Interior Sales bis zu -70% entdecken!

Mädchen räumt Spielzeug im Kinderzimmer in eine Kiste

Im Kinderzimmer häuft sich nicht nur jegliche Kleidung, sondern auch Kinderspielzeug, Bücher, Schulsachen und, und, und… Dabei kann es an manchen Tagen hier ganz schön wild zugehen – fast so, als hätte eine Bombe eingeschlagen! Doch kennen Sie das? Sobald Ihr Kind das Kinderzimmer aufräumen soll, geht das Diskutieren mit den Eltern los – das muss nicht sein! Wir geben Ihnen ein paar wertvolle Tipps rund um’s Kinderzimmer aufräumen und zeigen Ihnen, wie Sie Ordnung und Spaß ganz leicht verbinden können. Lassen Sie sich inspirieren!

1. Seien Sie ein Vorbild!

Räumen Sie selbst auch Ihre Sachen sofort an den vorgesehenen Ort zurück? Halten Sie in Ihrem Haushalt Ordnung? Sie werden merken: Je ordentlicher Sie selbst sind, desto leichter wird Ihr Kind lernen, es Ihnen gleich zu tun.

2. Gemeinsam anpacken

Räumen Sie mit Ihrem Kind zusammen auf. Zum einen ist die Arbeit dann schneller getan, zum anderen können Sie Ihr Kind anleiten. Geben Sie kleine Aufträge, die Sie klar und deutlich formulieren – etwa so: „Lege bitte die Bauklötze in die rote Box“. Je klarer Sie Ihren Auftrag formulieren, desto leichter kann Ihr Kind ihn umsetzen und Erziehung gelingen.

3. Kinderzimmer Aufräumen in den Tagesablauf integrieren

Legen Sie einen Zeitpunkt fest, zu dem aufgeräumt wird, z.B. abends vor dem Abendessen. Kündigen Sie den Beginn der Aufräumzeit kurz vorher noch einmal an. Ihr Kind kann sich so optimal auf das Ende der Spielzeit einstellen.

4. Stellen Sie Regeln auf!

Machen Sie Ihrem Kind klar, welche Aufräumregeln gelten. Regeln könnten u.a. sein: Der Fußboden muss jeden Abend frei von Spiel- und Malsachen sein oder alle Bücher werden ins Regal zurückgestellt. Überlegen Sie, welche Konsequenzen ein Nichteinhalten der Regeln hätte – etwa, dass Kinderspielzeug, das nicht weggeräumt wird, eine Zeit lang an einem anderen Ort in der Wohnung untergebracht wird.

5. Mit den richtigen Helfern zu mehr Ordnung im Kinderzimmer

Aufräumen fällt leichter, wenn alle Spielzeuge einen festen Platz haben. Helfen können bei der Aufbewahrung Boxen, Kisten und Körbe, aber auch ausreichend große Schränke und Regale. Kindern fällt die Orientierung leichter, wenn an den Boxen Markierungen angebracht werden, z.B. ein Autosymbol für die „Autokiste“. Im Handumdrehen ist das Zimmer aufgeräumt und das Chaos beseitigt.

Lese-Tipp: Weitere Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer finden Sie in unserem Artikel dazu!

5. Aufräumen mit Spielen verbinden

Es gibt ganz wunderbare Aufräumspiele, die die Zeit im Nu vergehen lassen. So ist das Aufräumen keine lästige Angelegenheit, sondern ein Spaß für Sie und Ihr Kind.

Unsere Top Aufräum-Spiele

  • Idee 1: Ertaste das Spielzeug: Alle herumliegenden Spielzeuge werden zu einem Haufen zusammengeschoben und unter einer Decke verborgen. Nach und nach werden die Spielsachen unter der Decke befühlt und dann erraten. Wer richtig rät, räumt das Kinderspielzeug weg. Wer wohl gewinnt?
  • Idee 2: Suche die Farbe: Zuerst werden alle blauen Spielzeuge vom Boden in die Kiste gebracht, dann die gelben. Mit Vorschulkindern kann variiert werden: Erst werden alle Spielzeuge mit dem Anfangsbuchstaben A gesucht und weggeräumt. Dann die mit dem Anfangsbuchstaben B usw. Oder erst die weichen, dann die flauschigen. Unzählige Varianten sind möglich – einfach ausprobieren.
  • Idee 3: Würfelspiel: Dieses Spiel ist etwas aufwändiger und eher für größere Kinder geeignet. Jeder Tätigkeit wird eine Augenzahl zugeordnet – wer sie würfelt, erledigt die Aufgabe. Für kleinere Kinder gibt es eine einfachere Methode: Würfelt es die 1, wird ein Teil weggeräumt, bei der 2 zwei usw.
  • Idee 4: Frage-Aufräum-Spiel: Sie denken sich zu den Spielsachen Fragen/Sätze aus. Etwa: „Dieses Kinderspielzeug hat Oma Dir im letzten Jahr geschenkt“. Wer die Antwort weiß, räumt das Spielzeug weg.
  • Idee 5: Rate mal, was fehlt: Jetzt wird es richtig schwierig: Alle Kinder merken sich, welche Gegenstände auf dem Boden liegen. Dann gehen alle hinaus, nur ein Kind verbleibt im Raum. Das Kind räumt ein Spielzeug weg und die übrigen Kinder müssen erraten, welches es ist.
  • Idee 6: Challenge: Nicht die Hände werden zum Aufklauben der Kinderspielsachen genutzt, sondern alles Mögliche andere. Wie wäre es mit den Füßen? Oder einer Zange? Selbstverständlich dürfen die Spielsachen auf dem Weg zur Aufräumbox nicht herunterfallen!
  • Idee 7: Klein gegen groß: Das Spiel eignet sich besonders dann, wenn sehr viele Spielsachen herumliegen. Bilden Sie zwei Haufen, einer ist für Sie, der andere für Ihr Kind. Im Anschluss gibt es ein Startsignal und los geht es. Wer zuerst alles weggeräumt hat, hat gewonnen.

6. Absolutes Muss: Regelmäßig Aussortieren

Kinder wachsen aus ihren Spielsachen hinaus. Dinge, mit denen Ihr Kind längere Zeit nicht gespielt hat, sollten aussortiert werden. Handeln Sie beim Aussortieren nicht eigenmächtig, sondern lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden. Lassen Sie Ihr Kind auch darüber entscheiden, welches neue Kinderspielzeug einziehen muss und welches nicht. Wichtig ist, dass Sie regelmäßig ausmisten – mindestens einmal pro Jahr.

7. Lob & Belohnung

Nichts freut ein Kind so sehr wie Lob und Anerkennung von den Eltern. Sagen Sie Ihrem Kind, wenn es Ihre kleinen Aufträge gut ausgeführt an – es wird sich freuen! Belohnung in Form von Spielzeug oder Süßigkeiten sollten Sie nur nach besonderen Aufräumaktionen einsetzen, z.B. nach dem Aussortieren.

8. Kinderzimmer altersgerecht aufräumen

Kinder im Krabbelalter benötigen sehr wenig Spielzeug. Eine kleine Kiste ist ausreichend; viel helfen beim Aufräumen können Krabbelkinder noch nicht. Im Kleinkindalter wird das Spielzeug mehr, Vorlieben werden erkennbar. Ihr Kind hat nun eine größere Auswahl an Kinderspielzeug und benötigt ein Aufbewahrungssystem. Es kann nun auch mehr helfen. Ab dem Schulalter können Kinder dann selbst immer mehr Verantwortung für ihr Zimmer übernehmen. Ziehen Sie sich langsam zurück.

Kinderzimmer aufräumen mit Kleinkindern

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für’s Aufräumen. Kleinkindern fehlt meist das Verständnis dafür, warum aufgeräumt werden muss und was genau unter „Aufräumen“ zu verstehen ist. Wichtig ist daher, dass Sie Ihr Kind unterstützen und ihm die nötigen Handgriffe immer wieder zeigen. Hat das Kind Routine entwickelt, wird das Sortieren immer einfacher. Ein wichtiger Schritt in der Erziehung ist getan.

Kinderzimmer aufräumen mit Schulkindern

Schulkinder können langsam selbst für das Aufräumen des Zimmers sorgen. Trauen Sie Ihrem Kind zu, dass es allein Ordnung halten kann und greifen Sie nur ein, wenn das Chaos überhandnimmt. Schulkindern reicht eine unmissverständliche Aufforderung zum Zimmeraufräumen oft aus, um mit der Arbeit zu beginnen. Beim Saubermachen sollten Sie weiterhin unterstützen und die Abläufe zeigen.

Kinderzimmer aufräumen mit Teenies

Teenies sollten die Verantwortung für ihr Zimmer selbst übernehmen. Lassen Sie den Teenager selbst über Einrichtung und Wandgestaltung entscheiden und mischen Sie sich möglichst wenig ein. So manche Teenager leben gern im großen Chaos und fühlen sich so am wohlsten – auch wenn es Ihnen nicht leichtfällt, sollten Sie darüber hinwegsehen. Auch das Sauberhalten des Zimmers (Staubsaugen, Staub wischen, Bett beziehen) können Teenager allein.

10. Überfordern Sie Ihr Kind nicht!

Kindern fällt Aufräumen nicht leicht, da es noch nicht gelernt hat, strukturiert und organisiert etwas abzuarbeiten. Die bloße Aufforderung, das Zimmer aufzuräumen, ist daher nicht ausreichend, um wirklich Ordnung zu schaffen. Helfen Sie Ihrem Kind und zeigen Sie, wie es geht. So vermeiden Sie eine Überforderung.


P.S.: Auf der Suche nach Inspiration zu einer schönen Gestaltung des Kinderzimmers? In unserem Guide finden Sie tolle Tipps & Einrichtungsideen – lassen Sie sich inspirieren!