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Stromkabel Farben: Fernseher auf Sideboard

Mission „Lampe anschließen“ – accepted! Für viele von uns kann das Installieren von Elektrogeräten eine echte Herausforderung darstellen. Kein Wunder! Bei all den ganzen Stromkabel-Farben, die bei der Demontage der alten Beleuchtung plötzlich sichtbar werden, sind auch wir hin und wieder überfragt. Wir verraten Ihnen heute in unserem Ratgeber alles über elektronische Leitungen, Stromkabel Farben und die jeweilige Bedeutung. Alles, damit bei Ihnen, weder im Kopf noch an der Decke, ein wirrer (Kabel-) Salat aus lauter Fragezeichen entsteht. So bringen Sie Ihre vier Wände mit wenigen Handgriffen garantiert zum Leuchten!

Stromkabelarten

Stromkabel ist nicht gleich Stromkabel! Als Laie hat man oftmals gar keine Ahnung davon, wie viele Elektroleitungen es eigentlich gibt und wofür sie überhaupt gut sind. Das wollen wir ändern! Wussten Sie zum Beispiel, dass Stromkabel je nach Verwendungszweck unterschiedlich viele Adern besitzen? Wir auch nicht. Um Ihr Wissen etwas aufzufrischen, haben Ihnen unsere Interior-Experten eine klitzekleine Sammlung von Fachbegriffen mit passender Erklärung zusammengestellt.

Leitungen für feste Verlegung

Der Name lässt es schon vermuten – Kabel für eine feste Verlegung dürfen nur für ortsfeste Elektroinstallationen verwendet werden. Das bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass die Geräte bzw. die Leitungen nicht beweglich verlegt werden dürfen. Und das aus einem simplen Grund: Bei stetiger Bewegung des Kabels, würden die starren Drähte früher oder später brechen!

Leitungen für flexible Verlegung

Das genaue Gegenteil bilden Kabel, die für ortsveränderliche Elektroinstallationen benutzt werden. Diese Art der Leitung ist Ihnen wahrscheinlich geläufiger, auch wenn nicht unbedingt bewusst. Klassische Leitungen für eine flexible Verlegung sind zum Beispiel Verlängerungskabel von Tischleuchten oder Ladekabel für das Smartphone.

Stromkabel nach Farben

Schwarz, Blau, Grau oder doch lieber das Kabel in Braun? Sobald Sie eine Leuchte an der Decke oder der Wand an den Stromkreis anschließen möchten, müssen Sie die richtige Wahl treffen. Dann können sie die Lampe polrichtig verbinden. Um die Funktionen der einzelnen Drähte auseinanderzuhalten, sind die jeweiligen Stromkabel mit einer farbigen Isolationsschicht ummantelt. Doch was bedeuten sie genau? In unserer Auflistung finden Sie einen kurzen Überblick der einzelnen Farben.

Tipp: Wenn Sie in einer Altbauwohnung wohnen, kann es vorkommen, dass sich die Farben der Adern, von denen der heutigen Elektroleitungen unterscheiden. Bis 1965 war der Neutralleiter beispielsweise grau und der Schutzleiter rot.

Braun oder Schwarz: Außenleiter (L)

Das braune oder schwarze Kabel wird häufig auch als Phase oder Phasen-Leiter bezeichnet und führt den Strom vom Netz zum Gerät.

Blau oder Grau: Neutralleiter (N)

Ein Kabel in Blau oder Grau wird von Elektrikern Neutral- oder Nullleiter genannt. Es leitet den Strom vom Gerät wieder zurück ins Netz.

Grün-Gelb: Schutzleiter (PE)

Eine der wichtigsten Absicherungen vor Stromschlägen ist der gelb-grüne Schutzleiter. Er leitet gefährliche elektrische Ströme direkt in die Erde ab, was ihm zusätzlich die Bezeichnung „Erdung“ eingebracht hat. Die auffällige Farbe dient dazu, dass Sie diesen Leiter nicht aus Versehen mit einem anderen Kabel verbinden.

Unsere Tipps für mehr Sicherheit

Bevor Sie mit der Montage beginnen, muss unbedingt die Sicherung im Sicherungskasten ausgeschaltet werden. Mit einem Phasenprüfer können Sie anschließend noch einmal testen, ob tatsächlich kein Strom mehr durch die Leitungen fließt. Befindet sich noch Strom auf der Leitung, leuchtet das Schraubenzieher-ähnliche Gerät rot auf.

Wenn zusätzlich auch die dazugehörigen Schalter oder eine alte Steckdose ausgetauscht werden soll, ist es ratsam sich eine helfende Hand mit Fachwissen hinzuzuziehen. So sind Sie stets auf der sicheren Seite – im wahrsten Sinne des Wortes!