Neues Bad Spiegel Badewanne modern

Entspannt den Tag ausklingen und Körper wie Seele in der heißen Badewanne baumeln lassen! Was wäre da ein geeigneterer Ort, als das warme Badezimmer? Das Bad spielt im Winter bei vielen Menschen eine zentrale Rolle. Kein Wunder, denn kein Raum eignet sich so gut für wohltuende und entspannende Körperpflege wie ein schön eingerichtetes Bad. Lassen Sie sich von uns für Ihr Badezimmer inspirieren. Zaubern Sie sich ein ganz neues Bad mit praktischen und stilvollen Badaccessoires und Möbeln aus unseren Themen-Sales. Ob Schränke für Ihre Utensilien und Körperpflege-Produkte oder luxuriöse Seifenschalen und -spender – wir haben sicher das Richtige für Sie! Das Badezimmer steht für Wellness und das soll es auch ausstrahlen. Schaffen Sie sich Ihr Wohlfühl-Refugium durch die Planung von Ihrem Traumbad! So klappt das Bad planen:

Inspiration: 6 Ideen und Bilder für ein neues Bad

Inspirationen zu sammeln, ist der erste Schritt zum Bad Planen. Dabei möchten wir Sie natürlich unterstützen, da Inspiration unser Fachgebiet ist. Entdecken Sie hier unsere 6 schönsten Ideen für Ihr Bad:

1: Das natürliche Boho Bad mit freistehender Badewanne

Bad planen - Boho Bad Inspiration natürlich
Bad planen - Boho Bad Inspiration natürlich Deko

2: Das moderne Bad

Bad planen - modernes Bad Inspiration Deko
Bad planen - modernes Bad Inspiration

3: Das Luxus Bad wie bei Mike Singer

Luxus Bad von Mike Singer

Eine klassischere Luxus Variante wäre diese:

Bad planen Luxus Badezimmer Marmor klassisch

4: Das Feng Shui Bad

Bad planen - Feng Shui Bad Inspiration
Bad planen - Feng Shui Bad Inspiration Deko

5: Das rustikale Landhaus Bad

Bad planen - rustikales Landhaus Bad Inspiration
Bad planen - rustikales Landhaus Bad Inspiration Deko

6: Das minimalistische Badezimmer in Schwarz-Weiß

Bad planen - minimalistisches Bad Inspiration Schwarz-Weiß
Bad planen - minimalistisches Bad Inspiration Schwarz-Weiß Deko

Lese-Tipp: Noch mehr Badezimmer Ideen gibt es in unserem Artikel dazu!

Das Bad weiter planen

Step 1 ist abgehakt – wir hoffen, Sie haben den passenden Stil durch unsere Inspirationen gefunden. Nun geht es weiter. Natürlich können Sie Ihre Badplanung auch jederzeit an professionelle Badplaner abgeben.

Abmessen und den individuellen Platzbedarf einschätzen

Natürlich sollten Sie zunächst jede Wand abmessen – in Höhe und Breite.

Bezüglich des Platzbedarfs können Sie sich an die Mindestmaße für Bewegungs- und Abstandsflächen bezogen auf Sanitärgegenstände halten. Diese sind zum Beispiel in der Richtlinie VDI 6000 Blatt 1 festgehalten:

  • Waschbecken oder WC: Davor brauchen Sie mindestens 75 cm Tiefe und einem Meter Breite an Platz. Dazwischen sollte der Abstand mindestens 20 cm betragen. Zu der Höhe: Die Oberkante des WCs endet zum Beispiel in 41 bis 45 cm Höhe, das Waschbecken hingegen sollte ca 85 bis 90 cm hoch hängen.
  • Dusche: Die Mindestmaße sind hier 80 cm x 80 cm.

Natürlich können die Maße auch an Ihre Körpergröße angepasst werden. Sprechen Sie mit Ihren Handwerkern darüber. Und auch ein barrierefreies Badezimmer sollte besondere Maße haben.

Der Grundriss vom neuen Bad

3ter Schritt – den Grundriss des Badezimmers anfertigen. Die genauen Maße des Raumes sind die eine Sache. Die andere bezieht sich auf alle Details. Das sind Fenster und Türen, Besonderheiten wie Schrägen oder Nischen, Heizkörper. Sollte das Bad nicht leer sein und es sich um eine Badsanierung handeln, sollten Sie auch alle vorhandenen Installationen und Sanitärobjekte einzeichnen.

Das Budget festlegen

Für ein großes Bad rund um die 8 qm müssen Sie mit Kosten ab 15.000 Euro rechnen. Ein kleineres einfaches Bad bekommen Sie ab ca 10.000 Euro. Die Faustregel liegt für ein Standard Bad bei circa 3000 Euro/qm. Natürlich ist der Spielraum groß. Je nachdem, wie luxuriös Sie Ihr Bad haben wollen, geht die Spanne nach oben. Da ein Badezimmer aber mindestens 15-20 Jahre bleibt, sollten Sie in jedem Fall auf gute Qualität setzen. Wägen Sie Kosten und Nutzen ab.

Badgestaltung: die detaillierte Ausstattung

Was muss in Ihr Bad? Möchten Sie eine Waschmaschine, ein Regal, einen Wäschekorb, Wandhalterungen? Die Auswahl ist groß. Basics sind natürlich die Beleuchtung und ein Badezimmerspiegel. Auch die Armaturen und die Heizung – eventuell eine Fußbodenheizung – sollten Sie bedenken. Und das A und O sind natürlich die Fliesen. Hierbei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese zeitlos sind und Ihnen lange gefallen. Auch bei Badewannen und Duschen haben Sie eine große Auswahl – soll die Badewanne freistehend sein, gibt es nur eines oder beides, hat die Dusche Glaswände? Mehr Einrichtungstipps gibt es im nächsten Absatz!

Neues Bad planen – Gestaltungsideen und Tipps zu Einrichtung und Deko

Ein neues Bad lässt sich mit Geschmack und viel Liebe zum Detail in Ihr persönliches Wellness-Paradies verwandeln. Hier werden unsere Sinne verführt, hier genießen wir angenehme, warme Schauer und können nach einem langen Tag endlich loslassen. Damit Sie ihr neues Bad so komfortabel wie möglich gestalten können, empfehlen wir Ihnen einige Must-haves für den schönsten Raum des Hauses. 

  • Badmöbel: Wir empfehlen Badmöbel wie kleine Tischchen, Kommoden für Handtücher oder Bänke aus Holz zu wählen. Das verbreitet gemütliche Atmosphäre – durch den natürlichen Duft der vom Wasserdampf angeregten ätherischen Öle im Holz. 
  • Armaturen: Wer es gerne nostalgisch mag, kann in sein neues Bad Armaturen im Retro-Look installieren, die den Charme vergangener Zeiten zurückholen. Warm- und Kaltwasser-Griffe aus Porzellan sehen edel aus und sorgen für den Flair der Jahrhundertwende. 
  • Bad Textilien: Für Ihr neues Bad sollten sie sich, vor allem wenn Sie keine Fußbodenheizung besitzen, Fußmatten, Teppiche oder Holzplatten aus Teakholz zulegen. Das schmeichelt den Füssen und macht Ihren Wellness-Tempel unsagbar gemütlich. Wichtigste Textilien sind aber natürlich schöne Handtücher.
  • Aufbewahrungsutensilien: Achten Sie bei Zahnputzbechern, kleinen Körben oder Schalen am besten auf gut kombinierbare Sets. Diese sollten mit dem restlichen Interieur für Ihr neues Bad zusammenpassen. 
  • Seifen und Duftspender: Verbreiten Sie Atmosphäre mit den sinnlichen Düfte eines Potpourris oder dekorieren Sie bunte Badekugeln in Gläsern, die ihren Duft verströmen. Das erfreut nicht nur das Auge, sondern lädt auch Ihre Nase ein, sich rundum wohlzufühlen!
  • Deko: Bilder, Vasen, Kerzen – genau diese Accessoires aus dem Wohnzimmer machen auch ein Badezimmer richtig wohnlich.

Passende Produkte finden Sie online bei WestwingNow und in unseren täglichen Sales – melden Sie sich doch in unserem Club an für die besten Angebote!

Ein neues Bad – die Geschichte zur Entstehung der santitären Einrichtung

Das für uns so selbstverständliche Badezimmer mit Dusche, Toilette und Waschbecken existiert erst seit Anfang dieses Jahrhunderts. Allerdings besaß nicht jeder Haushalt so ein kostbares und luxuriöses Bad mit Wasseranschluss. Die meisten Menschen benutzten Wannen und Waschschüsseln in ihren Schlafzimmern, oder gingen ein paar Mal im Monat in eine sogenannte „öffentliche Badeanstalt“. Hier konnte man sich in separaten Kabinen ein Bad einlassen, eine Massage oder eine Maniküre genießen. Viele Menschen konnten sich aber auch das nicht leisten. In ländlichen Gegenden wusch man sich bis in die 30er Jahre hinein noch am Brunnen im Hof.

Ein Bad, so wie wir es heute kennen, ließen sich viele erst nach den Golden Twenties einbauen. Die Wasserversorgung wurde in den meisten Städten verbessert, es wurden mehr Anschlüsse in die Wohnungen gelegt und die ersten beheizbaren Boiler kamen auf. Allerdings fehlte in diesen Badezimmern meistens noch die Dusche. Man badete stattdessen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die sogenannte „Nasszelle“ populär – eine Duschkabine, die meist noch in der Küche Platz fand. Mit zunehmendem Wohlstand und dem Bedürfnis nach Luxus entwickelten sich die privaten Bäder mehr und mehr zu Orten, an denen man sich gerne länger aufhielt.