Besen

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Dein WestwingBesen-Guide

„Und nun komm, du alter Besen! Nimm die schlechten Lumpenhüllen; bist schon lange Knecht gewesen: Nun erfülle meinen Willen!“ Wer den Ausgang dieser berühmten Ballade kennt, weiß, dass der Wunsch nach einem Zauberbesen, der von alleine arbeitet, üble Konsequenzen haben kann.

Deshalb suchen wir uns lieber Besen aus, die nur das können, was sie sollen, aber das richtig gut! Denn Besen helfen uns bei der leichten Reinigung zwischen durch oder dort, wo der Staubsauger keinen Sinn macht. So können sie uns das Putzen deutlich erleichtern, auch ganz ohne Zauberei!

Was für Besen gibt es?

Die Auswahl an verschiedenen Besen ist groß. Für spezielle Untergründe und Verschmutzungen eignen sich auch spezielle Besen am besten.

Saalbesen: Der Saalbesen ist ein breiter Besen mit Rosshaar und einem Rücken aus Holz. Er eignet sich aufgrund seiner Breite, wie der Name schon vermuten lässt, besonders für die schnelle Reinigung großer Räume, zum Beispiel im Gewerbe. Dort muss kurz vor Feierabend schnell noch mal der gröbste Schmutz entfernt werden – mit einem Saalbesen kein Problem!

Stubenbesen: Der Stubenbesen, auch Zimmerbesen oder einfach Kehrbesen genannt, ist die klassische Besen-Variante für den privaten Haushalt. Auch hier sind Holz und Rosshaar Standard, günstige Modelle haben Kunststoff-Borsten.

Reisigbesen: Auch als typischer Hexenbesen bekannt, ist der Reisigbesen der altmodische Opa der neuen Generation Besen. Heute gibt es den groben Besen für den Außenbereich eher mit Reisstroh. Die widerstandsfähigen Reisstrohbesen werden leicht mit Laub, Steinen oder Straßendreck fertig. Der alte Reisigbesen kommt höchstens noch als Deko zum Einsatz.

Gummibesen: Nicht nur für den Außenbereich sind Besen mit den robusten, rötlichen Gummiborsten aus der Kunstfaser Elaston längst etabliert. Auch andere Gummibesen erobern alle Bereiche des Haushalts und weil Gummi synthetisch ist, lassen sich die Stärke der Borsten, die Feinheit, und die Aufnahme von Staub und Schmutzpartikeln mit Kunststoff-Besen perfekt steuern. Es stimmt, dass Gummibesen nicht besonders schön oder ökologisch sind, aber dafür lassen sie sich leicht unter dem Wasserhahn reinigen!

Handbesen: Selbst in einem Haushalt, der voll auf den Staubsauger vertraut, finden sich meist noch ein Handfeger und eine Kehrschaufel. Schaufel und Besen machen die Vorarbeit für den Staubsauger, wenn mal etwas herunter gefallen ist, oder beseitigen kleinere Unglücksfälle ohne großes Gewese.

Kinderbesen: Wie viele andere Haushaltsgeräte auch gibt es auch Besen in Kindergröße und in bunten Farben, damit die Kleinen nachmachen können, was die Großen machen!

Für jedes Körnchen gibt es einen Besen! Aber natürlich braucht man nicht 5 Besen, um seine Wohnung in Schuss zu halten. Aber ein guter Besen aus Holz und Rosshaar, sowie ein kleiner Handbesen im Haushaltschrank sind enorm praktisch.

Qualitätsmerkmale für Besen

Wenn man sich entschlossen hat, welchen Besen man haben will oder braucht, sollte man beim Kauf auf Kriterien achten, die die Qualität der Besen anzeigen, und diese am besten auch kurz testen!

Fugenfreies Fegen: Da sich Teppiche schlecht kehren lassen, ist der Haupteinsatzort für Besen meist gefliest, was das Problem der Fugen nach sich zieht: Feine Partikel lagern sich in den Fugen ab und nur mehrmaliges, festes Kehren bekommt sie dort irgendwie wieder raus. Aber gute Besen verhindern dies von vorneherein durch spezielle Borsten.

Kein Borsten-Verlust: Irgendwie paradox, wenn man nach dem Kehren die abgefallenen Borsten des Besens wegkehren muss, oder? Deshalb bleiben sie besser gleich dran, dann hält sich der Besen auch länger!

Lage in der Hand: Wenn man länger mit dem Besen arbeitet, kann es passieren, dass man Blasen an den Händen bekommt, oder sie an rauem Holz sogar aufgeraut und blutig werden. Deshalb muss der Besenstiel gut in der Hand liegen, und gut anzufassen sein.

Mehrmals Fegen: Jede Stelle drei mal zu fegen kostet drei mal so viel Zeit, wie sie einmal zu fegen! Oder nicht? Auf jeden Fall ist es praktisch, wenn man nicht mehr Aufwand hat als nötig.

Schwer oder leicht: Kehren geht auf Dauer auf die Arme und die Schultern. Deshalb sollte der Besen nach Möglichkeit wenig wiegen. Viele schätzen deshalb die Plastikbesen. Aber auch hochwertige Holzbesen erreichen kein allzu großes Gewicht.

Der Stiel: Der Besenstiel muss nicht nur glatt sein und wenig wiegen, am besten ist ein Besen mit Teleskopstiel. Denn wenn der Stiel auch noch zu kurz oder zu lang ist, kommen zu den Schmerzen am Bizeps auch noch Rückenschmerzen hinzu. Ein Teleskopstiel stellt sich auf die passende Länge ein!

Elektrische Besen

Ok, einen Handbesen neben dem Staubsauger zu haben, ist praktisch, aber wozu auch noch einen elektrischen Besen? Die Antwort liefern leider die wunderschönen Teppiche, mit denen wir so gerne Flur, Wohnzimmer und Schlafzimmer ausrüsten. Denn schon gar nicht der normale Kehrbesen, aber auch der Staubsauger bekommt nicht allen Schmutz und Staub aus den Teppich-Fasern. Besonders Tierbesitzer wissen, wie anstrengend die Reinigung der Teppiche auch mit dem Staubsauger noch ist: Mehrmaliges drüber fahren auf höchster Stufe und mit großem Kraftaufwand, und ständig volle Staubsaugerbeutel. Ein elektrischer Besen kann dank seiner speziellen Technik von alleine die Fasern mit Bürsten durchkämmen und alles rausholen, was jemals in dem Teppich drin gewesen ist, ohne ihn selbst „leer zu kämmen“! Elektrische Besen werden auch Akku Besen genannt, weil sie nicht an die Steckdose gehängt werden müssen, sondern mit Akkus laufen!

„In die Ecke, Besen, Besen! Seid‘s gewesen.“ Ob Goethe jemals einen Besen in die Hand genommen hat, bleibt fraglich. Trotzdem wusste auch er, dass es am schönsten ist, wenn die Besen endlich zum Stillstand kommen, und man sich beruhigt wieder anderen Aufgaben zuwenden kann.

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