Gartenkalender mit Terminen für Ernte, Aussaat und Co.

Eines ist klar: Im Garten gibt es immer was zu tun! An 365 Tagen im Jahr könnten Sie hier werkeln, Beete anlegen, aussäen, düngen, ernten, umgraben, jäten, schneiden, mähen und vieles mehr. Doch wann ist eigentlich die richtige Zeit für welche Aufgabe? Wir zeigen Ihnen Monat für Monat, welchen Teil der Gartenarbeit, Gartengestaltung und Gartenpflege Sie nun am besten erledigen. Zudem haben wir für Sie einen übersichtlichen und zugleich umfassenden Gartenkalender erstellt, mit dem Sie in Zukunft immer den richtigen Zeitpunkt erwischen. Das Beste daran: Sie können sich die Übersicht einfach kostenlos ausdrucken!

Kostenlos ausdrucken: Der immerwährende Gartenkalender fürs ganze Jahr

Ganz egal, ob Sie bereits ein passionierter Hobbygärtner sind oder zum ersten Mal Ihren grünen Daumen unter Beweis stellen wollen: das Wichtigste ist das richtige Timing! Mit unserem ganzjährigen Gartenkalender haben Sie deshalb den perfekten Begleiter über alle 12 Monate hinweg. Dadurch ist er nicht nur für erfahrene Gartenbesitzer geeignet, sondern natürlich auch für Einsteiger. Drucken Sie sich die Übersicht ganz einfach aus, um die wichtigsten Aufgaben immer im Blick zu haben!

Immerwährender Gartenkalender zum kostenlos Ausdrucken
Immerwährender Gartenkalender zum kostenlos Ausdrucken

Extra-Tipp: Unseren Gartenkalender müssen Sie am 24.12. natürlich nicht wegwerfen und ersetzen. Verwenden Sie ihn im neuen Jahr ganz einfach wieder. Sie werden sehen: Im zweiten Jahr wird Ihnen ohnehin vieles schon leichter fallen. Weitere Garten-Tipps für Anfänger finden Sie übrigens hier.

Gartenkalender Januar: Was gibt es jetzt schon zu tun?

Genau wie jeder andere Kalender startet auch der Westwing Gartenkalender im Januar. Denn auch wenn im Garten noch Ruhezeit ist, können Sie bereits die ersten Vorbereitungen treffen. Dazu müssen Sie allerdings die Temperaturen zu Jahresbeginn im Blick behalten. Die bestimmen nämlich, was Sie nun schon im Garten erledigen können. Warten Sie also auf eine milde Wetterperiode ohne Frost, bevor Sie so richtig loslegen. Nur dann werden Ihre Pflanzen keinen Schaden davontragen.

Ihre To Do’s im Januar:


  • Schnittarbeiten: Wildsträucher wie Haselnuss, Schlehe, Holunder, Weide, Forsythie oder Jasmin können Sie nun bereits zurechtschneiden. Wichtig ist dabei, dass die Schnitte sauber und die Pflanzen frostfrei sind. Die Äste sollten also nicht splittern, damit sie später optimal austreiben können.
  • Obstbaumschnitt: Auch Kernobst wie Äpfel, Quitten und Birnen können Sie bei den richtigen Bedingungen bereits schneiden. Warten Sie aber auch hier unbedingt auf Tauwetter.
  • Beeren-Sträucher schneiden: Dasselbe gilt für Johannis- und Stachelbeeren. Schneiden Sie die Äste, sobald sie frei von Frost sind. Das Steckholz können Sie zur Vermehrung ins Beet setzen.
  • Gemüsesorten vorziehen: Paprika, Chili und Aubergine sind wärmeliebende Gemüsesorten, die Sie jetzt schon langsam drinnen vorziehen können.
  • Obstbäume auf Flechtenbefall prüfen: Grundsätzlich sind Flechten keine Schädlinge. Allerdings sollten Obstbäume von Moos- und Flechtenbewuchs befreit werden, weil darin häufig Schädlinge wie Apfelwickler und Baumläuse überwintern.
  • Schnee entfernen: Befreien Sie Ihr Gewächshaus, den Wintergarten, aber auch die Bäume und Sträucher von den Schneelasten.
  • Wintergemüse ernten: Grünkohl und Rosenkohl können Sie sogar bei Frost ernten. Für Porree, Pastinaken, Kohl, Feldsalat und Topinambur aus dem Gewächshaus wird es nun auch höchste Zeit.
  • Bäume fällen: Wer Platz schaffen möchte, sollte dies gleich zu Beginn des Jahres tun.
  • Kaltkeimer aussäen: Zu den Kaltkeimern gehören zum Beispiel Christrosen, Pfingstrosen, Schlüsselblumen, Bärlauch, Enzian und Alpenveilchen.
  • Nistkästen aufhängen: Damit die Nistkästen für Vögel im Frühjahr bezugsfertig sind, können Sie diese jetzt schon in Ruhe vorbereiten und aufhängen.
  • Wühlmäuse bekämpfen: Nun ist ein guter Zeitpunkt, um schon mal mit der Schädlingsbekämpfung zu starten. Legen Sie Köderfallen in den offenen Gängen aus.
  • Rankhilfen und Zäune streichen: Damit der Garten pünktlich zum Frühling top gepflegt aussieht, können Sie jetzt die Zeit nutzen, um ihn richtig rauszuputzen. Vielleicht braucht der Gartenzaun einen neuen Anstrich oder das Gartenhaus sollte renoviert werden?
  • Hecke stutzen: Wer mag, stutzt seine Sichtschutzhecken jetzt schon zurecht. Ansonsten sollten Sie das im Februar erledigen, da vom 1. März bis zum 30. September lediglich ein vorsichtiger Formschnitt erlaubt ist.

Lese-Tipp: Haben Sie schon mal von Microgreens gehört? Mit diesem Mini-Gemüse können Sie sich das ganze Jahr über mit Vitalstoffen versorgen. Hier erfahren Sie, was hinter dem Trend steckt und wie Sie selbst Microgreens anbauen können.

Gartenkalender Februar: So machen Sie den Garten fit für den Frühling

Falls Sie Zwiebelpflanzen nicht schon im Herbst in den Boden gesetzt haben, können Sie dies auch jetzt noch tun. Warten Sie dazu wiederum einen frostfreien Tag ab. So können Sie sich schon bald über die ersten Blüten von Frühblühern wie Schneeglöckchen oder Krokussen freuen.

Wenn der Januar noch zu frostig war, können Sie sich auch nun noch um die Schnittarbeiten im Garten kümmern. Wichtig ist, dass Sie diese bis Ende des Monats erledigen. Denn Bäume, Hecken und Sträucher dürfen nach Ende Februar nicht mehr stark zurückgeschnitten werden. Der Grund dafür ist, dass Vögel darin nisten könnten.

Ihre To Do’s im Februar:


  • Gemüse und Kräuter vorziehen: Vor allem Setzlinge von Tomaten, Petersilie, Schnittlauch, Auberginen, Kohlrabi, Paprika und Zwiebeln und Kerbel können Sie jetzt schon vorziehen.
  • Sommerblumen vorziehen: Legen Sie auf der Fensterbank schon mal ein kleines Vorbeet für Blumen an.
  • Alte Blütenstände entfernen: Damit Bäume und Sträucher besser austreiben können, befreien Sie sie von alten Blütenständen.
  • Beete für die Aussaat vorbereiten: Das bedeutet, die Beete von Unkraut zu befreien und schon mal umzugraben. Natürlich nur, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist!
  • Unkraut vorbeugen: Rupfen Sie erste Sprösslinge jetzt aus, bevor sie Samen bilden können.
  • Bodenproben nehmen: Indem Sie Ihren Boden kennenlernen, werden Sie später besser verstehen, welche Pflanzen unter den gegebenen Bedingungen am besten wachsen.
  • Stauden teilen: Astern, Fetthenne und Sonnenhut blühen erst im Spätsommer, sollten aber jetzt schon geteilt werden.
  • Frühkartoffeln vorkeimen: Erst später kommen die Kartoffeln dann ins Beet.
  • Ziergräser stutzen: Dekorative Gräser wie Chinaschilf sollten Sie jetzt zurechtschneiden.
  • Beete planen: Überlegen Sie sich schon jetzt, wo Sie welches Beet anlegen möchten. Gute Planung wird Ihnen später viel Zeit und Arbeit ersparen.
  • Leimringe an Obstbäumen erneuern: Mit Leimringen bekämpfen Sie Frostspanner, die ansonsten an den Obstbäumen hochklettern und dort Ihre Eier legen. Sobald sie nicht mehr klebrig sind, sollten Sie die Ringe erneuern. Am besten erledigen Sie diese Aufgabe im Winter.
  • Kaltkeimer aussäen: Manche Pflanzen wie Enzian, Küchenschelle, Eisenhut müssen spätestens im Februar ausgesät sein. Sie brauchen nämlich den Kältereiz, um zu wachsen.
  • Laub entfernen: Stauden und Frühlingsblüher sollten Sie jetzt von Laub befreien, damit ihre Neutriebe gut austreiben und nicht anfangen zu faulen.
  • Vögel füttern: Hängen Sie für Vögel Futter in die Bäume oder platzieren Sie es direkt am Vogelhäuschen.
  • Kompost sieben: Wenn Sie jetzt den Kompost durchsieben, können Sie später die Erde zum Einpflanzen nutzen. Besonders nachhaltig!

Extra-Tipp: Sie wollen in diesem Jahr erstmals einen Gemüsegarten anlegen? Dann entdecken Sie doch unseren 10-Punkte-Plan für Einsteiger!

Gartenkalender März: Wie Sie am besten in die Gartensaison starten

Nun startet tatsächlich die offizielle Gartensaison. Denn im März zieht der Frühling in unseren Gärten ein! Im Gepäck: Jede Menge blühender Pflanzen, nistende Vögel und viele Aufgaben für uns Gärtner. Nicht nur der Ziergarten erwacht jetzt zum Leben: Auch der Obstgarten und der Gemüsegarten brauchen jetzt unsere Aufmerksamkeit.

Übrigens: Falls Sie Ihren Garten in diesem Jahr etwas umgestalten wollen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um Bäume und auch Sträucher umzupflanzen.

Ihre To Do’s im März:


  • Winterschutz entfernen: Sobald der Boden frostfrei ist, können die Winter-Abdeckungen vorsichtig abgenommen werden. Bei besonders empfindlichen Pflanzen sollten Sie aber warten, bis sich die Temperaturen konstant bei mindestens 10°C halten.
  • Kräuter säen: Bohnenkräuter, Waldmeister und Honigkraut können Sie jetzt schon direkt im Freien aussäen. Drinnen sollten Sie nun Basilikum, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Koriander, Minze, Oregano, Estragon und Thymian vorziehen.
  • Stauden teilen: Dadurch wird die Staude gestärkt, bleibt blühfreudig und vital.
  • Gemüse säen: Gegen Ende des Monats können Sie langsam Sorten wie Möhren und Radieschen säen. Rhabarber kann ebenfalls schon gepflanzt werden.
  • Blumen aussäen: Neben Gemüsesorten können Sie auch wenig frostempfindliche Blumensorten wie Wicken oder Mohn aussäen.
  • Kartoffeln setzen: Zunächst setzen Sie die frühen Sorten, die bereits vorgekeimt sind.
  • Junge Obstbäume und Beerensträucher pflanzen: Sollten Sie neue Bäumchen oder Sträucher anlegen wollen, gehören diese jetzt in den Boden. So können die Wurzeln noch vor Beginn der Hauptwachstumszeit einwachsen.
  • Zwiebeln pflanzen: Die Blumenzwiebeln von Primeln und Stiefmütterchen können Sie jetzt schon in die Erde pflanzen.
  • Blumen vorziehen: Über diese Blüten können Sie sich später im Garten freuen, wenn Sie sie jetzt schon im Warmen vorziehen: Dahlien, Nelken, Lobelien, Impatiens und Prunkwinde.
  • Vom Frühbeet ins Freie: Gemüse wie Kopfsalat, dicke Bohnen und Steckzwiebeln, das Sie im Januar und Februar schon vorgezogen haben, können Sie nun umziehen.
  • Düngen: Frühblüher wie Narzissen, Osterglocken, Hyazinthen, Rosen und Blütensträucher brauchen jetzt Dünger. Dafür können Sie Kompost als natürliche Variante verwenden.
  • Rasen pflegen: Das bedeutet, Sie sollten ihn jetzt von Moos befreien, vertikutieren und düngen. Eventuell muss er auch neu ausgesät werden.
  • Kräuter stutzen: Kräuter, die Sie nicht umgezogen haben, sondern die draußen überwintert haben, sollten jetzt gestutzt werden.
  • Beerensträucher mulchen: Das gilt für Johannisbeere, Stachelbeere oder Brombeere. Mulch, also zerkleinertes, organisches Material wie Laub, Rasenschnitt und Pflanzenreste, kommt als lose oberste Bodenschicht auf die Erde zwischen den Sträuchern.       
  • Umtopfen: Für die Tomaten aus dem Vorbeet auf der Fensterbank wird es Zeit, in einen großen Topf umzuziehen.
  • Gartenteich reinigen: Auch der Gartenteich sollte nun von Schmutz und Unkraut befreit werden.
  • Saatbeete vordüngen: Sofern es noch nicht passiert ist – oder noch nicht möglich war – sollten Sie nun die Saatbeete umgraben, auflockern, jäten und schließlich vordüngen.        
  • Kohlgewächse aussähen: Im Frühbeet wird es Zeit für die Aussaat von Kohlgewächsen. Pflücksalat und Blattsalat können Sie nun auch schon aussäen.
  • Salat auspflanzen: Vorgezogene Salat-Jungpflanzen können Sie nun im Freien pflanzen.

Lese-Tipp: Noch mehr Infos zur Aussaat, Vorkultur und Ernte finden Sie in unserem umfassenden Aussaatkalender zum Ausdrucken.

Gartenkalender April: Was kann man jetzt alles pflanzen?

Die Natur nimmt Fahrt auf und genauso auch der Gartenkalender. Jetzt wird auf Hochtouren umgetopft, gepflanzt und pikiert. Das Beste daran: Sie sehen die ersten Früchte Ihrer Arbeit. Der Garten beginnt nämlich zu blühen und zu wachsen.

Wichtig ist es nun vor allem, regelmäßig zu düngen. Zudem sollten Sie die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinander setzen, damit sie genügend Platz haben.

Ihre To Do’s im April:


  • Weiteres Obst und Gemüse vorziehen: Rote Beete, Kohl, Lauch, Gurken, Zucchini, Kürbis, Melonen und weitere Sorten können Sie jetzt im Frühbeet vorziehen.
  • Triebe herunterbinden: An den Obstbäumen sollten Sie nun die neuen, jungen Triebe binden. Indem Sie alle Seitenäste, die später zu Leitästen werden sollen, beinahe waagerecht herunterbinden, hemmen Sie einen starken Austrieb. Gefördert werden so stattdessen kurze Seitenäste mit Blütenknospen.
  • Weitere Kartoffelsorten pflanzen
  • Weitere Salatsorten aussäen: Versuchen Sie doch auch mal, Gemüsereste einzupflanzen! Salatblätter sollten nach ein paar Tagen im Wasser einfach wieder Wurzeln bekommen.
  • Nacktschnecken bekämpfen: Sobald die ersten zarten Pflänzchen sprießen, machen sich die Nacktschnecken nur zu gerne darüber her. Am sichersten klappt die Bekämpfung mit Schneckenkorn.
  • Junge Triebe entspitzen: Das heißt, die neuen Triebe von Stauden und Sommerblumen einfach abzwicken. Damit wachsen diese buschiger und schießen nicht einfach geradlinig in die Höhe.
  • Düngen: Neben Obstgehölzen sollten auch frisch eingepflanzte Gemüsesorten regelmäßig gedüngt werden. Beachten Sie dabei aber unbedingt den Nährstoffbedarf der jeweiligen Pflanzen.
  • Tomaten pikieren: Nun können Sie die vorgezogenen Pflänzchen einzeln in große Töpfe setzen. Hier haben Sie Platz, um zu wachsen.
  • Gemüsenetze platzieren: Gemüsenetze sollen Schnecken und andere Schädlinge von den jungen Setzlingen fernhalten.
  • Nützlinge fördern: Bauen Sie Nisthilfen für Vögel, Wildbienen und andere Insekten auf. Super geeignet dafür sind zum Beispiel Insektenhotels oder Bienentränken.
  • Ziergräser pflanzen und teilen: Bestehende Gräser können Sie teilen. Wenn Sie neue anlegen wollen, können Sie jetzt auch mit dem Einpflanzen beginnen.
  • Frühjahrsblüher auslichten: Das bedeutet, Sie entfernen einfach ein paar zu große Blätter oder Äste von Frühjahrsblühern, die schon stark gewachsen sind. So kann die Pflanze besser wachsen.
  • Nochmal zurückschneiden: Pfirsichbäume, Himbeersträucher und Brombeeren treiben im Frühjahr besonders stark. Dann müssen sie nochmals zurückgeschnitten werden.
  • Zitrusfrüchte ins Freie: Zitrusfrüchte, Feigen und andere mediterrane Pflanzen dürfen nun nach draußen umziehen.
  • Rosen zurückschneiden: Stutzen Sie Ihre Rosen und entfernen Sie dabei auch die Wildtriebe.
  • Bärlauch ernten: Von März bis Mai hat Bärlauch Saison. Dann sollten Sie die Kräuter am besten morgens ernten. Denn am Morgen sind Sie wesentlich aromatischer als abends.
  • Sommerzwiebeln pflanzen: Sollte das Wetter noch zu unbeständig sein, können Sie Zwiebeln und Pflanzen-Knollen zunächst im Topf oder im Gewächshaus einpflanzen, bis sich erste Blätter bilden.
  • Sommerblumen aussäen: Zum Beispiel können Sie jetzt Kalifornischen Goldmohn, Sonnenblumen, Astern, Zinnien, Kapuzinerkresse, Strohblumen, Ringelblumen oder Duftwicken direkt aussäen.
  • Bodendecker pflanzen: Bodendecker sind verschiedene Stauden und Gehölze, die besonders niedrig, schnell und dicht wachsen.
  • Dahlien vortreiben: Bevor die Knollen ins Beet kommen, ziehen Sie Dahlienknollen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank in Aussaatkisten heran.
  • Rankhilfen für junge Kletterpflanzen: Für jede Kletterpflanze gibt es die passende Art von Rankhilfe. Schlinger wachsen in drehenden Bewegungen und brauchen deshalb senkrechte Kletterhilfen. Rankpflanzen haben hingegen Greiforgane, um sich an Gittern oder Netzen festzuhalten
  • Rasen pflegen: Das heißt, düngen, mähen und gegebenenfalls nachsäen. Sollten Sie sich nicht im März schon darum gekümmert haben, dann haben Sie jetzt auch noch Zeit dafür.

Extra-Tipp: Machen Sie Ihrem Rasen Luft! Damit der Boden im Frühling aufatmen kann, wird es Zeit, den Rasen zu vertikutieren. Hier erklären wir Ihnen alles, was Sie darüber wissen sollten.

Gartenkalender Mai: Es geht raus an die frische Luft!

Von den Eisheiligen haben Sie sicher schon gehört. Die alte Bauernregel rund um die Namenstage von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia besagt: Nach den Gedenktagen Mitte Mai steht endgültig kein Frost mehr an.

Hobbygärtner, die zu voreilig empfindliche Pflänzchen in den Boden gesetzt haben, könnten von den Eisheiligen überrascht werden. Nach dem 15.05. ist aber schließlich Schluss mit Frost. Jetzt kann die Gartensaison ganz ohne Bedenken langsam in Richtung Hochphase starten.

Ihre To Do’s im Mai:


  • Rasen regelmäßig mähen
  • Zwiebelblumen pflegen
  • Obst- und Gemüse weiter düngen und mulchen
  • Polsterstauden säubern: Schneiden Sie alles, was schon verblüht ist, radikal ab.
  • Vorgezogenes Gemüse ins Beet: Spätestens jetzt dürfen auch Gurken, Kohlrabi, Spinat, Tomaten, Paprika und Chili ins Freie. Ideal für Ihre Tomatenpflanzen ist hier übrigens ein selbstgebautes Tomatenhaus!
  • Weiteres Gemüse aussäen: Zeit wird es jetzt zudem für Busch- und Stangenbohnen. Mangold, Spinat, Möhren, Radieschen, Rote Beete, Zwiebeln, Brokkoli und Rotkohl dürfen ebenfalls direkt ins Beet.
  • Rhabarber ernten: Im Mai ist Haupterntezeit für Rhabarber. Die endet allerdings Ende Juni schon wieder.
  • Stauden stabilisieren: Stützen Sie Stauden mit Stäben, die Sie daneben in die Erde stecken und daran festbinden.
  • Vorgezogene Pflanzen auspflanzen: Nachdem die Eisheiligen vorübergezogen sind, können Sie bedenkenlos alle vorgezogenen Setzlinge auspflanzen.
  • Wildtriebe an Rosen entfernen: Wenn Rosentriebe keine Stacheln haben, nennt man sie Wildtriebe. Diese müssen entfernt werden, damit sie die veredelte Rose nicht überwuchern. Zudem sollten Sie die Rose auf Lausbefall checken und Kletterrosen anbinden.
  • Lücken im Beet auffüllen: Sie können entweder Pflanzen umsetzen oder in den frei gebliebenen Stellen Sommerblumen aussäen.
  • Blumenwiesen anlegen: Wie das am besten klappt und warum Blumenwiesen nicht nur im Trend, sondern auch von Vorteil sind, erklären wir in unserem großen Wildblumen-Guide.
  • Flieder zurückschneiden: Nach der Blüte sollten Sie Flieder etwas stutzen und zurückschneiden.
  • Pflaumen ausdünnen: Wenn Pflaumen jetzt schon erste Früchte bilden, sollten Sie den Fruchtbehang ausdünnen. Das heißt, Sie entfernen kleine, zu dicht stehende oder beschädigte Früchte.
  • Zwiebelblumen abschneiden: Sind die ersten Blümchen schon verblüht, können Sie sie kurz über dem Boden abschneiden. Die Zwiebeln lassen Sie einfach fürs das kommende Jahr im Boden.
  • Bei Spalierobst Triebe einspitzen
  • Gladiolen und Dahlien pflanzen: Falls Sie die Blumen bereits vorgezogen haben, dann wird es jetzt Zeit, sie ins Beet umzuziehen.
  • Gemüsebeete hacken: Besonders nach starkem Regen, aber auch unabhängig davon, sollten Sie die Erde im Gemüsebeet regelmäßig hacken. So lüften Sie nämlich den Boden.
  • Steckhölzer einpflanzen: Das Steckholz, dass Sie im Januar geschnitten haben, sollte nun Wurzeln geschlagen haben und kann eingepflanzt werden. Stutzen Sie wilde Triebe und entfernen Sie vertrocknete Blüten.
  • Zweijährige Sommerblumen aussäen: Bartnelke, Nachtkerze, Glockenblume, Goldlack, Stockrose und Fingerhut können Sie jetzt aussäen. Diese Pflanzen bilden zunächst nur Blätter, überwintern aber und blühen dann im folgenden Sommer.

Gartenkalender Juni: Der Höhepunkt der Gartensaison beginnt

Wir nähern uns dem Höhepunkt der Gartensaison! Bunte Blüten und satte Gräser zieren den Garten, während Sie Ihr frisches, selbst angebautes Gemüse bereits ernten können. Allerdings ist dies kein Grund, sich jetzt auszuruhen. Es gibt immer noch einiges zu tun, denn Schädlinge und Krankheiten breiten sich sonst nur zu gerne aus.

Ihre To Do’s im Juni:


  • Rasen weiter mähen und düngen
  • Hecken in Form schneiden
  • Verwelkte Blütenstände entfernen
  • Beete weiterhin hacken und lockern
  • Stauden pflegen und gegebenenfalls anbinden
  • Polsterstauden zurückschneiden
  • Zweijährige weiterhin aussäen
  • Alle Pflanzen regelmäßig wässern: Gerade bei großer Hitze gilt das für Obstbäume, Gemüse, Kräuter, Gräser und Blumen.
  • Aussaat für das Folgejahr: Jetzt wird es Zeit, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen und Nelken in die Beete zu säen.     
  • Ernten: Die Zeit ist reif für die Frühkartoffeln und die Spargelernte, bevor dieser verholzt. Außerdem können Sie sich über leckere Kirschen, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Erdbeeren freuen.
  • Gewächshaus kühlen: Im Sommer braucht das Gewächshaus Schatten und muss regelmäßig gelüftet werden.
  • Pflanzenjauche ansetzen: Den flüssigen, natürlichen Dünger stellen Sie aus einem Kilo Pflanzenschnitt auf zehn Liter Wasser selbst her. Dafür eignen sich zum Beispiel Brennnessel, Schachtelhalm, Giersch, Löwenzahn, Knoblauch, Zwiebel und Kamille.
  • Tomaten ausgeizen: Damit die Tomatenpflanze nicht zu sehr wuchert, müssen die Triebe in den Blattachseln entfernt werden. So können die Früchte besser wachsen. Zudem sollten Sie Tomaten anbinden.
  • Ziersträucher vermehren: Kein Muss, aber wenn Sie möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Stecklinge zu ziehen.
  • Wasserschosse zurückschneiden: Die meisten Obstbäume treiben junge Triebe steil nach oben. Diese sogenannten Wasserschosse tragen keine Früchte und sollten abgeschnitten werden.
  • Baumscheiben freihalten: Ziehen Sie rund um den Stamm einen Kreis mit ca. einem Meter Durchmesser. Hier sollte vor allem kein Unkraut, aber auch sonst nichts wachsen, was dem Baum Nährstoffe streitig machen könnte. Hacken Sie diesen Kreis im Boden regelmäßig gut durch.
  • Folgesaat: Sich schnell entwickelnde Gemüsearten können Sie mehrfach auf der leer gewordenen Fläche nachsäen. Dazu gehören zum Beispiel Erbsen, Bohnen, Kohlrabi und Rote Beete. 

Gartenkalender Juli: Diese Arbeiten stehen jetzt im Garten an

Zwei Punkte stehen im Juli ganz oben auf Ihrer Liste: Erstens sollten Sie Ihren Garten regelmäßig wässern, da Obstbäume, Gemüse, Kräuter, Gräser und Blumen nun genügend Feuchtigkeit brauchen. Zweitens gilt es natürlich, jetzt den Sommer im Garten zu genießen! Ob zum Entspannen, Grillen oder Sonnenbaden, nutzen Sie unbedingt die warme Zeit im Grünen und richten Sie sich eine gemütliche Sitzecke ein!

Ihre To Do’s im Juli:


  • Beete weiterhin hacken und lüften
  • Verblühte Blüten entfernen
  • Rosengewächse düngen
  • Zwiebel- und Knollenpflanzen düngen
  • Rosen ein letztes Mal düngen
  • Stauden an Stäbe binden
  • Obst und Gemüse ernten: Jetzt kommen Kartoffeln, Kirschen, Sauerkirschen, Aprikosen, Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und späte Erdbeeren auf den Tisch.
  • Obstbäume schneiden: Nach der Ernte müssen die Obstbäume zurückgeschnitten werden.
  • Rasen wässern: Lieber nicht in der Mittagshitze, sondern am besten abends gießen.
  • Rasen mähen: Regelmäßig, aber nicht zu oft mähen, denn auch davon kann ein Rasen austrocknen.
  • Aussäen: Gemüse und Kräuter werden immer noch ausgesät, wie zum Beispiel Petersilie, Kresse, Salatrauke, Dill, Rote Beete, Möhren, Tomaten, Gurken und Erbsen.
  • Beerensträucher mulchen
  • Kräuter ernten und trocknen: Kräuter sollten Sie an einem warmen, trockenen, schattigen Vormittag ernten. Um so länger haltbar zu machen, können Sie sie zu einem Strauß binden und aufhängen oder auf einer Unterlage locker ausbreiten. Wichtig: Trocknen Sie die Kräuter an einem luftigen, trockenen und schattigen Ort! Danach können Sie die Kräuter luftdicht verpacken und trocken lagern.
  • Gartenteich pflegen: Das bedeutet konkret, Sie sollten die Wassertemperatur regelmäßig überprüfen, Unterwasserpflanzen als Nährstoffverzehrer und für die Sauerstoffproduktion einsetzen, wuchernde Pflanzen zurückschneiden, abgestorbene Pflanzenteile entfernen und regelmäßig Algen und Wasserlinsen abfischen.
  • Bodendecker vermehren: Das gelingt Ihnen am besten, indem Sie einen belaubten Ausläufer abschneiden und in einem Anzuchttopf mit viel Wasser anwurzeln lassen. Schließlich können Sie ihn im Freien einpflanzen.

Ein weiterer Punkt auf der To Do Liste: Die Terrasse oder den Garten umstylen! Wie wär’s also mit neuen Gartenmöbeln? Oder vielleicht reichen auch schon ein paar hübsche Sitzkissen und Accessoires, um Ihrer Outdoor-Lounge einen neuen Look zu verpassen? Dann stöbern Sie doch mal durch unser umfangreiches Garten-Angebot! Hier erwarten Sie eine tolle Auswahl, stylische Ideen und viele Trends.

Gartenkalender August: Die Zeit der Ernte

Der August ist wohl einer unserer Lieblingsmonate. Denn: Obst und Gemüse kann nun in großen Mengen geerntet werden. Außerdem sind Sie aber weiterhin mit wässern, mähen und düngen beschäftigt. Zusätzlich zeigt der Gartenkalender so langsam schon die Vorbereitungen für den Herbst an. Genießen Sie also den Sommer, die warmen Abendstunden und die süßen Früchte noch in vollen Zügen.

Ihre To Do’s im August:


  • Hecken zurückschneiden
  • Obstbäume düngen und abernten
  • Obstbäume nach der Ernte schneiden
  • Fallobst entfernen
  • Beete hacken, lockern, düngen und wässern
  • Rasen weiterhin wässern und mähen
  • Stauden an Stäbe binden oder gegebenenfalls teilen
  • Hortensien düngen: Die sogenannte Sommerdüngung steht jetzt an.
  • Ernten: Sie starten in die Haupterntezeit von Obst und Gemüse. Zwiebeln, Pfirsiche, Birnen, Brombeeren, Mirabellen, Zwetschgen und frühe Äpfel können Sie jetzt also genießen.
  • Aussäen: Wintergemüse wie Kohl können Sie diesen Monat noch aussäen.
  • Lavendel schneiden: Nach der Blüte wird es Zeit für einen Schnitt.
  • Pflanzen: Zum Beispiel können Sie jetzt Heidelbeeren für das Folgejahr einpflanzen.
  • Herbstblüher pflanzen: Dazu gehören Astern, Grönland-Margeriten oder Herbst-Chrysanthemen. Sie können nun gepflanzt werden, damit sie im Herbst noch aufblühen.
  • Aussaat: Sie können immer noch Feldsalat, Hirschhornwegerich, Mangold, Möhre, Radieschen, Rettich, Rucola und Spinat säen.
  • Tomaten ausgeizen und entspitzen: Auch wenn Sie sich schon darum gekümmert haben, müssen Sie die Pflege eventuell wiederholen.

Extra-Tipp: Aus Ihrer Ernte lassen sich viele gesunde Gerichte zaubern. Wenn Sie Ihr Gemüse zudem haltbar machen wollen, dann schauen Sie sich mal unsere Anleitung zum Fermentieren an!

Gartenkalender September: Wie Sie Ihren Garten auf den Herbst vorbereiten

Willkommen im sogenannten „goldenen Monat“ im Gartenkalender. Hobbygärtner können nun die laufende Saison abschließen – und gleichzeitig direkt mit den Vorbereitungen für die kommende Gartensaison beginnen.

Ihre To Do’s im September:


  • Die letzten Früchte- und Sommergemüsesorten ernten
  • Nistkästen, Insektenhotels und Bienentränken reinigen
  • Steckhölzer von Beerensträuchern schneiden  
  • Rasen: Nun können Sie ein letztes Mal düngen, vertikutieren und aussäen.
  • Aussaat: Säen Sie jetzt Lupinen, Mohn, Margeriten und Rittersporn.      
  • Ernten: Pflücken Sie Pflaumen und Weintrauben. Schließlich können Sie die letzten Tomaten ernten und falls nötig im Haus nachreifen lassen.
  • Frühjahrsblüher pflanzen: Damit Sie sich im kommenden Frühling über die ersten Blümchen freuen können, sollten Sie jetzt Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Traubenhyazinthen einpflanzen.
  • Stauden teilen: Solche, die im Frühjahr und Sommer blühen, sollten Sie jetzt teilen.
  • Folgesaat: Nun ist es Zeit für die Folgesaat von Spinat und Feldsalat.     
  • Obstbäume: Falls Sie noch nicht alles abgeerntet haben, wird es nun Zeit dafür. Nach der Ernte sollten Sie die Bäume schneiden und unbedingt das Fallobst entfernen.
  • Umsetzen: Falls Sie umplanen und umsetzen wollen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen. Denn Gehölze stellen nun ihr Wachstum ein. Werden sie umgesetzt, haben sie noch genug Zeit, um neue Wurzeln zu bilden.
  • Leimringe anbringen: Legen Sie jetzt einen Leimring um Ihre Obstbäume, um sie vor Schädlingen zu schützen.
  • Blüten stoppen: Falls Tomaten und Paprika noch Blüten austreiben, sollten Sie diese entfernen. Es würde nicht genug Zeit bleiben, um die Früchte auszubringen.
  • Gründünger untergegraben: Eine Gründüngung funktioniert folgendermaßen: Pflanzen wie Buchweizen, gelbe Lupinen oder Rotklee sollten den Boden begrünen und gründlich durchwurzeln. Wenn Sie diese schließlich untergraben, reichern sie den Boden zudem mit Nährstoffen an und bereiten ihn auf das kommende Jahr vor.
  • Gartenteich abdecken: Schützen Sie den Teich vor herabfallendem Laub, da er sonst kippen könnte.
  • Igel-Quartiere bauen: Bevor der Winter einbricht, sammeln Sie in einer geschützten Ecke des Gartens Herbstlaub, um Igeln einen Unterschlupf zu bieten.

Gartenkalender Oktober: Herbstpflanzung nicht vergessen

Die Tage werden zwar spürbar kürzer, aber die Liste der möglichen Gartenarbeiten bleibt lang. Auch dann, wenn die Pflanzen sich in die Ruhephase begeben und ihr Wachstum einstellen. Denn im Herbst ist zunächst einmal noch Erntezeit. Sie können sich also über die letzten Früchte aus dem Obst- und Gemüsegarten freuen. Aber auch im Ziergarten gibt es laut Gartenkalender noch einiges zu tun.

Laub-Tipp: Entfernen Sie das Laub nicht vollständig von Rasen und Beeten. Im Winter dient es nämlich als natürlicher Frostschutz.

Ihre To Do’s im Oktober:


  • Stachelbeeren pflanzen
  • Himbeeren zurückschneiden
  • Bäume umpflanzen
  • Rosen pflanzen
  • Weiterhin Igel-Quartiere einrichten
  • Kartoffeln ernten und einlagern
  • Kräuter ernten und trocknen
  • Leere Beete umgraben
  • Den Rasen das letzte Mal mähen
  • Pflanzenreste kompostieren
  • Pflanzenstützen entfernen
  • Kahle Stellen im Rasen nachsäen: Grundsätzlich können Sie von April bis Oktober immer Rasen aussäen.
  • Letztes Obst und Gemüse ernten, verwerten oder einlagern: Wintergemüse wie Feldsalat, Spinat, Grünkohl und Rosenkohl darf noch stehen bleiben. Die Früchte von den Obstbäumen ernten Sie restlos ab und lassen Sie, wenn notwendig, im Haus nachreifen.
  • Zwiebeln stecken: Stecken Sie jetzt Frühlingszwiebeln und Lauchzwiebeln ins Beet, sodass sie im Frühjahr bei den ersten milden Temperaturen austreiben.
  • Neupflanzungen im Blumenbeet vorbereiten: Das heißt, Sie entfernen die einjährigen Pflanzen und schaffen so Platz für das kommende Jahr.
  • Pflanzen umziehen: Alles, was nicht winterfest ist, können Sie jetzt schon auspflanzen und ins Haus holen. Spätestens im November müssen Sie sich schließlich darum kümmern.
  • Pflanzen: Nun ist die ideale Pflanzzeit für neue Obstbäume, Zierbäume – oder Sträucher. Aber auch für Rhabarber ist jetzt Pflanzzeit.
  • Knollen überwintern: Nicht winterharte Knollen von Dahlien, Begonien und Gladiolen nehmen Sie jetzt aus der Erde und trocknen sie. Dann lagern Sie sie kühl, dunkel und luftig.
  • Neupflanzung: Rosen, Akelei und Rittersporn können Sie jetzt neu einpflanzen.
  • Frostschutz: Falls es nun über Nacht schon zu erstem Frost kommen sollte, schützen Sie Ihre empfindlichen Pflanzen mit Abdeckungen.
  • Kübelpflanzen ins Haus holen: Alle frostempfindlichen Kübelpflanzen müssen umziehen, zum Beispiel Zitrusfrüchte und Feigen.

Gartenkalender November: Pflanzen vor Frost schützen

Die Gartenpflege nimmt nochmals richtig Fahrt auf! Denn der Gartenkalender zeigt nun die Zeit für die Wintervorkehrungen an. Jetzt dreht sich also alles darum, den Garten bereit für den Winter zu machen. Gleichzeitig gilt es, sich schon auf den kommenden Frühling und die nächste Gartensaison vorzubereiten. Wie das am besten gelingt, verraten wir hier.

Ihre To Do’s im November:


  • Kranke und alte Bäume beseitigen
  • Winterschnitt für Obstbäume
  • Immer noch Frühjahrs-Blumenzwiebeln setzen: Allerdings, nur wenn der Boden noch nicht gefroren ist.
  • Weiter Hecken und Stauden pflanzen: Sofern der Boden frostfrei ist.
  • Gemüsebeete abräumen: Das Beet ausräumen, den Boden auflockern und mulchen.
  • Kompostpflege: Sie sollten den Kompost nun umgraben und sieben.
  • Stämme weißen: Durch den Weißanstrich verhindern Sie Spannungsrisse in den Stämmen der Obstbäume bei Frost.
  • Frostschutz ausbringen: Auch wenn Wintergemüse harte Temperaturen aushält: Für kälteempfindlichere Kohlsorten sollten Sie trotzdem Frostschutz auslegen. Dafür eignet sich zum Beispiel Stroh oder Vlies.
  • Beete vorbereiten: Das heißt, dass Sie die Beete leeren und umgraben. Nur mehrjährige Pflanzen dürfen stehen bleiben.
  • Gießen: Bei milden Temperaturen sollten Sie in längeren Abständen weiterhin gießen.
  • Laub: Sammeln Sie Laub ein und kompostieren es. Oder Sie bauen daraus Igelnester! Zum Teil darf es aber auch als Frostschutz liegen bleiben.
  • Ernten: Wintergemüse wie Grünkohl können Sie nach dem ersten Frost ernten.
  • Gartengeräte: Alle, die jetzt nicht mehr gebraucht werden, können gereinigt und sauber verstaut werden.
  • Gartenmöbel: Auch die Möbel säubern und wegräumen.
  • Gießkannen und Regentonne leeren: Unbedingt vor dem ersten Frost!

Lese-Tipp: In unserem Artikel dazu haben wir nochmals im Detail und mit einer übersichtlichen Checkliste erklärt, wie Sie Ihren Garten winterfest machen.

Gartenkalender Dezember: So bereiten Sie sich fürs neue Gartenjahr vor

Nun schließen Sie das Gartenjahr mit dem Dezember ganz entspannt ab. Sehr viel gibt es tatsächlich gar nicht mehr zu tun. Jetzt dreht sich alles um kontinuierliche Schutzvorkehrungen gegen Frost, Eis und Schnee. Gleichzeitig können Sie auch schon eine paar Vorbereitungen treffen, die Ihnen die Gartenpflege und Gartengestaltung später erleichtern werden.

Zudem gibt es für den letzten Monat im Gartenkalender noch einen sehr schönen Brauch. Wer am Barbaratag (4. Dezember) einen Zweig von einem Obstbaum schneidet und ihn drinnen in eine Vase mit Wasser stellt, der kann sich pünktlich zu Weihnachten über bunte Blüten freuen. Traditionell werden dafür Kirschzweige verwendet, allerdings können Sie auch Zweige von Forsythie, Kornelkirsche, Holunder, Haselnuss, Rosskastanie, Johannisbeere, Apfel oder Pflaume abschneiden und aufblühen lassen.

Ihre To Do’s im Dezember:


  • Immer noch Stämme weißen
  • Junge Obstpflanzen vor Frost schützen
  • Blütensträucher durch Steckhölzer vermehren
  • Barbarazweige schneiden
  • Letzte Kübelpflanzen ins Winterquartier bringen
  • Vogelfutter auslegen und aufhängen
  • Weiter Gemüse ernten: Gleichzeitig sollten Sie das geerntete, eingelagerte Gemüse weiter im Auge behalten und immer wieder auf Schimmel untersuchen.
  • Mit Kompost düngen: Achten Sie auch im Winter darauf, dass der Kompost zwar feucht, aber nicht nass bleibt, dass er nicht austrocknet und nicht gefriert. Sobald die Masse nach einigen Wochen krümelig wird und nach Erde riecht, können Sie diese als Dünger verwenden.
  • Gartenboden kalken: Kalk neutralisiert die Bodensäure, fördert die biologische Aktivität von Mikroorganismen, unterstützt den Boden bei der Nährstoffaufnahme und verbessert die Speicherfähigkeit für Wasser und Luft. Allerdings wird zu viel Kalk den Abbau von Humus ankurbeln. Gehen Sie also sparsam damit um.
  • Schneebruch vorbeugen: Das heißt, nach starkem Schneefall müssen Sträucher und junge Bäume von der Last befreit werden, um nicht darunter einzuknicken.
  • Beete umgraben: Allerdings nur an frostfreien Tagen.
  • Strauchrosen schützen: Damit die Rosen keine Frostrisse bekommen, sollten Sie eine höhere Schicht Humus darumlegen und diese zusätzlich mit Reisig bedecken.
  • Immergrüne vor Wintersonne schützen: Das bedeutet, Sie sollten sie mit Vlies abdecken, um sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Sträucher, die ihre Blätter oder Nadeln ganzjährig behalten, heißen Immergrüne und geben auch im Winter Dunst und Feuchtigkeit über ihre grünen Zweige ab. Wenn der Boden gefroren ist, können sie allerdings kein Wasser daraus ziehen und vertrocknen. Daher müssen Sie geschützt und gegossen werden.
  • Winterblühende gießen: Dazu gehören zum Beispiel die Armblütige Scheinhasel, Glockenhasel, Gewöhnlicher Seidelbast, Chinesische Winterblüte, Frühjahrs-Kirsche, Schneekirsche, Winterjasmin, Zaubernuss, Kornelkirsche oder Gelber Hartriegel. Diese dürfen im Winter nicht vertrocknen und müssen an frostfreien Tagen gegossen werden.
  • Frostschutz: Empfindliche Pflanzen und Wintergemüse am besten mit Vlies, Stroh und Weißanstrich weiter vor Frost schützen.

Wir hoffen, unsere Tipps rund um das Thema Gartenkalender haben Ihnen gefallen! In unserer Rubrik Gartengestaltung finden Sie noch mehr hilfreiche Gartentipps: Entdecken Sie etwa unsere Artikel zum pflegeleichten Garten, zum Gärtnern für Anfänger oder zum Balkon- und Zimmerpflanzen umtopfen.