Umzug kosten Kartons neue Wohnung

Sie ziehen um? Eine neue Wohnung kann großes Glück bedeuten und gleichzeitig viel Spaß beim Einrichten bereiten. Allerdings bedeutet ein Umzug leider auch jede Menge Kosten und Aufwand. Ein Umzugswagen oder sogar Umzugshelfer, Umzugskisten, Renovierungskosten sind leider allesamt ziemlich teuer. Da ist es besser, sich vorab ein Budget zu setzen und einen Plan zu machen. Wir haben für Sie die ultimative Checkliste, was Sie einkalkulieren sollten und verraten, wie Sie eventuell auch noch ein bißchen sparen können. Viel Spaß beim Lesen.   

Eigenregie: Diese Kosten fallen bei einem privat organisierten Umzug an

Sie packen gerne selber an und haben genug freie Zeit, dass Ihnen die Organisation des Umzugs auf eigene Faust nichts ausmacht? Dann haben wir hier einige Tipps, welche Kosten Sie auf Ihren Budget Plan setzen sollten:

  • Die Gebühren für Ummeldungen (Bei Telefon-, Internet-, Energieversorger- Anbietern, Auto & sich selbst beim Einwohnermeldeamt ummelden, Nachsendeauftrag erstellen…)
  • Preise für den Transporter (Sprinter: circa 60 – 90 Euro pro Tag, 3,5-Tonner: um die 60-100 Euro mehr als der Sprinter pro Tag), Benzin kommt on top
  • Der Stundenlohn für private Umzugshelfer, falls nicht genug Bekannte können, von circa 10 bis 15 Euro pro Stunde und deren Verpflegung
  • Renovierungskosten in der alten und eventuell auch in der neuen Wohnung, müssen zum Beispiel Wände gestrichen werden?
  • Die Kaution für die neue Wohnung, welche Sie meist zahlen müssen, bevor Sie die alte Mietkaution zurückbekommen
  • Die Halteverbotszone(n) am Umzugstag – vor der alten und der neuen Wohnung
  • Verpackungsmaterial: Umzugskartons (Pro Umzugskarton circa 3-5 Euro, pro Zimmer werden Sie circa 10 bis 15 Kartons brauchen)
  • Polstermaterial kann natürlich auch Kosten, hier bieten sich aber auch eigene Textilien

Kostenfaktoren für die Preisberechnung des Umzugsunternehmens

Ihnen ist Ihre Freizeit doch zu schade und Sie möchten auf professionelle Hilfe zurückgreifen? Die Umzugsfirma Kosten richten sich nach folgenden Gegebenheiten:

  • Der Wohnfläche in m² und der Zimmeranzahl
  • Der Fläche in Kubikmeter (m³) aller zu transportierenden Gegenstände
  • Dem Umfang der Dienstleistungen – Standard oder Komfort
  • Die Lebenshaltungskosten des Wohnorts
  • Die Umzugsstrecke in km
  • Der Bedingungen der Wohnumgebungen beider Wohnungen (Etage, wie weit muss man weg parken, Größe des Treppenhauses)
  • Der aktuellen Auslastung des ausgewählten Unternehmens
  • Zuschläge werden zum Beispiel für höhere Etagen ohne Aufzug oder besonders große und schwere Sondertransportgüter wie eine Küche verlangt.

Sie sind noch unentschlossen, ob Sie Standart oder Komfort buchen sollen? Beim Standardumzug werden lediglich die fertig gepackten Kartons von der einen Wohnung in die andere transportiert. Ein- und Auspacken sowie das Ab- und Aufbauen bleibt Ihnen überlassen. Wählen Sie hingegen die Komfort-Option, sind diese und weitere Dienstleistungen wie das Beantragen einer Halteverbotszone inklusive.

Unser Tipp: Jede Menge Preise vergleichen (grobe Beträge lassen sich meist durch ein paar Angaben schon online berechnen) und Kostenvoranschläge anfordern lohnt sich, da jedes Unternehmen individuell berechnet. Und vereinbaren Sie unbedingt einen Festpreis, ansonsten zahlen Sie zum Beispiel auch extra bei einem vereinbarten Stundentarif, wenn das Fahrzeug im Stau steht.

Günstigstes Angebot nehmen? Der Preis ist wie bei jeder Dienstleistung jedoch nicht alles – schließlich möchten Sie am Ende ja zufrieden sein. Und es geht ja auch um Wertsachen. Wir empfehlen daher, die Bewertungen und das Know How der Umzugsunternehmen miteinzubeziehen.

Umzugskostenrechner: Beispiele

Ein lokaler Umzug kann je nach Wohnungsgröße und Service 300-2000 Euro kosten. Bei einer Langstrecke über 600 km sollten Sie circa mit dem doppelten rechnen. Umzüge ins Ausland können deutlich teurer werden, besonders wenn die Strecken Übersee sind und Container gemietet werden müssen. Wie schon erwähnt, unterscheiden sich die Preise je nach Ihrem Standort. Ostdeutschland ist am günstigsten, gefolgt von Norddeutschland und Westdeutschland. Süddeutschland ist nicht überraschend am teuersten.

Umzugskosten im Blick behalten mit N26

Ein Umzug, ob geplant oder ungeplant, ist immer mit finanziellem Aufwand verbunden. Daher ist es umso wichtiger, vorab das Budget festzulegen und für die Umzugskosten Geld beiseitezulegen.

Mit den cleveren Finanztools von Ihrem 100 % mobilen N26 Girokonto können Sie Ihre Finanzen ganz einfach vor, während und nach Ihrem Umzug im Blick behalten. Mit dem Insights-Feature werden beispielsweise all Ihre Ausgaben automatisch und in Echtzeit kategorisiert. Wenn Sie Ihren Umzug einige Monate im Voraus planen können, helfen Ihnen die N26 Spaces (Unterkonten) dabei, Geld für Umzugsunternehmen, Renovierungsarbeiten und weitere Ausgaben beiseitezulegen.

Ihr Umzug ist doch eher spontaner Natur und Sie konnten sich finanziell nicht auf die Kosten vorbereiten? Auch hier hilft Ihnen N26. Bei Beträgen zwischen 20-1000 € bietet die N26 Ratenzahlung Ihnen die Möglichkeit, diese in bis zu 6 bequeme Raten aufzuteilen. Oder Sie nutzen den Dispokredit, bei dem Sie in nur wenigen Sekunden Ihren Überziehungsrahmen einrichten können. So behalten Sie maximale Flexibilität, ganz ohne Finanzstress.

Sie ziehen nicht um, sondern wollen Ihr Haus oder Ihre Wohnung renovieren? In diesem Leitfaden finden Sie eine Übersicht über die Kosten, die bei einer Haus- oder Wohnungsrenovierung auf Sie zukommen.

Die 10 besten Spar Tipps

Klingt alles doch sehr teuer für Sie? Wir haben noch ein paar clevere Spartricks für Sie parat:

  1. Bei Umzugskartons sparen: Fragen Sie erstmal rum – hat vielleicht noch jemand im Bekanntenkreis Kartons im Keller? Oder können Sie ein paar Bananenkisten aus dem Supermarkt organisieren? Ansonsten lassen sich auch günstig Umzugsboxen mieten, das schont Geldbeutel und Umwelt!
  2. Auch beim Packmaterial können Sie sparen und durch Handtücher & Co. Polstern!
  3. Gut timen: Am besten, Sie ziehen nicht am Wochenende um. Da sind die Umzugsunternehmen meist besonders gefragt.
  4. Organisieren Sie Freunde und Familie zum Tragen statt Umzugshelfer. Ansonsten: Vergleichen Sie so gut wie möglich und vereinbaren Sie eine Pauschale. Bei Freunden und Familie sollten Sie allerdings Ihr Umzugsgut für den Transport versichern lassen, bei professionellen Umzugsunternehmen sind Sie für Schäden automatisch versichert.
  5. Beiladungen: Wenn Sie in eine andere Stadt ziehen, können Sie für Möbel auf Beiladungen setzen, hier werden die Möbel verschiedener Leute im LKW gemixt. Allerdings brauchen Sie hier wahrscheinlich zeitliche Flexibilität. Auch Leerfahrten könnten hier eine Option sein.
  6. Gut ausmisten: Je weniger Dinge transportiert werden müssen. Desto günstiger wird der Umzug! Vielleicht können Sie das ein oder andere Teil auch vorzeitig verkaufen und etwas zur Umzugskasse verdienen?
  7. Rechtzeitig den Nachmieter finden: eine doppelte Miete ist eine ganz schöne Belastung. Wenn Sie sich um einen Vormieter kümmern und der Umzug gut geplant ist, lässt sich auch ein fließender Übergang organisieren. Das müssen Sie natürlich nicht, wenn Sie sowieso fristgerecht und passend gekündigt haben.
  8. Eine Mietbürgschaft anfragen: Zugegeben, dadurch sparen Sie sich natürlich nicht wirklich die Kaution, aber es bedeutet mehr Geld zur Zeit des Umzuges. Hier erhalten Sie gegen kleine monatliche Zahlungen eine Bürgschaftsurkunde.
  9. Setzen Sie die Umzugskosten in der Steuererklärung von der Steuer ab, sollten Sie beruflich umziehen! Für einen Singlehaushalt liegt zum Beispiel der Betrag für die Umzugskostenpauschale, welchen Sie absetzen können und für welchen keine Nachweise erforderlich sind, bei 886 Euro.
  10. Das Ladevolumen für den LKW smart kalkulieren: Meist zahlen Sie auch für Sprit und zurückgelegte Kilometer bei einem Leihwagen. Ein größeres Modell könnte günstiger sein, als ein kleineres mit welchem Sie öfter fahren müssen.

Neue Möbel shoppen – online bei Westwing

Jetzt kommen wir zu einem weiteren Teil, wo Geld gefragt ist – der aber richtig Spaß macht. Ihre neue Wohnung einzurichten, bedeutet den Ort zu kreieren, an dem Sie sich so richtig wohlfühlen. Ein Spartrick, den man oft im Internet liest, ist, gebrauchte Möbel zu kaufen. Jedoch hat man Möbel eine lange Zeit und wir empfehlen Ihnen, dabei auf Qualität zu setzen, statt zu sparen. Zudem soll Ihnen die Einrichtung zu 100% gefallen, das ist, was zählt. Wir legen Ihnen einen Blick auf unsere Eigenmarke Westwing Collection zu Herzen, welche am Puls der Zeit ist und viele verschiedene Einrichtungsstile beinhaltet. 


Gratis Checkliste für den Umzug? Bekommen Sie in unserem Artikel dazu! Ebenso wie alles rund um die neue Wohnung!