Das liebste Fortbewegungsmittel für den Alltag ist in Deutschland nach wie vor das Auto. Klar, dass wir unser Gefährt bei Nichtgebrauch sicher und gut untergebracht wissen möchten. Besonders glücklich können sich in solch einem Fall Besitzer einer eigenen Garage schätzen. Allerdings sollten Sie diese vier Wände, wie auch Ihr Zuhause, von Jahr zu Jahr in Stand halten. Durch die Witterungsverhältnisse sowie der fehlenden Heizung sind Garagen und Carports besonders empfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit. Sobald sich also Stockflecken bilden oder Putz von den Wänden bröckelt, ist eine Renovierung der Garage zwingend notwendig. Wir erklären Ihnen gerne Schritt für Schritt, wie Sie eine Garagensanierung erfolgreich bewerkstelligen. Viel Spaß bei Ihrem DIY-Projekt!

Garage renovieren oder komplett ersetzen?

Ob eine Garagensanierung ausreicht oder die Investition in eine neue (Fertig-) Garage doch sinnvoller sowie günstiger ist, lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Hier kommt es vor allem auf die Art der Schäden an, die beseitigt werden müssen. Zudem spielen natürlich auch die individuellen Ausstattungswünsche Ihrerseits eine große Rolle.

Tipp: Für einen besseren Überblick können Sie die Kosten und den Aufwand beider Varianten direkt gegenüberzustellen. Lassen Sie dabei vor allem den finanziellen Aspekt sowie den notwendigen Aufwand nicht außer Acht.

Modernisierung oder Garagenumbau – Das müssen Sie beachten

Auf die Plätze, fertig, los! Leider lässt sich der Umbau oder die Modernisierung einer Garage nicht ganz so schnell in Gang bringen. Denn bevor Sie starten, sollten Sie sich immer über wichtige Bauvorschriften informieren. Das erspart Ihnen grundsätzlich viel Ärger!

Zwar ist die Modernisierung des Innenbereichs Ihrer Garage deutlich einfacher umzusetzen, aber die Gestaltung von Dach und Fassade unterliegt der jeweiligen Gestaltungssatzung, welche äußerliche Merkmale von Gebäuden regelt:

  • Material sowie Farbe der Fassade
  • Dachform und Dachneigung sowie -größe und -deckung
  • Spezielle Regelungen zur Bebauung des Grundstücks

Die Gestaltungssatzung kommt vor allem dann ins Spiel, wenn Sie Ihre Garage nicht nur im Inneren aufhübschen, sondern auch äußerliche Veränderungen durchführen möchten.

Das gehört zur Garagenrenovierung dazu

Im ersten Schritt starten Sie mit einer ausführlichen Bestandsaufnahme: Was muss saniert und renoviert werden? Schätzen Sie anschließend, wie hoch der zeitliche sowie der finanzielle Aufwand sein wird. Anhand dessen wiegen Sie noch einmal ab, welche Schritte dringend nötig sind und welche vielleicht auch zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden könnten. Für eine bessere Orientierung haben wir Ihnen die wichtigsten To-Dos nach Priorität aufgeführt:

  1. Dachsanierung:

    Ist das Dach Ihrer Garage nicht mehr dicht, ist eine Sanierung des Flachdachs unerlässlich. Hierbei ist vor allem die Entwässerung des Dachs enorm wichtig sowie der zuverlässige Schutz vor Regen und Feuchtigkeit. Ebenfalls nicht zu vergessen ist die einwandfreie Wärmedämmung. Vor allem Letzteres kann die Heizkosten um ein Vielfaches minimieren.

  2. Fassadensanierung:

    Sobald Wasser durch die Fassade in das Mauerwerk dringen kann, wenn beispielsweise Putz abgeplatzt ist, sollten Sie eine Sanierung ins Auge fassen. Im Winter sorgt Regenwasser in den Wänden für Abplatzungen des Betons und im Sommer kann hier schnell Schimmel entstehen. Handelt es sich um eine einfache Wandverputzung lässt sich eine Fassadensanierung problemlos in Eigenregie bewerkstelligen.

  3. Garagenbodensanierung:

    Ihr Boden bietet bei nassen Reifen nicht mehr genügend Grip? Eine Garagenbodensanierung kann helfen und ist unumgänglich, sollte der Bodenbelag Risse aufweisen oder nicht mehr ausreichend Stabilität bieten. Schalten Sie hierfür bestenfalls einen Fachmann ein, der sich mit der Materie auskennt und die Schäden schnellt feststellt. Denn für eine geeignete Fußbodenbeschichtung muss der Untergrund zwingend richtig beschaffen sein.

  4. Garagentor:

    Egal, ob Sie sich mehr Sicherheit und Komfort wünschen oder unbeabsichtigt Wasser und Schmutz in das Innere Ihrer Garage gelangt – ein neues Garagentor ist in jedem Fall eine ziemlich gute Lösung. Wählen können Sie zwischen einem Sektionaltor oder einem Schwingtor. Besonders beliebt ist die erste Variante, da Sie hier stylische Elemente, wie Fenster, verbauen lassen können.

Garagenumbau für erweiterte Nutzungsmöglichkeiten

Garage ist nicht gleich Garage. Vor allem dann nicht, wenn Sie einen modernen Umbau planen. Tatsächlich lohnt es sich auf längere Sicht oftmals nämlich viel mehr, wenn Sie die Garage nach persönlichem Bedarf neu gestalten.

Tipp: Machen Sie Sich vor der Modernisierung einen Plan oder bestenfalls sogar eine Skizze, um Ihr Projekt zu visualisieren. Neben dem klassischen Parkplatz für das Auto kann die Garage auch als Abstellraum, Werkraum oder Fahrradkammer dienen. Mit robusten Regalen, bunten Klappkisten, stapelbaren Kartons und weiteren praktischen Stauraum-Möglichkeiten muss die Garage also nicht nur für das Auto erhalten.

Hier gibt es Ordnungshelfer für einen besseren Überblick:


Wir hoffen unsere Infos über Garage renovieren haben Ihnen weitergeholfen. Entdecken Sie doch gerne auch unsere weiteren Artikel zum Thema “Haus einrichten“. Sie wollen Möbel für Ihre Garage kaufen? Melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an und erhalten Sie immer eine E-Mail zu den neuesten Sales rund um Einrichtung!