Mama mit Baby im Zelt beim Camping mit Baby

Als Camping-Fans, Naturliebhaber, Wohnmobilnomaden oder Zelt-Fans müssen Sie Ihre Leidenschaft nicht über den Haufen werfen, sobald ein Baby unterwegs ist. Denn Camping mit Baby, ja, das geht! Warum auch nicht? Nehmen Sie Ihr Neugeborenes oder Ihr Kleinkind mit auf Ihr Abenteuer, teilen Sie Ihre Liebe zur Natur mit Ihrem Kind und führen Sie es schon früh in die Welt des Reisens und Entdeckens ein. Sogar wenn Sie selbst noch unerfahrener Camper sind, ist Camping und Zelten mit Baby kein Problem. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Steps in der Vorbereitung, stellen tolle Reiseziele vor und haben viele Tipps, nützliche Infos und praktische Checklisten für Sie parat.

Camping mit Baby – geht das überhaupt?

Ja das geht. Es ist sogar ziemlich simpel, der Grundsatz für einen gelungenen Camping Trip mit Baby ist: Happy Baby, happy Camper! Denken Sie immer daran: Die Bedürfnisse des Babys stehen an oberster Stelle. Ist das Baby zufrieden, können auch die Eltern, Geschwister und alle Mitreisenden den Campingurlaub genießen.

Das bedeutet zum einen, dass alle als Team zusammenarbeiten sollten und ja, dass auch alle ein paar kleine Abstriche machen müssen. Doch jetzt die gute Nachricht: Ein Baby hat simple Bedürfnisse. Bekommt das Baby beim Campen genug Schlaf und Aufmerksamkeit, ist mit Essen und Trinken versorgt, hat ein gemütliches und warmes Plätzchen, dann wird es den Trip genießen. Und Sie auch!

Darüber hinaus gilt es beim Camping mit Baby folgendes zu beachten:

  • Recherchieren und planen Sie im Voraus: Sammeln Sie Informationen. Schreiben Sie Packlisten. Recherchieren Sie nach Reisezielen. Planen Sie Ihre Reise voraus und sprechen Sie mit anderen Campern, die ihre Reise mit Baby schon gemeistert haben.
  • Seien Sie auf Notfälle und alle Eventualitäten vorbereitet: Wenn Sie vorab schon einen Plan B in der Hinterhand haben, können Sie schnell reagieren. Spielen Sie alle Szenarien durch!
  • Überlegen Sie sich, wie Sie dem Baby seine gewohnten Abläufe bieten können: Wenn es auch unterwegs zu denselben Zeiten essen und schlafen kann, wie es dies zu Hause gewohnt ist, in der gleichen Schlafposition, dann ist es kaum Stress ausgesetzt. Ist dies im Zelt, Camper oder Bungalow möglich?

Die Campingarten: Welche kommt für Sie in Frage?

Zelten? Camping im Wohnwagen, mit Campervan oder Wohnmobil? Glamping in Lodges oder Bungalows? Zunächst können wir schon mal sagen, dass jede Campingart mit Baby möglich ist, wenn Sie gut darauf vorbereitet sind. Außerdem bietet jede Campingvariante ihre eigenen Vorzüge und Tücken.

Übernachten im Zelt heißt: Sie müssen Ihr Baby vor Feuchtigkeit, Nässe, Kälte und Hitze schützen. Es sollte genügend Platz haben um komfortabel und weich schlafen zu können. Außerdem brauchen Sie die richtige Ausrüstung, um das Baby unter hygienischen Bedingungen füttern, wickeln und waschen zu können. Für erfahrene Zelt-Profis ist dies kein Problem. Zudem sind Sie der Natur nahe und der Camping Trip ist wesentlich günstiger als in anderen Unterkünften.

Im Wohnwagen oder Wohnmobil sind Sie hingegen viel flexibler unterwegs. Außerdem sind die Schlafplätze, die Ausrüstung und das Baby gut vor Wind und Witterung geschützt. Sie haben mehr Platz und Stauraum.

Camping in Hütten, Lodges oder Bungalows ist bestimmt die komfortabelste Form von Camping mit Baby. Sie haben Betten, Stauraum, Strom, Wasser und viel mehr Platz. Sie sind zwar Ortsgebunden und übernachten nicht mehr so naturnahe, aber gerade für Camping Einsteiger ist es eine sehr attraktive Lösung.


Vorteile vom Wohnmobil fürs Camping mit Baby

Camping mit Baby im Wohnmobil bedeutet, flexibel und spontan sein zu können. Sie sind nicht ortsgebunden, können sowohl auf Campingplätzen als auch wild campen, sofern die Region Ihres Reiseziels dies erlaubt. Sie müssen sich nicht auf die Ausstattung und Standards von Hotels, Unterkünften und Ferienwohnungen verlassen, sondern schaffen sich selbst ein Zuhause auf vier Rädern. Camping mit Baby im Wohnmobil oder Camper ist quasi der perfekte Mittelweg zwischen abenteuerlichem Camping und komfortablem Familienurlaub.

10 gute Gründe fürs Wohnmobil:

  1. Sie haben mehr Stauraum als im Zelt. Hier können Sie die Campingausrüstung, Kleidung, Windeln, Wickelutensilien, Nahrung, Spielzeug, Trage- Schlaf- und Sitzmöglichkeiten sicher und übersichtlich verstauen.
  2. Sie haben alles an Bord: Ihre Küche, das Schlaf- und Wickelzimmer. Sie können unterwegs jederzeit anhalten, wenn Ihr Baby Hunger hat, gewickelt werden muss, gerade aufwacht oder Schlafen gelegt werden soll.
  3. Fächer, Schränke und Schubladen helfen zwischen dem ganzen Gepäck und der vielen Ausrüstung Ordnung zu halten. So haben Sie alles schnell griffbereit, wenn Ihr Baby etwas braucht.
  4. Bei schlechtem Wetter wechseln Sie einfach Ihren Standort. Bei Stau oder einem gestressten, schreienden Baby legen Sie spontan eine Pause ein. Wenn Ihnen ein Plätzchen gut gefällt, bleiben Sie stehen. Eine rollende Unterkunft lässt mehr Flexibilität zu.
  5. Natürlich wird nicht alles genau so Laufen wie Zuhause, aber wichtige Routinen und Gewohnheit lassen sich im Wohnmobil recht leicht einhalten. Babys helfen Routinen. Auch wenn manche etwas empfindlicher sind als andere, stresst es alle Babys, wenn sie aus Ihrem Schlafrhythmus gerissen werden oder sich an eine neue Umgebung gewöhnen müssen. Das entfällt im Camper. Hier können die Abläufe, Routinen sowie die nahe Umgebung für das Baby immer gleich bleiben.
  6. Lebensmittel lassen sich leichter mitnehmen, verstauen und zubereiten.
  7. Auch das Essen ist einfacher: Mit Platz für einen Hochstuhl im Wohnmobil sitzt die ganze Familie bei den Mahlzeiten zusammen.
  8. Bei zwei Fahrern ist es im Camper recht easy, die Rollen und Aufgaben zu wechseln als im Auto. Während der eine sich ganz auf die Straße konzentrieren kann, versorgt der andere das Baby. Um schnell und unkompliziert zu tauschen, fahren Sie einfach kurz rechts ran.
  9. Regentage können im Zelt stressig werden. Zu schnell setzt der Lagerkoller ein. Außerdem gibt es kaum Platz, um die nassen Sachen aufzuhängen. Im Camper lässt sich ein verregneter Tag easy aushalten – ohne dass die ganze Familie zu eng, kalt oder nass aufeinander sitzen muss. Der größte Pluspunkt ist aber, dass Sie dem Regen davon fahren können.
  10. Wenn das Baby schläft, haben Sie Freizeit. Solange Sie in der Nähe des Wohnwagens bleiben, können Sie quasi alles machen: draußen Sport machen, lesen, sich sonnen, …

Reisezeit und Reiseziel

Kennen Sie die Social Media Snapshots von Babys die auf einem Berggipfel zelten oder direkt am Strand campen? Lassen Sie sich von derartigen bearbeiteten, inszenierten Fotos nicht täuschen. Meist zeigen sie nicht die ganze Realität. Trotzdem können Sie sich natürlich inspirieren lassen. Mit Baby in den Bergen Campen oder bis ans Meer fahren ist möglich, erfordert aber top Vorbereitung und etwas Erfahrung. Tasten Sie sich langsam an derartige Herausforderungen heran. Mit der Zeit können Ihre Reiseziele etwas weiter entfernt, exotischer und wilder werden.

Keine Temperaturextreme

Wenn Sie Reisezeit und Reiseziele zum Camping mit Baby auswählen, achten Sie darauf, extreme Temperaturen zu meiden. Weder zu große Hitze noch zu extreme Kälte sind Babyfreundlich. Wenn Sie ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung haben, dann suchen Sie nach Urlaubsgebieten, die während dieser Zeit angenehm milde Temperaturen bieten.

Haben Sie schon ein paar Wunschziele im Kopf, dann recherchieren Sie, wann die Temperaturen vor Ort entspannt für einen Familienurlaub sind. In Europa finden Sie Campingziele, die weder zu heiß, noch zu kalt, weder zu trocken, noch zu regnerisch sind.

Babygerechte Distanzen

Hinzu kommt, dass eine lange Anreise mit Baby stressig für alle beteiligten werden kann. Es sei denn der Säugling ist es gewohnt viel Zeit im Auto oder Flieger zu verbringen. Aber selbst dann sollten Sie immer bedenken, wie schnell Sie wieder nach Hause kommen sollten, falls das Baby krank wird oder Sie aus anderen Gründen den Familiencampingurlaub abbrechen müssen.

Weite Fahrten teilen Sie am besten in Etappen auf, sodass jeder an Bord genügend Pausen bekommt. Außerdem sind Zugreisen eine gute Alternative zu Auto und Flug, da Sie deutlich mehr Bewegungsfreiheit haben.

Schließlich bietet ein Heimaturlaub noch einen ganz besonderen Luxus. Ihre gewohnten Produkte sind immer und überall verfügbar. Auf die Windeln, den Babybrei oder das Milchpulver das Sie immer kaufen müssen Sie dann nicht verzichten.

Fazit: Abwägen & gut Planen

Das klingt zwar als würde das Baby Ihre Reiseziele ganz schon einschränken, aber solange Sie die Temperaturen, die Wetterlage und die Entfernung von Zuhause meistern können, werden Babys alle Entscheidungen Ihnen überlassen. Umso älter Ihre Kinder werden, desto mehr Mitspracherecht werden Sie einfordern und bekommen, wenn es um die Wahl des Urlaubsziels geht.

Mit der richtigen Planung, Vorbereitung und Ausrüstung, gutem Timing und etwas Erfahrung können Sie sogar samt Baby mit dem Camper durch Kanada oder Australien fahren.


Kinderfreundlicher Campingplatz

Ein babyfreundlicher Campingplatz muss einige Standards mitbringen, die Ihnen den Aufenthalt und den Urlaub für die ganze Familie erleichtern werden. Es gibt viele Campingplätze die speziell für Familien und Kinder ausgelegt sind. Das bedeutet zum einen, dass Sie die nötige Ausrüstung vor Ort haben wie Sanitäre Einrichtungen für Kinder, Babywannen oder Wickelplätze. Oftmals gibt es sogar Mikrowellen, mit denen Sie Babynahrung schnell und unkompliziert erwärmen zu können, sowie Waschmaschinen. Zum anderen bedeutet ein kinderfreundlicher Campingplatz aber auch, dass Sie unter Gleichgesinnten sind. Auf partywütige Jugendliche oder ruheliebende Rentner treffen Sie hier eher nicht. Dafür aber auf viele Kinder zum Spielen und auf Eltern zum Austauschen und Freundschaften schließen.

Überlegen Sie vorher ganz genau, was Ihre Familie, Ihre Kinder und Ihr Baby brauchen. Einen Spielplatz? Genügend Schatten? Eine Kochnische? Und lesen Sie sich die Bewertungen von anderen Familien gründlich durch, bevor Sie einen Campingplatz auswählen.

Packen: Must-haves fürs Camping mit Baby

Was zur Grundausstattung fürs Baby gehört, wissen Sie. Selbst bei einem Tagesausflug haben Sie einiges dabei. Allerdings brauchen Sie im Urlaub und gerade im Campingurlaub noch etwas mehr. Grundsätzlich empfiehlt es sich früh mit einer Packliste zu beginnen. Kurz vor der Campingreise werden Ihnen immer wieder Dinge einfallen, die Sie der Liste hinzufügen können. Sprechen Sie außerdem familienintern darüber. Denn umso mehr Köpfe mitdenken, desto besser.

Die richtige Kleidung

Solange Sie auf einem Campingplatz bleiben müssen Sie keine Unmengen einpacken. Kleidung können Sie waschen. Aber denken Sie auf jeden Fall daran genügend warme Sachen mitzubringen. Was Kleidung und Schuhe angeht brauchen Sie zwar eine Auswahl für jede Wetterlage. Dafür reicht aber eine kleine Menge.

Verpflegung & Wohlbefinden

Darüber hinaus brauchen Sie natürlich klassische Campingausrüstung, passend zu Ihrem Camping Stil: Zelt, Wohnwagen oder Mobile Home. Überlegen Sie genau, was Sie für die Rundumverpflegung Ihres Babys brauchen. Und vergessen Sie nicht Medikamente, Mückenschutz und Sonnenpflege einzupacken.

Schlafen kann das Baby am besten in einem warmen Babyreisebett oder Pop-up-Zelt und einem Baby-Schlafsack. Damit es dabei auch gut geschützt ist gibt es praktische Mückennetze, die Sie darüber spannen können. Gegessen wird im Reisehochstuhl. Ein extra Wasserkocher, den Sie am Campingplatz schnell anschließen können, ist super praktisch. Und in einer Thermoskanne können Sie Wasser warm halten, falls Sie es nachts brauchen.

Danach wird es Zeit Spielzeug und praktische Gadgets der Liste hinzuzufügen. An sogenannten Lanyards können Sie Kuscheltier, Spielzeug und Schnuller festmachen. So bleiben die wichtigsten Dinge auf während der Autofahrt an Ort und Stelle fixiert. Ein akku- oder batteriebetriebenes Nachtlicht ist angenehmer als eine grelle Taschenlampe. Sie können dafür eine Laterne oder sogar eine Lichterkette nutzen, wenn diese hell genug scheint.

Sie werden mehr als eine Decke brauchen. Klar, Sie haben bestimmt einige Babydecken, aber zum Campen brauchen Sie on top eine Picknick- oder Campingdecke sowie eine Spieldecke. Am besten eine die weich und warm genug ist, damit Sie Ihr Baby ablegen können, die mit wasserabweisender Seite auf dem Boden liegt.

Hygiene & Mobilität

Eine möglichst leichte, kompakte, wiederverwendbare Unterlage zum Wickeln wird Ihnen viel Zeit, Mühe, Müll und Wäsche ersparen. In einer großen Schüssel oder einem Eimer lässt sich das Baby bequem baden. Bei warmen Temperaturen geht dies sogar draußen, und ansonsten im Wohnmobil. Tipp: Eine Faltschüssel mit 15 Liter Fassungsvermögen reicht vollkommen aus und nimmt zusammengefaltet kaum Platz weg.

Für Ausflüge haben Sie den Kinderwagen, die Babyschale, eine Kraxe oder das Tragetuch dabei, je nachdem, ob der Boden am Campingplatz oder beim Ausflugziel mit dem Kinderwagen befahrbar ist.

Packliste fürs Camping mit Baby

Zusammenfassend kommt hier noch eine Grund-Packliste rür Ihren Camping-Ausflug mit Baby. Natürlich erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern dient zur Orientierung und kann individuell angepasst werden.

Das gehört ins Gepäck:

  • Kleidung für jede Wetterlage
  • Handtücher
  • Decken
  • Wickelzubehör
  • Lebensmittel
  • Kindergeschirr
  • Thermoskanne
  • Fläschchen
  • Schnuller
  • Trage und/oder Kraxe
  • Kinderwagen
  • Maxicosi oder Kindersitz fürs Auto
  • Notfall-Medikamente
  • Mückenschutz
  • Sonnencreme
  • Spielzeug
  • Nachtlicht
  • warmer Schlafsack
  • Isomatte
  • isolierte Picknickdecke
  • Wasserkocher
  • Reisehochstuhl
  • ggf. Reisebett
  • Schüssel oder Eimer zum Baden
  • Waschmittel
  • Wäscheleine

Vorbereitung: Daran sollten Sie beim Camping mit Baby denken

Wie bei jedem Urlaub mit Baby oder Kindern gilt: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken darüber, was Sie alles vor der Reise erledigen müssen, damit alle beruhigt in die Ferien starten können. Hier ein paar Tipps von uns:

Dokumente & Gesundheit

Neben dem Packen erfordert Camping mit Baby noch weitere Vorbereitung. Denken Sie an alle wichtigen Dokumente für sich selbst und das Baby. Sind alle Reisedokumente vollständig? Muss der Kinderausweis oder Reisepass beantragt werden? Denken Sie an die Fristen, die gerade im Hinblick auf den Reisepass oft ein paar Wochen betragen.

Stehen noch Impfungen aus? Selbst wenn keine Impfung fehlt, empfehlen wir Ihnen einen Besuch beim Kinderarzt. Sprechen Sie mit ihm über die geplante Reise. Er kann eine professionelle Einschätzung geben, ob das Baby bereit ist und gibt Tipps für die Reiseapotheke und Reisegestalltung.

Recherche & Planung

Anschließend planen Sie den Trip so gut es geht voraus. Was haben Sie vor? Welche Route wollen Sie zurücklegen? Was brauchen Sie dafür alles? Wie können Sie die Reise so babyfreundlich wie möglich gestallten? Denken Sie immer daran: Die Bedürfnisse des Babys stehen an oberster Stelle.

Umso mehr Sie vorab über Ihren Urlaub wissen, desto besser können Sie sich vorbereiten. Sie sollten wissen wie die Schlafbedingungen für alle Mitreisenden sein werden, vor allem aber wie, wo und wann das Baby schlafen soll. Recherchieren Sie was Sie im Campingplatz oder im Wohnmobil schon an Ausstattung haben und was Sie mitbringen müssen. Kaufen Sie genügend Verpflegung für die ersten Tage ein. Aber vor allem haben Sie immer einen Plan B parat. Wenn Sie Ihre Route ändern müssen, Ihr Windelvorrat ausgeht oder das Wetter nicht mitspielt.

Testlauf vor der großen Reise

Hier kommt der mit Abstand wichtigste Tipp für Camping mit Baby: Erfahrung ist alles! Und gleich danach: Übung macht den Meister. Selbst wenn Sie alleine oder als Paar schon viel und oft gecampt haben, wird sich mit Baby alles ändern. Da ist eine Probecamping super hilfreich.

Starten Sie einen Camping-Testlauf mit Baby nicht zu weit weg von Zuhause und bleiben Sie für ein bis zwei Nächte. Sie werden schnell merken wie wohl sich Ihr Baby im Wohnmobil oder Zelt fühlt. Sie werden Ihre Packliste umschreiben, erweitern und ja sogar kürzen, wenn Sie merken was Sie unterwegs wirklich brauchen.

Neben der Übernachtung und den Camping-Abläufen von Kochen, über Baden, bis Wickeln will auch die Reise geübt sein. Wenn Ihr Baby keine langen Autofahrten oder gar Flüge gewohnt ist, dann übertreiben Sie es beim ersten Versuch nicht.

On the road: Tipps für die Anreise

Auch unterwegs braucht Ihr Baby Schlaf, Essen und Trinken, Aufmerksamkeit und vor allem Pausen. Selbst wenn kleine Kinder in der Babyschale nicht quengelig werden, sollten Sie trotzdem nicht zu lange darin liegen. Gönnen Sie der ganzen Familie regelmäßige Pausen. Planen Sie Fahrerwechsel ein, sodass jeder sich mal um das Baby kümmert. Und absolvieren Sie lange Fahrten lieber in Etappen. Wenn Sie mal nicht anhalten können, sollten Spielzeug, Kuscheltiere sowie Babynahrung immer leicht und schnell griffbereit sein.

Wichtiges vor Ort beim Camping mit Baby

Damit Ihr Baby einen gute Zeit hat und Sie Ihren Campingurlaub genießen können, hilft es wenn Sie folgende Fragen vorab schon klären:

  • Wie und wo kann das Baby vor Ort Medizinisch versorgt werden?
  • Wie schläft das Baby am besten vor Ort?
  • Welche Aktivitäten sind vor Ort mit Baby möglich? Und was brauchen Sie dafür?
  • Bekommen Sie vor Ort die richtige Verpflegung für Ihr Baby? Oder müssen Sie Zuhause einen Vorrat einkaufen?

Wenn Sie an einen neuen Campingspot kommen, checken Sie als erstes die Bedingungen für Ihr Baby:

  • Haben Sie genügend Schatten und Platz um sorglos und sicher zu campen?
  • Ist die Umgebung babysicher? Vor allem wenn Ihr kleiner Schatz schon krabbeln kann.

Nun kann es losgehen! Tasten Sie sich langsam an Ihr erstes Camping-Abenteuer mit Baby heran. Unternehmen Sie kurze Camping Ausflüge. Umso geübter und routinierter Sie und Ihr Baby mit der Zeit werden, desto weiter, länger und aufregender können Sie Ihre Reisen gestalten.


Lese-Tipps: Falls Sie noch weitere Informationen oder Inspirationen für Ihren Camping Urlaub benötigen, können wir Ihnen unseren Artikel Camping mit Kindern empfehlen sowie den Beitrag Roadtrip planen.