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Schwarze Tür abdichten

Sicherlich kennen Sie diese Situation: Sie sitzen ganz gemütlich in Ihrem Wohnzimmer und auf einmal zieht von irgendwo kalte Luft durch den Raum. Da Sie kein Fenster geöffnet haben, mogelt sich die Kälte höchstwahrscheinlich durch den Spalt Ihrer Tür. Damit Sie sich in Ihren vier Wänden wieder rundum wohlfühlen können, sollten Sie schnell Ihre Tür abdichten lassen. Unsere Interior-Experten verraten Ihnen, welche Möglichkeiten es generell gibt und wie Sie sogar selbst ganz einfach Hand anlegen können!

Tür abdichten: Vorbereitung

Um schnell festzustellen, welche Tür eigentlich undicht ist, sollten Sie einmal genau darauf achten, aus welcher Richtung der Luftzug kommt. Sind Sie sich nach wie vor unsicher, kann eine brennende Kerze oder ein glimmender Räucherkegel helfen. Achten Sie aufmerksam darauf, ob und wie sich die Flamme oder der Rauch verhält. So können Sie sich Schritt für Schritt der Quelle Ihres undichten Problems nähern.

Tür abdichten: Die besten Tipps gegen Zugluft, Lärm & Gerüche

Tür abdichten Frau im Türrahmen Innenraum

Grundsätzlich hilft das Abdichten der Tür nicht nur gegen den klassischen Luftzug. Es kann sogar auch Lärm sowie Geruch entgegenwirken. Vor allem Zugluft sowie ein unschöner Geruch gehen meistens Hand in Hand. Welche Tipps sich besonders gut eignen, um sich vor diesen Dingen entsprechend zu schützen, erfahren Sie in diesem Guide.

Bürstendichtung

In den letzten Jahren ist eine Bürstendichtung immer beliebter geworden. Das liegt vor allem daran, dass sie sich so unkompliziert montieren lässt und gleichzeitig in ihrer Wirkung überzeugt. Bei einer Bürstendichtung handelt es sich um Aluprofile. Diese werden am unteren Ende der Tür befestigt und verfügen über eine Bürste, die direkt auf dem Boden ansitzt. Perfekt, wenn Sie nicht nur Zugluft, sondern auch Gerüchen den Kampf ansagen möchten.

Schaumstoffdoppeldichtung

Eine sogenannte Schaumstoffdoppeldichtung wird hauptsächlich für glatte Böden verwendet. Bei dieser Dichtung handelt es sich um ein Stück Schaumstoff. Es ist an beiden Enden verdickt und schließt sich um die untere Türkante. Der Vorteil: Für die Montage werden keine Klebstoffe benötigt. Achten Sie jedoch darauf, dass der Türspalt eine maximale Höhe von 2 cm aufweist. Außerdem sollte die Breite des Türspalts maximal 1 cm und die Dicke maximal 4,5 cm betragen.

Dichtstreifen aus Gummi

Besonders simpel lässt sich eine Tür mit Hilfe eines Dichtstreifens aus Gummi abdichten. Dieser muss lediglich an die Rahmenpfalz angeklebt werden. Durch den Selbstkleber hält er quasi von ganz alleine.

DIY: Zugluftstopper

Der Klassiker in puncto Tür Abdichten ist mit Sicherheit der Zugluftstopper. Hierbei handelt es sich um einen langen Zylinder aus Stoff, der mit Watte oder anderen isolierenden Füllungen ausgestattet ist. Dieser wird einfach vor den Türspalt gelegt und schon dringt keine Zugluft mehr von außen in Den Raum. Besonders Kreative nähen sich dieses It-Piece einfach selbst. So gehen Sie ganz sicher, dass der Zugluftstopper auch zu Ihrer Einrichtung passt.

Bartschloss

Indem Sie das Bartschloss verschließen, sorgen Sie ebenfalls dafür, dass Ihre Tür effektiv abgedichtet wird. Außerdem können dadurch weder Gerüche noch Zugluft durch das Schlüsselloch gelangen. Wenn Sie Ihre Tür also generell nicht abschließen, können Sie den Schlüssel herausnehmen und mit einem Klebeband die Öffnung auf beiden Seiten zukleben. Wenn Sie das Bartschloss nutzen, lässt sich auf der Seite ohne Schlüssel eine kleine Kugel aus Papier, Watte oder Kork einsetzen.

Dichtungsbänder

Dichtungsbänder werden wie ein Klebeband auf die Kante geklebt und können für nahezu alle Türseiten genutzt werden. Durch das Überlappen der Dichtungsbänder wird der isolierende Effekt gewährleistet.

Vorhangfries

Der sogenannte Vorhangfries eignet sich besonders gut, wenn Ihre Haustür undicht ist. Der schwere dichte Stoff wird über der Tür mit Ösen befestigt und lässt sich in verschiedenen Farben dem Einrichtungsstil anpassen.

Hilfreiche Tricks

Tür abdichten gelbe Außentür

Tür Abdichten hin oder her – nicht immer ist direkt der böse Türspalt Schuld! Welche Tipps und Tricks Sie erst einmal anwenden sollten, bevor Sie Ihre Tür abdichten, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten!

Türblatt richtig ausrichten

Bevor Sie mit dem Abdichten der Tür beginnen, sollten Sie im ersten Schritt das Türblatt neu ausrichten. Hat sich dieses nämlich im Laufe der Jahre gesenkt, kann es am oberen Türrahmen zu einer undichten Stelle kommen. Zugluft ist hier also vorprogrammiert! Verfügen Sie über verstellbare Scharniere, müssen Sie diese nur über die jeweiligen Schrauben neu einstellen. Bei älteren Modellen helfen praktische Unterlegscheiben, um das Türblatt wieder richtig auszurichten.

Türfalz abdichten

Aber nicht nur unter der Tür kann sich Zugluft in Ihre vier Wände mogeln. Sie kann auch zwischen Tür und Rahmen durchziehen. In einigen Fällen hat also die sogenannte Türfalz Schuld an der Misere. Sollte Ihre gummierte Türdichtung beschädigt sein, können Sie mit einem Dichtungsband nacharbeiten.

Mietminderung

Grundsätzlich ist eine Mietminderung bei einer undichten Tür im Regelfall nicht erlaubt. Denn gerade bei Altbauwohnungen zieht es immer an irgendeiner Stelle. Experten nennen dies ganz klassisch: Bagatellmängel. Natürlich bestätigen aber Ausnahmen die Regeln! Sollten Sie also Zugluft bei sich bemerken, melden Sie dies unverzüglich Ihrem Vermieter. So kann Ihnen in den meisten Fällen schnell Abhilfe geschaffen werden.