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Anleitung zum Blumenbeet anlegen

Für echte Garten-Liebhaber darf eines natürlich nicht fehlen: ein kunterbuntes Blumenbeet! Ob Rosen, Tulpen oder Chrysanthemen, mit den tollen Blüten sorgen Sie in jedem Fall für echte Hingucker bei der Gartengestaltung. Doch wie gelingt das Blumenbeet anlegen eigentlich am besten? Was müssen Sie bei der Planung alles beachten – und welche Blumen sind überhaupt geeignet? Wir haben eine einfache Anleitung zum Nachmachen und natürlich die besten Tipps für Sie zusammengestellt. Viel Spaß beim Blumen pflanzen!

Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.


Christian Morgenstern

Die richtige Planung beim Blumenbeet anlegen

Egal ob Garten-Anfänger oder erfahrener Hobby-Gärtner: ein Blumenbeet darf nun wirklich nirgends fehlen! Doch damit auch Ihr Garten zum bunten Blütenparadies wird, sollten Sie bei der Planung unbedingt vier Punkte beachten – den richtigen Standort, die ideale Form, die perfekte Auswahl und den Pflegeaufwand. Wir haben Ihnen die wichtigen Infos zu allen vier Punkten zusammengestellt:


1. Den perfekten Standort finden fürs Blumenbeet anlegen

Blumenbeete anlegen ist ein bisschen wie ein Haus zu bauen – wenn man ohne Plan und Konzept an die Sache rangeht, geht es schief. Deshalb ist auch hier die Vorbereitung mitunter der wichtigste Teil. Überlegen Sie sich also, wie Sie das Blumenbeet gestalten möchten und was zu den Gegebenheiten im eigenen Garten passt.

Denn nicht jede Pflanze oder Blume verträgt auch jeden Standort! Mag die Blumensorte volle Sonne auf der Südseite? Oder bevorzugt sie einen Halbschatten? Bedenken Sie diese Faktoren beim Anlegen des Blumenbeets und wenn Sie die geeigneten Blumensorten aussuchen. Im Folgenden kommt ein kleiner Überblick zu der beliebtesten Bepflanzung:

  • Volle Sonne vertragen diese Blumen: Sonnenblumen, Dahlien, Gladiolen, Astern, Ballonblumen, Ringelblumen, Liatris, Chrysanthemen, Rosen
  • Im Halbschatten gedeihen diese Pflanzen besonders schön: Rhododendron, Vergissmeinnicht, Alpenveilchen, Herbstanemonen, Mondviole, Pantoffelblume, Begonie, Hortensien
  • Diese Blumen blühen auch im Schatten: Bergenien, Herzlilien, Fingerhut, Astilben, Fleißige Lieschen, Maiglöckchen, Fuchsien

Extra-Tipp: Auch ein Hochbeet eignet sich super für Ihre Blumen! Wie Sie das ganz einfach selber bauen, erfahren Sie in diesem Artikel.


2. Die richtige Form beim Blumenbeet anlegen

Rund, eckig, schmal: Bei der Form des Beetes ist natürlich auch die Größe des Gartens entscheidend. Je nach Platz haben Sie dann aber viele verschiedene Möglichkeiten. Bei einem grundsätzlich eher eckigen Garten kann ein rundes oder geschwungenes Beet dabei manchmal optisch auflockern. Für einen modernen Garten bieten sich hingegen klare Kanten an. Wichtig ist zudem auch, dass Sie das Beet von allen Seiten gut erreichen können. Optisch können Sie die Fläche zudem mit einer stilvollen Beetumrandung aufhübschen.


3. Den Pflegeaufwand einplanen

Ebenfalls ein wichtiger Faktor beim Beet anlegen ist der Pflegeaufwand, der dabei entsteht. Denn natürlich müssen Sie sich um Ihre Blumen immer kümmern – wie viel Zeit genau, hängt aber unter anderem von der Größe des Blumenbeetes ab. Gerade Anfängern empfehlen wir dabei, sich erstmal nicht zu übernehmen.

Außerdem können Sie den Aufwand der Gartenpflege etwas reduzieren, indem Sie zum Beispiel eher langsam wachsende Blumensorten auswählen. Außerdem können Sie Unkräutern mit einem Vlies vorbeugen und so das lästige Jäten reduzieren.

Lese-Tipp: Die 10 besten Tricks zur Gartenpflege finden Sie übrigens in diesem Artikel!


4. Auswahl: Welche Blumen eignen sich für ein Blumenbeet?

Beim Blumenbeet anlegen ist nicht nur wichtig, dass die gewählten Blumen zum Standort passen. Auch über die Blühzeiten sollten Sie sich vorher Gedanken machen, um ein möglichst ganzjährig blühendes Beet zu erhalten. Das ist nämlich ein echter Hingucker!

Aus diesem Grund sollten Sie vorab einen Pflanzplan erstellen. Das sorgt dafür, dass Sie die Freude im Garten maximieren. Profi-Gärtner bepflanzen ein Beet meist um ein paar wenige Fokuspflanzen oder Leitstauden. Diese sollten im Idealfall Dauerblüher sein. Hierfür eignen sich zum Beispiel Steppensalbei oder Mädchenauge. Komplementiert werden diese Blumen von anderen Pflanzen, die die Dauerblüher in den Mittelpunkt rücken. Hier können Sie nach der Optik und Farbgebung der jeweiligen Blumen auswählen.

Lese-Tipp: Viele weitere Ideen für schöne Blumen finden Sie auch in unserem Artikel zur Gartenbepflanzung. Lassen Sie sich inspirieren!

Besonders schön ist es, wenn in Ihrem Staudenbeet dauerhaft Blumen blühen. Achten Sie darauf, sogenannte Kurzblüher zusammen mit anderen Blumen zu pflanzen, die eine spätere Blütezeit haben und beispielsweise im Sommer in voller Pracht erstrahlen. So ist Ihr Blumenbeet von Frühling bis Herbst immer in Wandlung und prächtig anzusehen!

Wichtig ist zudem die spätere Anordnung im Beet. Die hohen Stauden sollten dabei nicht ganz vorne stehen. Kleine Pflanzen mit geringer Wuchshöhe dürfen hingegen nach vorne. So verdecken sie sich nicht gegenseitig – und jede Sorte bekommt ausreichend Licht! Zwischendurch pflanzen Sie außerdem niedrige Füllstauden.

Extra-Tipp: Auf der Suche nach den schönsten Frühlingsblumen? Hier haben wir eine kleine Übersicht für Sie erstellt!

Schritt für Schritt: Wie gelingt das Blumenbeet anlegen?

Wenn Sie beim Blumenbeet anlegen richtig vorgehen, können Sie sich dauerhaft an Ihrer frischen Bepflanzung erfreuen. So fühlt sich Ihr Garten gleich viel mehr nach einer Wohlfühloase an. Am besten legen Sie das Beet übrigens im Frühling an, da sich die Erde nun langsam wieder erwärmt.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein gelungenes Blumenbeet Schritt für Schritt gestalten:


Schritt 1: Den Boden vorbereiten

Bevor Sie Blumenbeete anlegen können, sollten Sie den Boden gründlich für die neuen Pflanzen vorbereiten. Wenn Sie einen schönen Standort für Ihr Staudenbeet gefunden haben, geht es an die Arbeit. Stecken Sie zuerst den gewählten Bereich vom Rasen ab und beginnen Sie anschließend damit, die Erde mit einer Harke aufzulockern.

Dabei können Sie direkt große Steine aussortieren und Schädlinge sowie Unkraut herauslösen. Vor allem Nacktschnecken sollten Sie entfernen. Regenwürmer hingegen lockern den Boden auf und können deshalb weiterhin im Blumenbeet wohnen. Düngen ist der nächste Schritt beim Staudenbeet anlegen. Sie können hierfür Mist verwenden, aber auch Muttererde und Kompost sind gute Düngemittel.


Schritt 2: Blumen fürs Pflanzen vorbereiten

Ein Blumenbeet sieht dann besonders hübsch aus, wenn Sie viele verschiedene Sorten im Staudenbeet kombinieren. Bevor es ans Blumen pflanzen geht, nehmen Sie die ausgewählten Pflanzen aus den Töpfen, ohne dabei die Wurzeln zu beschädigen. Stellen Sie diese dann für etwa eine Stunde in einen Behälter mit Wasser. So können sich die Blumen richtig vollsaugen.


Schritt 3: Stauden ins Beet einsetzen

Danach beginnen Sie damit, für jede Pflanze eine Mulde auszuheben. Achten Sie dabei darauf, das Loch etwa ein Drittel größer auszugraben, als die Pflanze samt Wurzel in Anspruch nimmt. Nun setzen Sie die Blume in die Mulde, decken sie rundherum mit Erde ab und drücken alles leicht an. Nachdem Sie das gesamte Staudenbeet gepflanzt haben, gießen Sie das Blumenbeet ausgiebig. Schon sind Sie fertig mit dem Blumenbeet gestalten!

Lese-Tipp: Sie wünschen sich lieber eine bunte, bienenfreundliche Blumenwiese in Ihrem Garten? Auch dazu haben wir jede Menge Tipps für Sie vorbereitet! Entdecken Sie einfach unseren Beitrag zum Blumenwiese anlegen.

Tipps zum Blumenbeet richtig pflegen

Damit Sie sich länger an dem schönen, neuen Blumenbeet erfreuen können, ist die richtige Pflege entscheidend. Auch hierzu haben wir Ihnen jede Menge Tipps vorbereitet:

  1. Gießen

    In den ersten Tagen nach dem Blumenbeet anlegen müssen Sie das Beet häufig gießen. So können sich die Pflanzen am besten von den Strapazen des Umpflanzens regenerieren. Danach gilt hingegen die Devise: Selten, aber dafür kräftig gießen!

  2. Unkraut entfernen oder vorbeugen

    Auf lange Sicht sollten Sie das nachwachsende Unkraut regelmäßig entfernen. Rindenmulch oder Hornspäne helfen dagegen bei der Vorbeugung und versorgen den Boden des Staudenbeets gleichzeitig mit wertvollem Schwefel. Aber auch Bodendecker, wie zum Beispiel Haselwurz, können das Wachsen von Unkraut minimieren.

  3. Große Pflanzen stützen

    Besonders bei hohen Stauden besteht die Gefahr, dass diese irgendwann abknicken. Um das zu verhindern, sollten Sie der Blume ein Rankgitter oder eine andere Stütze zur Seite stellen.

  4. Düngen

    Am besten werden die Blumen direkt nach dem Einpflanzen erstmals gedüngt. Danach sollten Sie sich nach Ihrem Boden, der Art des Düngers und den Pflanzen richten. Besonders in der Blütezeit sollten Sie den Blumen aber regelmäßig neue Nährstoffe geben.

  5. Rückschnitt

    Sind die Blätter der Pflanze irgendwann vollständig braun, können Sie sie bis auf den Boden zurückschneiden. Am besten erledigen Sie diese Aufgabe im Herbst.

Outdoor-Accessoires für Ihr Blumenbeet – von modern bis romantisch

Nach der Pflicht kommt die Kür: Wenn das Blumenbeet angelegt ist, können Sie dem Ganzen noch mit der passenden Dekoration den Feinschliff verpassen. Sie könnten beispielsweise schöne Steinfiguren oder bunte Kugeln darin platzieren. Auch Lichter wie Fackeln oder LED-Gartenleuchten sind eine prima Deko für ein Blumenbeet. Sie sorgen vor allem abends für eine schöne Stimmung auf Ihrer Terrasse. Leben Sie sich also einfach kreativ aus und entdecken Sie in der exklusiven Auswahl bei WestwingNow passende Gartendeko für Ihr Staudenbeet!


Lese-Tipp: Sie suchen nach weiterer Inspiration für Ihre Gartengestaltung? Dann entdecken Sie jetzt auch unsere Artikel zur Vorgartengestaltung, zum Kräuterbeet anlegen oder zum Hochbeet bepflanzen!