Grill

Grill

Teilen

BEKANNT AUS
Sie wollen mehr erfahren? Entdecken Sie unseren Ratgeber

Dein WestwingGrill-Guide

Die Tage werden länger und die Abende wärmer, sodass es Spaß macht, möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Auch die Essenszubereitung in Form eines Barbecues hat bei lauen Temperaturen Hochkonjunktur. Dabei ist es egal, ob der Grill im eigenen Garten, auf der Terrasse, dem Balkon, auf einer Parkwiese oder am Seeufer aufgebaut wird.

Bratwürste, Steaks, Fisch, Gemüse, Grillkäse – nichts schmeckt beim Essen an der frischen Luft besser als etwas selbst Gegrilltes. Die Entscheidung für einen Grill ist dabei nicht einfach, denn es gibt unzählige verschiedene Arten und Modelle, sodass man sich vor einem Kauf in jedem Fall gut beraten lassen sollte. Das gilt besonders dann, wenn es sich um die Anschaffung eines festmontierten beziehungsweise gemauerten Grills oder ein besonders hochpreisiges Exemplar handelt.


Was ist der richtige Grill und die richtige Grillmethode fürs Grillgut? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Während der eine auf seinen Holzkohlegrill schwört, geht dem anderen nichts über einen gasbetriebenen Grill und auch die Verfechter des Grillens auf einem elektrischen Grill bilden eine starke Front.

Eine endgültige Einigung in dieser Frage wird es sicher niemals geben, denn jeder beharrt auf seiner Zubereitungsvariante und auch echte Experten in Puncto Kochen und Barbecue vertreten verschiedene Meinungen. Am besten man hält sich bei seinem sommerlichen Brutzelvergnügen an den Grundsatz: Hauptsache es schmeckt!

Grill – das Beherrschen des Feuers

Es gibt unzählige Fans und fast jeder hat schon einmal gegrillt, aber was unterscheidet diese Art der Speisenzubereitung eigentlich von anderen Varianten und was mach sie aus? Die Zubereitung von Fleisch, Gemüse oder anderen Lebensmitteln auf einem Grill ist angelehnt an die Urmethode des Garens von Lebensmitteln.

Ursprünglich wurde damit das Braten über einem offenen Feuer bezeichnet, was heute nicht mehr ganz so wörtlich genommen werden kann, da nicht jede Art von Grill tatsächlich über eine offene Flamme verfügt, sondern Hitze beispielsweise auch elektrisch erzeugt werden kann. Was die Zubereitung von Speisen auf diese Weise ebenfalls auszeichnet, ist der Verzicht auf Kochgeschirr, denn das Bratgut wird direkt auf dem Rost zubereitet. Notwendig ist lediglich ein Feuer oder eine andere Art der Wärmeerzeugung und schon kann es losgehen.

Besonders reizvoll bei dieser Art des „Kochens“ ist es, dass man das Feuer und die Hitze beherrschen und kontrollieren muss. Aus diesem Grund fühlen sich auch die meisten Männer zum Herrscher über den Grill berufen, denn Feuer übt auf die meisten eine ungemeine Faszination aus, die man abseits des Barbecues oder des Kamins aber besser nicht entfesselt.

Im Gegensatz zu anderen Zubereitungsformen wird das Fleisch auf dem Grill durch Wärmestrahlung gegart, ohne dass eine direkte Wärmeleitung entsteht. Dazu wird es entweder mit Hilfe von einem Rost oder einem Spieß oberhalb der Wärme anstrahlenden Hitzequelle platziert und somit von außen nach innen geröstet. Diese Zubereitungsform ist weltweit unter den verschiedensten Begriffen populär und beliebt!

Grill – verschiedene Formen und Varianten

Grills gibt es in den verschiedensten Formen und Varianten angefangen beim einfachen Einweggrill, der speziell unterwegs im Park oder am Strand beliebt ist, über Hängegrills, einfache Holzkohlegrills, Elektrogrills, Kugelgrills und Gasgrills bis hin zum Grillkamin, dem Highlight in jedem Garten und auf jeder Terrasse.

Für spezielle Speisen und Fleischarten gibt es allerdings auch die verschiedensten Spezialgeräte wie etwa den Hähnchengrill oder den Spanferkelgrill und auch das Fleisch am Dönerspieß wird gegrillt. Diese nicht alltäglichen Varianten kommen allerdings hauptsächlich in der Gastronomie oder bei speziellen Events zum Einsatz und lassen sich zumindest in ihrer ursprünglichen Form in einfachen Haushalten eher selten finden.

Ein sehr berühmter Grill ist der Weber Grill – ein Grill der Marke Weber, meist ein Kugelgrill, wird gerne und oft gegrillt, da er nicht nur durch Funktionalität, sondern auch durch seine Optik überzeugt! So steht einem stilvollen und zugleich schmackhaftem BBQ nichts mehr im Weg! Doch von Weber gibt es nicht nur Grills, man findet auch das passende Zubehör. Mit Edelstahl-Grillzange, Grillbüchern und köstlichen Grillsaucen als Zubehör kann man mit Weber nichts falsch machen! Das Weber-Zubehör gibt es auch als eine Serie, sodass das BBQ mit diesem Zubehör wirklich schick abläuft!

Der passende Grill für jede Art zu grillen

Abhängig von geographischen sowie persönlichen Vorlieben gibt es verschiedene Arten, Lebensmittel in Form eines Barbecues zuzubereiten und für jede Variante gibt es auch einen passenden Grill.

Hauptsächlich unterschieden wird in direktes und indirektes Grillen, wobei der amerikanische Begriff Barbecue beides und zusätzlich auch die Variante in einem Barbecue-Smoker bezeichnet.

Direkte Zubereitung auf dem Grill

Bei der direkten Variante wird das Bratgut direkt über einer Hitzequelle platziert und dann von unten gebraten, wobei keinesfalls vergessen werde sollte, es regelmäßig zu wenden, damit es nicht von einer Seite verbrennt und von der anderen Seite roh bleibt. Für diese Art des Grillens werden hohe Temperaturen von bis zu 270 Grad Celsius benötigt, damit sich an der Fleischoberfläche eine Kruste bildet, die das Innere vor dem Austrocknen schützt. Möglich ist das auf nahezu jeder Art von Grill, sowohl elektrisch als auch mit offener Flamme.

Eine spezielle Art direkt zu grillen ist auch das Sizzeling, bei dem Bratgut ganz kurz bei extremen Temperaturen von bis zu 800 Grad angebraten wird, wobei sich sehr schnell die gewünschten Röstaromen entwickeln, ohne dass das Innere durchgegart wird. Zum Sizzeling wird jedoch ein Grill benötigt, der diese Temperaturen entwickeln kann. Möglich ist das mit einem speziellen Gasgrill, der über eine integrierte Brennerzone mit Keramikbrenner verfügt.

Indirektes Grillen im Grill

Im Gegensatz zur direkten Zubereitung wird bei der indirekten Variante das Fleisch nicht direkt über der Wärmequelle platziert sondern etwas versetzt oder ganz daneben. Zu beachten ist, dass dafür ein geschlossener Grill wie zum Beispiel ein Kugelgrill oder ein verschließbarer Gasgrill benötigt wird.

Das Gargut wird dabei nicht nur von einer Seite, sondern gleichmäßig von allen Seiten mit Wärme bestrahlt und somit gegart, da die Hitze von der Grill-Innenseite reflektiert wird und sich gleichmäßig um das Bratgut herum verteilt. Für die Zubereitung von Gargut in diesem Stil genügen in der Regel auch niedrigere Temperaturen aus, die etwa zwischen 130 Grand und 220 Grad liegen sollten.

Vorteile von dieser Methode liegend darin, dass das Fleisch oder auch andere Lebensmittel gleichmäßig durchgegart werden, ohne von außen zu verbrennen und in der Erhaltung des Bratensaftes. Andererseits dauert es in diesem Fall auch deutlich länger bis das Fleisch oder das Gemüse gar ist, je nach Art und Stärke des Bratgutes.

Egal ob Gasgrill, Holzkohlegrill oder Elektrogrill – das Grillgut schmeckt doch von allen Grills super und grillen macht auf allen Modellen riesen Spaß!

Grillen – keine einheitliche Rechtslage

So lecker ein Barbecue auch ist und so viel Spaß man dabei auch hat, ein gewisser Geräuschpegel und eine entsprechende Geruchsentwicklung sind dabei stetige Begleiter und nicht immer finden die Nachbarn diese Art des geselligen Zusammenseins gut. Während auf dem eigenen Wochenendgrundstück im eigenen Garten oder auf der Terrasse des Eigenheims in der Regel ein gewisser Abstand zum Nachbarn besteht, ist das Thema Grillen auf Balkonen oder Terrassen von Mietwohnungen ein häufiger Auslöser für einen Nachbarschaftsstreit, der häufig vor Gericht landet!

Die Nutzung von einem Grill kann Mietern in der Regel leichter verboten werden als einem Grundstückseigentümer oder Wohnungs- und Hauseigentümern. Grundsätzlich gilt dabei jedoch, dass Grillen auch in Mehrfamilienhäusern auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten erlaubt ist, es sei denn es wurde ausdrücklich per Mietvertrag untersagt oder der entstehende Rauch zieht in die Wohnungen der Nachbarn.

Werden in Pachtverträgen beziehungsweise Mietverträgen keine Regelungen zu diesem Thema getroffen, dann gibt es keine klaren Regeln, denn eine einheitliche gesetzliche Regelung, wie und unter welchen Voraussetzungen der Grill benutzt werden darf und wie oft oder zu welchen Zeiten der Nachbar das akzeptieren muss, gibt es in Deutschland leider nicht. Die Rechtsprechung urteilt dazu deutschlandweit sehr unterschiedlich. Abhängig sind diese Entscheidungen vom Ermessen und von den ortsüblichen Gepflogenheiten aber auch von der tatsächlichen Rauchentwicklung beziehungsweise Geruchsbelästigung, die je nach Art vom Grill variiert.

Strittig ist auch immer wieder, ob und wie lange vorher man seine Nachbarn informieren muss, bevor man sein Fleisch auf den Grill legt. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall, wenn man ihn am besten gleich mit einlädt, denn das schließt Streit bereits im Vorfeld aus.

Aber auch wer sich für ein Barbecue abseits der eigenen vier Wände oder außerhalb seines Grundstücks entscheidet, muss einiges beachten, denn keinesfalls darf dabei die Sorgfalt außer Acht gelassen werden, denn bei Funkenflug können schnell Brände entstehen. Außerdem dürfen auch dabei keine anderen Personen belästigt werden und es sollte außerdem überprüft werden, ob vielleicht eine Parkordnung oder eine ähnliche Verordnung die Nutzung von einem Grill in dem Gebiet vielleicht generell untersagt.

Generell gilt aber, wenn man einige Regeln beachtet, niemanden belästigt und sich vorab informiert, dann steht einem leckeren Grillvergnügen meistens nichts im Weg.

Kommende Sales