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Mädchen sitzt am Tisch und malt

In vielen Ländern ist das sogenannte Homeschooling durchaus üblich. Bisher war das Lernen in den eigenen vier Wänden hier in Deutschland allerdings nicht möglich. Denn bei uns gibt es etwas, das nennt sich allgemeine Schulpflicht, die keinen Hausunterricht duldet. Bis jetzt! Während der Coronavirus das Lernen an Schulen und Universitäten sowie das Spielen in Kitas und Kindergärten aus gesundheitlichen Gründen verbietet, wird gerade für Schulkinder das Homeschooling auch bei uns immer beliebter. Schließlich sollen große und kleine Schüler den Lernstoff trotz Unterrichtsausfall nicht vernachlässigen. Wenn auch Sie ein Kind im Schulalter zu Hause haben und dringend ein paar Tipps für das Lernen in den eigenen vier Wänden brauchen, dann lassen Sie sich von unseren Tools und Ideen inspirieren!

Was ist Homeschooling?

Dass Kinder zu Hause von Ihren Eltern oder privaten Lehrern unterrichtet werden und keine öffentliche Schule besuchen, kennen wir vor allem aus amerikanischen Blockbustern. Der Hausunterricht nach amerikanischem Vorbild ist in Zeiten von Corona, in der alle Schulen geschlossen sind, besonders attraktiv. Denn so wird die Bildung nicht vernachlässigt und das Wissen kann bequem von zu Hause aus erlangt werden. Beim klassischen Homeschooling müssen die Kinder oftmals eine Prüfung am Ende des Schuljahres ablegen, damit der jeweilige Wissensstand nachvollzogen werden kann.

Homeschooling in Deutschland & weltweit

Was in den USA, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Österreich und Australien bereits völlig normal ist, findet bei den Behörden in Deutschland wenig Anklang. Bei uns gilt die Schul-, in anderen Ländern stattdessen die Unterrichts- oder Bildungspflicht. Hier können Eltern ihre Kinder problemlos selbst unterrichten. Lediglich der Wissensstand der jeweiligen Schüler wird regelmäßig durch Prüfung staatlicher Schulen kontrolliert. Eine Ausnahme der klassischen Schulpflicht gibt es in den deutschen Bundesländern nur in ganz seltenen Fällen. So können Kinder aus religiösen Gründen vom Religionsunterricht (und in Ausnahmefällen vom Sportunterricht) fernbleiben. Fernunterricht ist in Deutschland nur für Kinder vorgesehen, die sich mit ihren Eltern im Ausland aufhalten.

Homeschooling ein Modell für die Zukunft?

Vor allem in Krisenzeiten ist das Homeschooling-Modell gar nicht verkehrt. Trotz Schließung der Schulen bleiben die Kinder lerntechnisch am Ball und haben tagsüber einen geregelten Ablauf. Aber auch die klassische Schulpflicht hat seine Vorteile, die es zu bedenken gilt. Ob Homeshooling also in Zukunft auch in Deutschland rechtmäßig anerkannt wird, steht nach wie vor in den Sternen. Um sich eine eigene Meinung zu bilden, haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile zum Homeschooling zusammengefasst.

Junge steht vor Schreibtisch

Wie funktioniert Homeschooling?

Eines gleich vorweg: Homeschooling bedeutet nicht, dass zu Hause einfach bloß Schule gespielt wird. Auch in den eigenen vier Wänden rauchen die Köpfe und die Kinder müssen ihre Aufgaben erledigen. Grundsätzlich lässt sich auch nicht exakt sagen, wie Hausunterricht „richtig“ funktioniert. Keine Familie ist gleich und es gibt viele verschiedene Wege, wie sich Schulkinder in den eigenen vier Wänden unterrichten lassen. Neben den Eltern können nämlich auch ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen das Homeschooling durchführen.

Die Vorteile

Homeschooling bietet so einige tolle Vorzüge. Am wichtigsten wiegt aber die Bildungsfreiheit. Jetzt sind zwar die Eltern gefordert, aber sie dürfen entscheiden, welche Methoden und Lehrmittel verwendet werden, um den Kindern dabei zu helfen hervorragend vorwärts zu kommen. Ebenso ist der Stundenplan nicht in Stein gemeißelt und kann auch mal flexibel an Arzttermine sowie andere Verpflichtungen angepasst werden.

Die Nachteile

Grundsätzlich kann Homeschooling relativ teuer werden. Denn in der Regel bleibt ein Elternteil zu Hause und auch die Lernmaterialien müssen alle selbst bezahlt werden. Zudem fördert der regelmäßige Kontakt mit Gleichaltrigen aus anderen Familien den Blick über den Tellerrand. Dies ist allerdings schwierig, wenn man zu Hause unterrichtet wird. Und auch die große Unordnung kann ein Dorn im Auge sein. Schließlich sind die Kinder fast den ganzen Tag zu Hause, wollen bekocht und in der Pause bespaßt werden. Da ist Chaos oftmals schon vorprogrammiert.

Unterricht Zuhause: Die besten Homeschooling Tools

Das moderne Homeschooling lebt nicht allein von Büchern und Arbeitsheften. Selbst für die sinnvolle Beschäftigung zu Hause während der Schulschließung lässt sich Bildung auf spielerische Art und Weise vermitteln. Mit zahlreichen Angeboten im TV und im Internet können Sie Ihren Kids selbst langweilige Unterrichtsfächer schmackhaft machen! Wir haben Ihnen die besten Homeschooling Tools zusammengestellt.

Lernvideos

Arbeitsblätter

Übungen

Unterrichtsmaterial

Homeschooling Tipps: Diese Regeln sollten Sie beachten

  1. Sie sollten sich nicht nur an Regeln orientieren, sondern mit Ihrem Kind auch Regeln für das häusliche Lernen vereinbaren. So können Sie zum Beispiel ausmachen, welche Zeiten fest für das Homeschooling vorgesehen sind. Kleiner Tipp: Integrieren Sie den Biorhythmus des Kindes. Dieser widerspricht vor allem bei Teenagern dem frühmorgendlichen Schulanfang, 
  2. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Kind nicht überfordern. Hier empfiehlt es sich, sich für das Homeschooling an dem jeweiligen Lernstoff der Schule zu orientieren. Lassen Sie Ihrem Nachwuchs zudem die Freiheit, selbst zu entscheiden, welches Fach sie in welcher Reihenfolge bearbeiten möchten.
  3. Der Mix macht’s! Homeschooling bedeutet nicht, dass Ihr Kind den ganzen Tag an den Schulaufgaben sitzen muss. Pausen sind wichtig und der „Feierabend“ umso wichtiger. Sorgen Sie dafür, dass noch genügend Zeit zum Spielen und für kreative Freiräume bleibt.
  4. Wenn Ihnen die Ideen für das Homeschooling auf Zeit ausgehen, schauen Sie doch mal in den sozialen Netzwerken. Hier werden aktuell ziemlich gute Ideen, Materialien und Erfahrungen für und über den Hausunterricht geteilt.

Lese-Tipp: Nach dem Lernen sind die Kleinen meist noch nicht müde und wollen spielen. Wir haben die besten Ideen, wie Sie Ihre Kinder beschäftigen können!