeckt oder weggeräumt werden.

Die Beleuchtung

Abends darf es gerne kuschelig werden – mit Solarlichterketten, Laternen und Windlichtern schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre. Ebenso lassen sich Fackeln hervorragend aufstellen oder wie wäre es mit Marshmallows-Grillen über der Feuerschale? Optimal ist es natürlich, wenn Sie einen Elektroanschluss haben.

Tierfreundliches Zubehör

Sie wünschen sich tierische Gäste? Ob ein Teich, ein Biotop, viele Blumen oder sogar ein Insektenhotel für Bienen & Co. – Ideen gibt es viele. Auch Vögelhäuser, Wasser- und/oder Badestellen oder Laubhaufen und Futter für Igel sind gute Ideen für die Tiere. Für Haustiere wie Katze und Hund müssen Sie sich übrigens vorab erkundigen, ob diese erlaubt sind.

Passendes Zubehör für kühle Drinks und leckeres Essen

Kein Trinkwasser-Zugang? Fabelhaft für den Sommer ist übrigens auch eine stylische Thermoskanne oder -flasche zum Kühlen von Wasser und Weißwein. Mit den passenden Gläsern aus Kristall holen Sie sich ein Stück Glamour in den Außenbereich. Na dann, cheers! Für die Versorgung in Sachen Essen hingegen kann ein Grillplatz sorgen.

Vor dem Schrebergarten Gestalten: Darauf sollten Sie achten

  • Das Rechtliche: Eine Kleingartenanlage ist eine Gemeinschaftsfläche. Daher braucht es Vorschriften. Wenn Sie das Schrebergarten-Grundstück erwerben, unterliegen Sie nicht den Regelungen des Bundeskleingartengesetzes, sondern allgemeinen Regelungen. Handelt es sich bei Ihrem Kleingarten um einen Pachtgarten, ist die Mitgliedschaft in einem Verein keine Ausnahme. Erkundigen Sie sich bei dem Verein, wie lange der Pachtvertrag des Vereins läuft. Danach könnten die Pachtzinsen steigen oder das Pachtland aufgelöst und abgerissen werden.
  • Die Lage: Damit man diese möglichst oft nutzen kann, sollte die Gartensparte nicht allzu weit vom Wohnort entfernt liegen. Halten öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe? Sind genügend Parkplätze in der Nähe des Gartens vorhanden? Liegt der Schrebergarten in der Nähe einer stark befahrenen Straße, die die Luftqualität mindert und einen hohen Geräuschpegel mit sich bringt? Klären Sie ab, ob der Weg zu Ihrem Schrebergarten in einem guten Zustand ist.
  • Die Größe: Überlegen Sie vorab, wie Sie Ihren Schrebergarten gestalten möchten: Wieviel Gemüse und Obst möchten Sie anbauen, wieviel davon wird bloße Rasenfläche? Schließlich sollten Sie nur so viel anbauen, wie Sie selbst bewirtschaften können.
  • Die Versorgung: Ist Ihr Schrebergarten ein sonnenverwöhntes Plätzchen oder vorwiegend schattig? Eine wichtige Information, um die Bepflanzung planen zu können – nicht jede Pflanze gedeiht an lichtarmen Standorten. Erkundigen Sie sich, ob Ihr Kleingarten über einen Stromanschluss verfügt und wie es um die Wasserversorgung bestellt ist.
  • Die Kosten: Es ist ein einmaliger Kaufpreis zu zahlen, eine jährliche Pacht sowie ein Vereinsbeitrag. Strom und Wasser sind natürlich verbrauchsabhängig. In der Regel sind es je nach Stadt 10–90 Cent pro m2 Fläche für den Kaufpreis. Die Pacht variiert enorm.

Die Schrebergarten Kultur

Schrebergarten mit Beistelltisch

Den eigentlichen Ursprung findet der Schrebergarten in den sozialen Missständen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Wer zur damaligen Zeit in Deutschland einen Schrebergarten besaß, konnte sich selbst mit Nahrung versorgen. 1814 gründete Landgraf Carl von Hessen in Kappeln an der Schlei den ersten Kleingartenverein. Hintergrund war es, mit den Erzeugnissen der Parzellen sozial Schwache bei der Selbstversorgung zu unterstützen.

Einst als Spießergarten – samt Gartenzwerge – verurteilt, hat sich der Trend in den letzten Jahren zum echten Familienparadies gewandelt. Vor allem Familien mit Kindern, die kein Eigenheim oder lediglich einen Balkon besitzen, wissen das kleine Fleckchen Natur zu schätzen. Einziger Nachteil – Sie können nicht mal eben die Terrassentür öffnen, um in den Garten zu gelangen. Oftmals befinden sich die Schrebergärten ein wenig außerhalb und Sie müssen mit dem Fahrrad oder Auto hinfahren.

Kurz und knapp: Die Vorteile vom Schrebergarten

• Eine Naherholung
• Das Gärtnern Basteln und bauen als Hobby
• Der gemeinschaftliche Aspekt
• Eine bessere Gesundheit


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