Pflanzenwand mit Grünpflanzen und Blumen

Auf Balkonen und Terrassen, in Gärten, Häuserwände entlang und sogar durchs Wohnzimmer: Überall klettern und ranken jetzt grüne Beete! Der Wandgarten aus grünen Pflanzen oder bunten Blüten ist dabei ein Trend, der aus dem Urban Gardening stammt. Ein vertikaler Garten zeigt, dass Gärtnern auch ganz anders geht: platzsparend und mitten in der Stadt. Doch auch bei Bewohnern von Landhäusern werden die vertikalen Gärten immer beliebter. Auch Sie sind ganz begeistert von der Idee, etwas Grün auf kleine Flächen zu bringen? Dann aufgepasst: Wir erklären Ihnen nicht nur, was hinter dem Trend zum vertikalen Garten eigentlich steckt, sondern zeigen Ihnen auch die schönsten Ideen für Ihre Pflanzenwand!

Was ist ein vertikaler Garten eigentlich?

Sie sind die Klassiker unter der vertikal angelegten Bepflanzung: Efeufassaden und Spalierobst, das an Gittern oder Wänden hochwächst. Auch sie umfasst zwar der Überbegriff Vertical Gardening, doch darunter fällt noch vieles mehr.

Der Mega-Trend aus dem Urban Gardening hebt das klassische Beet nämlich auf ein ganz neues Level. Dank dieser Innovation in der Gartengestaltung können Sie Blumen, Gräser, Kakteen, Kräuter und sogar Obst und Gemüse auch an der Wand anbauen. Sämtliche Bepflanzungen, die vertikal wachsen – also hochkant statt ebenerdig – gehören dabei zum vertikalen Garten. Die Green Wall, wie der Trend auch häufig genannt wird, ist dabei besonders platzsparend und noch dazu ein super Klimahelfer. Gleichzeitig ist ein vertikaler Garten aber auch ein echter Hingucker!

Ob die Pflanzen nun Nutzpflanzen sind oder doch reine Deko, ob sie an der Hauswand klettern, in Pflanzenleitern oder Weinkisten stecken, ob sie nach oben oder unten wachsen, spielt dabei alles keine Rolle.

Hoch hinaus: Woher kommt der Trend zur Pflanzenwand?

Eigentlich ist die grüne Wand gar nichts so Neues. Denn die Menschen haben in ihrer Geschichte schon seit Langem mit Rankpflanzen bewachsene Wände angelegt und sich diese zunutze gemacht. So soll es sogar bereits in der Antike die „Hängenden Gärten von Babylon“ gegeben haben. Doch wenn man mal davon und von der klassischen Efeuwand einmal absieht, so ist der moderne vertikale Garten tatsächlich ein eher neuer Gartentrend.

Mit der innovativen Fassadenbegrünung begonnen hat der französische Botaniker Patrick Blanc. Er legte im Paris der 80er-Jahre seinen ersten vertikalen Garten an. Von Bangkok über Berlin bis nach New York: Heute sind seine Gärten, die ganze Hochhäuser begrünen, weltberühmt. Die Gärten, die über hundert Quadratmeter an Hauswänden entlang wachsen, waren dann die Inspiration für die kleineren vertikalen Gärten, die Stadtgärtner aus Platzgründen gerne anlegen. Daneben bringt ein Wandgarten aber noch eine Menge weiterer Vorteile mit sich.

Grüner ist besser: Das sind die Vorteile des vertikalen Gartens

Auf einem kleinen City-Balkon ist er die perfekte Lösung, um auf wenigen Quadratmetern möglichst viel Natur zu spüren. Aber auch in der Wohnung oder als Ergänzung zu einem klassischen Garten ist ein vertikaler Garten eine tolle Idee.

Hinter dem Hype stecken nämlich einige Vorteile:

  • Natur: Mit einer Pflanzenwand holen Sie sich Leben an Ihre Wand. Wo vorher Stein, Beton oder ähnliches war, wächst nun fröhliches Grün.
  • Schutz: Gerade auf dem Balkon, aber auch auf der Terrasse und im Garten ist die grüne Wand eine tolle, stylische Alternative zu klassischen Trennwänden und kann als Sichtschutz, Sonnen- oder Windschutz eingesetzt werden.
  • Platz: Kein Platz für eine wilde Blumenwiese auf dem Balkon? Doch, ganz bestimmt, nämlich im Wandgarten!
  • Frische Zutaten: Ja, auch ein vertikales Gemüsebeet oder ein vertikaler Kräutergarten ist möglich. Wie Sie sich dabei selbst mit frischen Snacks versorgen, erklären wir Ihnen weiter unten.
  • Luftqualität: Gerade Indoor-Green-Walls tragen entscheidend zu einer verbesserten Raumluft bei. Aber auch auf kleinen Balkonen mitten in der Stadt verbessert das frische Grün die direkte Umwelt.
  • Stressreduktion: Natur wirkt nachweislich beruhigend auf das menschliche Gemüt. Denken Sie an die entspannende Wirkung eines Waldspaziergangs. Dieses Gefühl können Sie sich jetzt in kleinen Dosen nach Hause holen.
  • Kleinklima: Die grüne Version einer Klimaanlage filtert nicht nur die Luft, sondern kühlt sie auch an besonders heißen Sommertagen.
  • Insektenversteck: In der grünen Wand finden kleine Nützlinge Unterschlupf. Je nachdem, welche Pflanzen in dem vertikalen Garten wachsen, finden Bienen und Insekten hier Nahrung.

Vertikaler Garten: 3 trendige Gestaltungsmöglichkeiten

Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Wandgarten zu gestalten. Sie könnten etwa kleine Sukkulenten in einem Kastensystem pflanzen oder Farne über ein Stahlgitter wachsen lassen. Oder Sie entscheiden sich für den Gemüseanbau. Wichtig ist dabei immer nur, dass Sie für die Pflanzen Ihrer Wahl den passenden Untergrund schaffen. Wir verschaffen Ihnen hier einen Überblick und liefern zudem jede Menge Inspiration für Ihren vertikalen Garten – inklusive DIY-Anleitung!

1. Alles auf Grün: Die Fassadenbegrünung in Städten

Wenn Sie eine Hausfassade begrünen wollen, wählen Sie die Pflanzen angepasst an die gegebenen Bedingungen aus. Moderne Fassadenbegrünungen heben sich dabei durch ihren Artenreichtum von herkömmlichen grünen Fassaden ab. Trotzdem müssen die unterschiedlichen Gräser, Blätter, Blumen und Pflanzen mit den Bedingungen zurechtkommen. Ist der Platz an der Wand besonders sonnig und trocken oder eher windig, könnten einige Arten dem Klima nicht gewachsen sein. Anstatt einer facettenreichen grünen Fassade erhalten Sie dann einen löchrigen Flickenteppich.

2. Die grüne Wand für Drinnen: Tipps zur Gestaltung

Selbst innerhalb Ihrer Wohnung können Sie nach Belieben Zimmerpflanzen in einen vertikalen Garten verwandeln. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um diese über- oder untereinander gereiht zu platzieren.

Hier ein paar schöne Ideen für den vertikalen Garten in der Wohnung:

  • Ein Pflanzenregal mit verstellbaren Regalbrettern
  • Blumenkästen, die Sie mit Rankgittern versehen, damit Ihre Pflanzen daran in die Höhe klettern.
  • Eine Lamellenwand mit Blumentöpfen auf verschiedenen Ebenen.
  • Eine Wand aus Hängeampeln als Raumtrenner.
  • Eine Blumenleiter mit verschiedenen Pflanzenarten, die über Sprossen und Leiter wachsen.

3. Outdoor: Trendiger vertikaler Garten für Terrasse und Balkon

Wenn die Living Wall Ihren Balkon, die Terrasse oder den Garten schmücken soll, will der Platz dafür gut gewählt sein. Das senkrechte Beet braucht einen möglichst sonnigen bis halbschattigen Standort. Idealerweise liegt sie mit dem Rücken zu einer Außenmauer, damit die Pflanzen besser vor Frost geschützt sind.

Wenn der vertikale Garten frei steht und als Raumtrenner oder Sichtschutz dienen soll, dann sollten Sie eine dicke Dämmschicht mit einplanen. Ebenso wie ein Bewässerungssystem, das alle Pflanzen von der untersten bis zur obersten Ebene mit Feuchtigkeit versorgt.

Mehr Ideen rund um Urban Gardening finden Sie auch in unserem Artikel dazu oder in folgendem Video!

Einfache DIY-Anleitung: So bauen Sie Ihre eigene Pflanzenwand!

Natürlich können Sie Ihre Pflanzenwand auch schon fertig und damit bereit zum Begrünen kaufen. Egal ob an der Hauswand befestigt, freistehend oder mobil, die Auswahl ist groß. Allerdings können Sie Ihren vertikalen Garten auch ganz easy selber bauen!

Wir erklären Ihnen nun, wie das Schritt für Schritt gelingt. Vorab nur einige wenige, aber wichtige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Haben Sie den Standort schon gewählt, dann passen Sie die Pflanzenwahl entsprechend den Bedingungen an.
  • Wenn Sie nur wenig Zeit für die Pflege haben, dann wählen Sie unkomplizierte und genügsame Pflanzen.
  • Wählen Sie Pflanzen, die miteinander kompatibel sind.
  • Bedenken Sie, dass die Pflanzen nach oben oder unten weiterwachsen werden.

Schritt für Schritt zur DIY-Pflanzenwand aus Paletten

Kommen wir zu unserer ersten Idee: der DIY-Wandgarten aus Paletten. Denn aus denen lässt sich eine besonders einfache und gleichzeitig sehr stylische Pflanzenwand basteln.


Folgendes Zubehör brauchen Sie dafür:

  • (mindestens) eine Palette (je nach Platz können Sie die Wand natürlich erweitern)
  • Sackleinen aus dem Baumarkt oder recycelte Jutesäcke aus Kaffeeröstereien
  • einen Elektro-Tacker oder eine möglichst große Tackermaschine
  • Gartenfolie, beispielsweise Teichfolie aus dem Gartencenter oder Baumarkt
  • Erde
  • Samen oder junge Pflänzchen
  • eine Schere

Und so wird’s gemacht:

  1. Folie an die Palette tackern

    Stellen Sie die Palette so hin, wie sie später als Wand stehen soll. Nun verkleiden Sie die Hinterseite, den Boden und die zwei Seiten der Palette mit Teichfolie. Die Folie können Sie ganz einfach festtackern. Achten Sie darauf, dass die Folie die Palette dicht umschließt.

  2. Sackleinen oder Jute vorne anbringen

    Die Vorderseite der Palette bzw. der Pflanzenwand überziehen Sie mit Sackleinen oder Jute. Wenn auch diese Stofflage festgetackert ist, sollte nur noch die oberste schmale Seite der aufgestellten Palette offen sein.

  3. Erde einfüllen

    Über diese letzte offene Seite füllen Sie nun die Erde in das Innere der Palette.

  4. Pflanzen einsetzen

    Nun schneiden Sie mit der Schere in regelmäßigen Abständen kleine Schlitze in das Sackleinen. Durch diese Schlitze können Sie direkt die Samen oder Pflanzen in die Erde pflanzen.


Nun können Sie die Paletten-Pflanzenwand noch weiter optimieren:

  • Wasserabfluss einrichten: Sie können zum Beispiel die Teichfolie am unteren Abschnitt mit kleinen Löchern versehen, damit dadurch überschüssiges Wasser abfließen kann. Dann füllen Sie die Palette zuerst mit einer Schicht Kies, bevor Sie Erde darauf geben.
  • Pflanzen richtig platzieren: Die Pflanzen sollten Sie so anordnen, dass sehr wasserbedürftige Sorten eher weiter unten an der Wand eingepflanzt werden und genügsame Arten weiter oben liegen.
  • Anfangs in Schräglage aufstellen: Außerdem sollte die Palette zunächst in einer leichten Schräglage gehalten werden, bis die Pflanzen Wurzeln ausgebildet haben und genügend Halt finden. Danach kann die Palette an der Wand aufgehängt oder senkrecht hingestellt werden.

Extra-Tipp: Sie lieben DIYs? Dann entdecken Sie doch, wie Sie aus Paletten auch tolle Balkon- oder Gartenmöbel bauen können!

Kreativer vertikaler Garten: 7 weitere Ideen zum Selberbauen

Geschickte Selbermacher und Hobbygärtner können ihren Vertical Garden aber auch aus allerlei anderen Heimwerkermaterialien und recycelten Haushaltswaren basteln. Hier kommt also Ihr nächstes Upcycling-Projekt!

  1. Verwenden Sie Plastikflaschen als Töpfchen und fädeln diese auf eine feste Schnur. Das Gespann befestigen Sie schließlich an der Wand, am Balkongeländer oder der Fensterbank.
  2. Alternativ können Sie auch Weckgläser mit Erde befüllen und entweder direkt aufhängen oder auf Regalböden in der Wand aufstellen.
  3. Oder Sie befestigen alte Blumenkästen, Wein- oder Obstkisten an der Wand und begrünen sie mit bunten Blumen und duftenden Kräutern!
  4. Sogar aus alten Regenrinnen können Sie hängende Blumenkästen basteln. Ähnlich wie die Plastikflaschen spannen Sie die Rinnen an robusten Schnüren auf Ihren Balkon oder an Ihre Hauswand und füllen Sie mit jeder Menge Pflanzen.
  5. Stangen, Bretter oder Paletten eignen sich super, um daraus ein Grundgerüst für Ihre Pflanzenwand zu basteln. Dieses Gerüst können Sie schließlich mit improvisierten Blumentöpfen aus Dosen, Gläsern, Säckchen, Taschen, Flaschen oder ähnlichem behängen. Ihre Kreativität ist hier gefragt!
  6. Besonders simpel und dafür auch richtig pflegeleicht sind Pflanzenwandregale. Zimmern Sie sich möglichst schmale Regalböden an die Wand, auf die Sie kleine Töpfchen stellen. Je mehr die Pflanzen wuchern, desto weniger wird von dem Regal zu sehen sein.
  7. Schließlich können Sie es sich noch einfacher machen und ein altes ausgedientes Schuhregal oder eine alte Leiter mit Pflanzen begrünen.

Vertikaler Garten: Welche Pflanzen eignen sich?

Wie bereits erwähnt, sollten Sie einen möglichst pflanzenfreundlichen Standort für Ihren vertikalen Garten wählen. Zudem spielt aber auch die Wahl der richtigen Pflanzen eine entscheidende Rolle, wenn Ihr Garten ein blühender Erfolg werden soll.

Nützlicher Tipp: Verwenden Sie bereits vorgezogene Pflanzen. Das ist zwar kein Muss, aber dadurch erleichtern Sie sich das Begrünen Ihrer Wand enorm.


Die besten Pflanzen für eine Indoor-Pflanzenwand

Grundsätzlich können Sie jede Zimmerpflanze auch vertikal einpflanzen. Am besten verwenden Sie für den vertikalen Indoor-Garten also einfach Pflanzen, die Zimmertemperatur gut vertragen. Indem Sie möglichst pflegeleichtes Grün wählen, ersparen Sie sich zudem viel Arbeit.

Meist bekommen die Pflanzen in der Wohnung weniger Sonne ab als auf dem Balkon. Also sollten Sie den Standort genau analysieren. Die meisten Pflanzen freuen sich über viel Sonnenlicht durch ein gegenüberliegendes Fenster. Doch manche Sorten trocknen dann eher schnell aus. Wählen Sie also entsprechend der Bedingungen an Ihrer grünen Wand Schatten- oder Sonnenliebhaber.

Mit diesen hübschen Pflanzen können Sie Ihre Green Wall zu Hause füllen:

  • Efeutute
  • Farn
  • Erbsenpflanze
  • Monstera
  • Dreimasterblume
  • Kletterfeige
  • Kanonierblume
  • Blumenmarante
  • Rutenkaktus

Outdoor-Pflanzenwand: Diese Pflanzen sind perfekt für den Balkon

Für die Pflanzenwand am Balkon oder auf der Terrasse empfehlen sich immergrüne Sorten, die auch Trockenperioden unbeschadet überstehen. Verschiedene Flachwurzler und Überlebenskünstler wie Sukkulenten sind also optimal geeignet. Die sehen zudem einfach toll aus und verpassen Ihrem Outdoor-Bereich einen mediterranen Look.

Auch hier gilt natürlich, dass Sie die Pflanzen entsprechend der Bedingungen an der Wand wählen sollten. Solange Ihre grüne Wand windgeschützt, leicht sonnig bis halbschattig ist, werden sich die meisten Pflänzchen hier sehr wohlfühlen.

Im Außenbereich empfiehlt es sich zudem, ein Bewässerungssystem in der Green Wall zu integrieren. Wenn Sie somit dafür sorgen, dass Ihr Garten immer mit genügend Wasser versorgt ist, können Sie ohne Bedenken auch sensiblere Pflanzen wählen. Ohne feste Bewässerung wird der Garten hingegen sehr pflegeintensiv.

Diese Greens machen sich besonders gut an der Outdoor-Pflanzenwand:

  • Blattschmuckstauden
  • Zwerg-Blau-Schwingel
  • Strauchveronika
  • Rotlaubige Zwerg-Purpurglöckchen
  • Sukkulenten
  • Farne
  • Kletterpflanzen
  • Moose
  • Stiefmütterchen oder Ähnliches

Snack-Garten: So bauen Sie Kräuter und Gemüse im vertikalen Beet an

Hübsch und nützlich zugleich ist ein vertikaler Kräutergarten direkt an der Terrasse oder auf dem Balkon. Bei guter Pflege gelingt diese Variante der Green Wall aber auch in Ihrer Küche! Der Aufbau ist derselbe wie beim vertikalen Ziergarten. Informieren Sie sich beim Kräutergarten vorab, welche Sorten besonders viel Wasser brauchen und stellen Sie sich auf den entsprechenden Pflegeaufwand ein.

Aber die Mühe lohnt sich, denn von der natürlichen Frischewand auf Ihrem Balkon können Sie schließlich jederzeit selbst angebaute Zutaten und kleine Naschereien holen. Ihre Mahlzeiten werden so mit intensiven Aromen, Vitaminen und Nährstoffen angereichert. 

Besonders gut gedeihen diese Snacks im vertikalen Garten:

  • Kresse
  • Salat
  • Radieschen
  • Erdbeeren

Lese-Tipp: Viele weitere Tipps und Tricks zum Kräutergarten anlegen finden Sie übrigens hier!

Wie können Sie den vertikalen Garten bewässern und pflegen?

Das Wichtigste vorab: Ein vertikaler Garten braucht im Grunde nicht mehr Pflege als ein klassisches Beet. Denn die Pflanzen brauchen genauso viel Wasser, Licht und eventuell etwas Dünger. Der einzige Unterschied, den es also zu beachten gilt: Bei einem vertikalen Beet fließt das Wasser schneller von den oberen in die unteren Etagen. Die Pflänzchen, die ganz unten sitzen, bekommen also mehr Feuchtigkeit ab als die oberen.

Sie können nun die Pflanzenwand also immer von oben gießen, sodass das Wasser erst abfließen muss, bevor es zu den untersten Wurzeln gelangt. Oder Sie verwenden einen Wasserspender oder eine Sprühflasche, um die Erde mit einem Sprühregen überall feucht zu halten. Schließlich können Sie auch ein automatisches Bewässerungssystem in die Green Wall einbauen, um sicherzustellen, dass die Erde konstant feucht bleibt.

Beim Düngen sollten Sie lediglich beachten, biologischen Dünger zu verwenden. Ansonsten gilt es einfach, sich an den Pflanzenanforderungen zu orientieren.

Im Winter entfernen Sie nicht frostbeständige Pflanzen einfach aus der Wand. Sollten die Pflanzen in einzelnen Töpfchen stecken, können Sie diese einfach zum Überwintern ins Haus umziehen. Zweijährige lassen Sie einfach stehen und verpacken Sie in schützendes Vlies. Alternativ können Sie Ihren Mini-Garten im folgenden Frühling einfach wieder neu bepflanzen.

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Wir hoffen, wir konnten Sie zum vertikalen Gärtnern inspirieren! Entdecken Sie doch auch unsere Rubrik Gartengestaltung: Dort finden Sie zahlreiche Tipps zum Gärtnern für Anfänger, dem Anbau gesunder Microgreens oder auch zum Indoor Garten.