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Rosenkohl Pflanze

Ein absoluter Klassiker in der Küche: die Rosenkohl-Pflanze gehört zu den beliebtesten Wintergemüse-Sorten des Landes und weist darüber hinaus noch einen sehr hohen Vitamin-C Anteil auf. Wieso also nicht auch einfach seinen eigenen Rosenkohl anbauen und schon bald selbst die gesunden Knöllchen ernten? Wie auch Sie das robuste und pflegeleichte Gemüse ohne Probleme in Ihrem Garten anbauen und pflegen können, erfahren Sie hier bei uns. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Das wichtigste über die Rosenkohl Pflanze

Der Rosenkohl, auch Sprossenkohl genannt, ist für sein markantes Aussehen und das langsame Wachstum bekannt. Ursprünglich stammt die Gemüsesorte aus Brüssel und erhielt deswegen zunächst auch den Namen „Choux de Bruxelles“, also Brüsseler Kohl.

Die Rosenkohlpflanzen sind zudem sogenannte Starkzehrer – das bedeutet, es wird besonders viel Wasser sowie Nährstoff benötigt. Ein humusreicher Boden ist hier also ein absolutes Muss!

Fun Fact: Wussten Sie, dass Rosenkohl das Wintergemüse mit dem meisten Vitamin-C Anteil ist?

Grafik Rosenkohl Pflanze die wichtigsten Fakten

Rosenkohl anbauen: so geht’s!

Damit Sie im Winter Ihren ersten Rosenkohl ernten und gleich auch zubereiten können, sollten Sie die Pflanzzeit zwischen April und Juni einhalten. Auch folgende Punkte sollten Sie beim Anbau beachten:

  1. Schritt:

    Am besten pflanzen Sie Ihre Rosenkohl-Setzlinge ab Mitte April bis spätestens Ende Mai ins Beet. Ein tiefgründiger, nährstoffreicher Boden mit hohem Humusgehalt sorgt für hohe Erträge.

  2. Schritt:

    Die Pflanzabstände sollten etwa 60 x 40 Zentimeter oder 50 x 50 Zentimeter betragen. Wenn Sie Rosenkohl im Topf pflanzen möchten, sollte der Pflanztopf ca. 30 Liter fassen.

  3. Schritt:

    Geerntet wird je nach Sorte im Herbst oder Winter, sobald die Röschen zwei bis vier Zentimeter dick sind. Bis zum nächsten Frühjahr verharren die Sprossen im Knospenstadium und können bis dahin laufend geerntet werden.

Noch mehr Tipps zum erfolgreichen Pflanzen von Rosenkohl

  • Sie haben bereits zuvor Rosenkohl in Ihrem Beet gepflanzt und möchten dies nun wiederholen? Hier sollten mindestens drei Jahre vergangen sein, bis der Boden wieder genügend Nährstoffe für das Wintergemüse bieten kann.
  • Die besten Beetparnter für den Starkzehrer sind Erbsen, Gurken, Rettich, Spinat, Sellerie.
  • Lassen Sie sich auch von Früh- und Spätsorten begeistern, die zu anderen Jahreszeiten gepflanzt und geerntet werden. Wie wäre es beispielsweise mit den Sorten Hilds Ideal, Gronninger oder Early Half Tall?
Rosenkohl Pflanze im Beet

Pflege-Tipps

Damit Ihre Rosenkohl Pflanzen auch wie gewünscht wachsen, gedeihen und geerntet werden können, haben wir Ihnen die wichtigsten Pflege-Tipps hier zusammengefasst:

  • Unkraut regelmäßig entfernen, um zu große Konkurrenz um Nährstoffe und Wasser zu vermeiden
  • Dünger verwenden, wenn sich die Röschen bilden – nur so lassen sich Mangelerscheinungen im Hochsommer verhindern.
  • Regelmäßig gießen – gerade im Sommer! Kleine Wassermengen mehrmals am Tag mag der Rosenkohl am liebsten.
  • Um die Pilzerkrankung der Kohlhernie zu verhindern, sollten mindestens drei Jahre zwischen dem nächsten Rosenkohl-Anbau im gleichen Beet liegen.
  • Der Rosenkohl wird, wie auch andere Kohlsorten, gerne von Schädlingen wie Kohlfliegen und Blattwespen heimgesucht. Diese lassen sich durch Gemüseschutznetze von Vorneherein gut vermeiden.

Rosenkohl ernten und verwerten

Lange haben Sie die Kohlsorte gepflegt und jetzt ist es endlich soweit – die kleinen Knöllchen können geerntet und verzehrt werden! Wie das geht, erklären wir hier:

  1. Schritt:

    Sie können Rosenkohl ernten, sobald die Rösschen die Größe einer Walnuss haben und geschlossen sind.

  2. Schritt:

    Geerntet wird nicht die gesamte Pflanze, wie bei Kopfkohlsorten, sondern die bis zu 5 cm großen Knospen, die sich an einem bis zu 70 cm hohen Stängel bilden.

  3. Schritt:

    Die Rosenkohl Pflanze reift von unten nach oben – fangen Sie bei den größten und reifsten Röschen bei dem Ernten an und entfernen Sie den Rest erst dann portionsweise, wenn er fertig ausgereift wird.

  4. Schritt:

    Rosenkohl lässt sich außerdem problemlos einfrieren und haltbar machen. Dafür putzt man die Röschen und entfernt gegebenenfalls gelb gefärbte Blätter und friert die Röschen anschließend ein.

Deko-Ideen

Rosenkohl schmeckt nicht nur gut – er macht sich auch super als Deko im Gemüsebeet! Die bis zu 70 cm hohe Pflanze ist ein wahrer Eyecatcher in jedem Garten und wird Ihnen aufgrund der langen Wachstumsphase auch einige Zeit erhalten bleiben.

Und auch im Hochbeet kann die Kohlsorte neben Gemüsesorten wie Sellerie, Gurke oder Spinat brillieren. Probieren also auch Sie Ihr Glück an der altbekannten und beliebten Beilage!

Lese-Tipps: Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Gemüse pflanzen und schauen Sie sich unseren Gartenkalender an. Viel Spaß beim Lesen!