Origami Herzen in Rot und Gelb

Origami – die japanische Kunst des Papierfaltens ist gerade wieder total im Trend! Ob kunstvolle Formen, bunte Tierchen oder süße Cake Topper im Herzchen Style: An der Falttechnik begeistert uns vor allem die Tatsache, dass man so herrlich wenig Material benötigt. Mit dem Basteln kann also direkt losgelegt werden. Auch in der Mode und im Interieur entdeckt man mittlerweile an jeder Ecke handgemachte Kunstwerke à la Origami. Sie haben sich in den japanischen Stil verliebt und tun sich womöglich mit dem Papierfliegerfalten ein wenig schwer? Dann haben wir nun für Sie die passenden Schritt-für-Schritt Faltanleitungen parat. Lassen Sie sich von den Tipps und Ideen unserer Wohn- und Bastelexperten inspirieren! Mit unserer Origami Anleitung steht dem perfekten Bastelnachmittag also nichts mehr im Wege.

Geschichte des Origamis

Der Begriff „Origami“ kommt ursprünglich aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie gefaltetes Papier. Beim klassischen Origami geht es darum, aus einem meist quadratischen Blatt Papier zwei- oder dreidimensionale Elemente zu gestalten. Der Griff zur Schere sowie Klebstoff ist dabei absolut tabu. In China wurde die Kunst des Papierfaltens bereits seit dem ersten oder zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung praktiziert. Schon vor rund 200 Jahren stellten die Chinesen nämlich Papier her. Das Wissen um die filigrane Kunst erreichte einige Jahrhunderte später auch Japan. Dennoch entwickelte sich der Trend, wie wir ihn heute kennen, erst im 20. Jahrhundert als der Japaner Akira Yoshizawa Origami neu aufleben ließ.

Diese Arten von Origami gibt es

Origami ist nicht gleich Origami! Nicht nur die Wahl des Papiers ist entscheidend, vor allem die Falttechnik ist das A und O. Neben der klassischen Methode gibt es zahlreiche weitere Arten, um dem Papier neues Leben einzuhauchen. Überzeugen Sie sich selbst!

  • Klassisches Origami: Für die klassische Form der japanischen Faltkunst benötigen Sie nur ein quadratisches oder rundes Blatt Papier und dann kann’s auch schon mit dem Basteln losgehen. Ohne Schere oder Klebstoff lassen sich auf diese Weise die süßesten Tiere zaubern. Klassisches Origami ist übrigens auch perfekt für einen entspannten Bastelnachmittag mit Kindern.
  • Modulares Origami: Modulares Origami ist eine spezielle Art des japanischen Papierfaltens. Hier wird aus vielen, gleich gefalteten Elementen ein großes Deko-Piece zusammengesetzt. Neben der filigranen Handarbeit muss man zudem jede Menge Geduld und Zeit aufbringen. Nicht selten besteht ein Origami-Objekt aus 10, 20, 30 oder auch 50 Einzelteilen.
  • Weitere Arten: Multipiece, Boxpleating oder Wetfolding – die Liste der Origami-Falttechniken ist lang. Aber so ist für jeden Bastelfreund die passende Methode dabei. Wenn Sie mit dem Origami starten möchten, ist die klassische Kunstform ein Muss. Arbeiten Sie sich dann Schritt für Schritt zu immer aufwendigeren Faltanleitungen vor. Have fun!

Origami Tiere falten

Ein echter Klassiker und perfekt für den nächsten Kindergeburtstag: Niedliche Tiere aus Origami-Papier basteln. Da hier weder Schere noch Kleber zum Einsatz kommen, können sich die Kleinen ganz auf das Falten der bunten Papierblätter konzentrieren. Wir haben Ihnen die drei schönsten DIY Anleitungen zusammengestellt:

Origami-Anleitung: Schmetterling

Kunterbunte Schmetterlinge aus Papier sind so einfach in der Umsetzung, dass sie sich prima für einen Bastelnachmittag mit Kindern eignen. Die zuckersüßen Flattertiere machen sich außerdem fabelhaft als frühjährliche Deko zu Ostern.


Origami-Anleitung: Frosch

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung lassen sich ganz einfach hüpfende Papierfrösche zaubern. Übrigens ist diese Figur auch super für Origami-Anfänger geeignet!


Origami-Anleitung: Kranich

Der typische Kranich aus Origami-Papier zählt vermutlich nicht zu den einfachsten Figuren der japanischen Faltkunst. Aber mit etwas Geduld und ein klein wenig Übung ist der Vogel auch für Origami-Neulinge zu schaffen.

Origami-Anleitung für schöne Motive

Liebevoll gefaltete Origami-Motive sind nicht nur etwas für die Nachmittagsbespaßung auf dem Kindergeburtstag. Farbenfrohe Blumen oder weihnachtliche Sterne sind auch als festliche Dekoration in den eigenen vier Wänden ein stilvoller Eyecatcher.

Origami-Anleitung: Blume

Blumen im Origami-Stil lassen sich mit wenigen Handgriffen falten, sehen auf jedem Tisch fabelhaft aus und verströmen pures Gute-Laune-Flair. Ein weiterer Clou: Das fröhliche Arrangement hält wirklich ewig.

Geschenk-Tipp: Statt Origami Papier können Sie auch einen Geldschein zu einer stilvollen Blüte falten!


Origami-Anleitung: Stern

Der klassische Papierstern ist das ideale Deko-Element für verschiedene Anlässe. Gerade zu Weihnachten kommen die selbst gestalteten Himmelskörper besonders gerne zum Einsatz. Ob am Tannenbaum, im Adventskranz oder als Fensterschmuck – Origami-Sterne sind weihnachtlich schön.

Origami-Anleitung für nützliche Dinge

Einfach schön und außerordentlich praktisch: Origami kann beides. Wenn Sie noch auf der Suche nach einer kleinen Aufmerksamkeit für einen lieben Menschen sind, werden Sie doch einfach selbst kreativ.

Faltanleitung für eine Origami Geschenkbox

Ob zur dekorativen Aufbewahrung für Schmuck & Co. oder als DIY-Geschenkverpackung, eine selbst gebastelte Origami Schachtel sieht komplizierter aus, als sie wirklich ist. Das Falten benötigt zwar etwas Übung, aber es lohnt sich.


DIY Origami Herz als Lesezeichen

Diese Origami Faltanleitung ist perfekt für Kinder ab 6 Jahren und Bastelanfänger geeignet – und einfach zu süß. Tipp: Das Origami Herz als Lesezeichen ist gleichzeitig eine nette Geschenkidee für alle Mamas zum Muttertag, oder?

Tipps rund um Origami

Origami-Anleitungen sind nicht immer ganz einfach. Dafür macht die japanische Falttechnik aber jede Menge Spaß. Sollte einmal nicht das richtige Papier vorhanden sein oder fallen Ihnen einige Handgriffe noch etwas schwer, finden Sie hier ein paar wichtige Tipps für Ihre nächste Bastelstunde!

Welches Papier eignet sich?

Für Origami sind grundsätzlich viele Arten von Papier geeignet. Mit den folgenden Qualitätskriterien steht der nächsten Faltrunde aber nichts mehr im Weg:

  • Beide Papierseiten sollten sich farblich voneinander unterscheiden
  • Die Form muss auf jeden Fall quadratisch zugeschnitten sein
  • Ideal ist Papier mit einer Stärke zwischen 60 und 90 g/m²
  • Umweltfreundlich produziertes Papier ist ebenso ein Muss

So geht Reißen statt Schneiden

Traditionell verwendet man beim Origami keine Schere. Damit Sie die Kanten dennoch sauber hinbekommen, verraten wir Ihnen einen coolen Tipp:

  1. Falten Sie entlang der gewünschten Reißkante einen Falz.
  2. Drehen Sie nun das Papier auf die andere Seite und falten Sie den Falz dort in die andere Richtung.
  3. Um ein sauberes Abreißen zu gewährleisten, sollten Sie das Papier einige Male umschlagen und die Kante immer wieder in die beiden Richtungen falten.
  4. Für das Abreißen können Sie sich eine Tischkante oder auch ein Geodreieck suchen. Legen Sie die Falzkante auf den Tisch (oder Geodreieck) und reißen Sie das Papier nun vorsichtig auseinander.

Lese-Tipp: Und wenn wir schon beim Falten sind – entdecken Sie auch unsere tolle Anleitung zum Servietten falten. So wird Ihre nächste Tischdeko ganz bestimmt zum absoluten Eyecatcher!