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Dein WestwingBarock-Guide

Goldverzierte Sitzmöbel, Stuck an der Decke und viele Spiegel – all das assoziieren wir mit dem Barock und wer Glanz und Gloria dieser Epoche wieder aufleben lassen möchte, versucht mit solchen und ähnlichen Einrichtungselementen seinem Zuhause ein ganz besonderes Flair zu verleihen.

Das Barock ist gekennzeichnet von Pracht und Fülle, und so wie es unter Ludwig XIV. und seinem Absolutismus seine Hochzeit hatte, ist die Inkarnation der barocken Schönheit selbstverständlich Versailles. Wer ein bisschen Versailles in sein eigenes Heim bringen möchte, hat mit barocken Möbeln und Gestaltungselementen gute Mittel an der Hand und kann sich damit sein eigenes kleines Königreich erschaffen.

Barock – die Epoche

Seine Entstehung hat das Barock in Italien, wo das Wort barroco ursprünglich etwas bezeichnete, was irgendwie schief und unregelmäßig war. Denn im Zuge der Gegenreformation beauftragte die Kirche Maler, Bildhauer und andere Künstler, all den Glanz und die Pracht des katholischen Glaubens besonders herauszustellen. Die klaren Formen der vorherigen Epoche, der Renaissance, wurden dabei übertrieben und ausgeschmückt. Wenn auch die Vorliebe für Symmetrie größtenteils beibehalten wurde, wollte man trotzdem die Gemüter animieren, und Emotion und Bewegung flossen in die Kunstwerke ein. So entstand die üppige und prunkvolle, lebhafte und reichhaltige Barockkunst, die ihre Hochzeit unter dem Absolutismus des Sonnenkönigs in Frankreich hatte und wie kein anderer Stil Herrschaft und Göttlichkeit vermittelt.

Da das frühe Barock außerdem noch geprägt ist von den Leiden des Dreißigjährigen Krieges, spielen auch Vergänglichkeit und Verfall eine große Rolle. Der Dichter Andreas Gryphius, der manchem noch aus dem Deutschunterricht bekannt sein dürfte, hat mit seinem Gedicht „Es ist alles eitel“ dieses Gefühl der Sinnlosigkeit allen menschlichen Strebens, das parallel zu künstlicher Großartigkeit auch immer im Barock mitschwingt, formvollendet und einflussreich erfasst.

Was ist typisch für das Barock?

Egal, ob in der Malerei, der Bildhauerei, der Architektur, oder der Mode und Schminkkunst, Barock heißt: Auffällig sein, übertreiben, Emotionen wecken, Reaktionen provozieren, verzieren und schmücken und genießen, denn das Leben ist ohnehin voller Leid und Tod. Das Streben nach irdischen Genüssen und Macht spiegelt sich in den wertvollen Materialien und der Detailverliebtheit wider. Wer schon mal in Versailles war, kennt die „Must-Haves“ des Barock: Stuck an den hohen Decken, Gold, viel Helligkeit und Licht, aber auch bunte und prächtige Farben, gedrechseltes Holz und mit Brokatpolstern bezogene Sitzgarnituren, geschwungene und runde Formen bei gleichzeitiger Symmetrie und Ordnung, verzierte und vergoldete Büsten und Figuren, edle Teppiche und kostbare Wandbehänge – und natürlich: Spiegel. Spiegel sind nicht nur das Symbol vergänglicher Schönheit, sie waren damals auch noch sehr teuer und galten daher als absoluter Luxus. Zusätzlich machen sie einen Raum noch größer und heller, weil sie das Licht reflektieren. Barocke Malerei zeigt oft umwerfend lebensnahe und detailverliebte Figuren in Posen der Emotion, Bewegung und Affektes. Prächtige verzierte Goldrahmen runden diesen Eindruck ab.

Wie richte ich Barock ein?

Wer ein wenig Königlichkeit in sein eigenes Zuhause bringen möchte, aber nicht gerade in Versailles lebt, muss nicht verzweifeln. Auch in modernen Behausungen lässt sich mit ein paar essentiellen Werkzeugen viel Pracht und Herrlichkeit entfalten.

  1. Tapeten im Brokat-Look. Diese Tapeten erkennt man an der opulenten Hintergrundfarbe wie blutrot oder violett, und den im Vordergrund stilisierten Ziermustern in Gold oder einem anderen Metallic-Ton.
  2.  Sitzgarnituren aus edlem Mahagoniholz mit den detailverliebten und geschwungenen Formen, bezogen mit dicken Polstern aus einem edlen Stoff wie Samt, Brokat oder Jacquard.
  3. Die Farben des Barock sind Cremeweiß bis Vanillegelb: Polster, Vorhänge oder Teppiche in diesen dem Gold sehr nahe kommenden Farben, lassen den Raum hell und edel wirken.
  4. Kronleuchter: Mit vielen reflektierenden Glas- oder Kristallteilchen und glänzendem Metall sind Kronleuchter ein unverzichtbarer Bestandteil der prächtigen Verherrlichung irdischen Seins. Greifen Sie auf die modernen LED-Leuchter zurück für optimales Licht und Design.
  5. Teppiche und Gemälde. Halten Sie Ausschau nach aufwändigen Bordüren! Großzügige Rahmen, Wände und Böden können ebenfalls glänzen.
  6. Schmückendes Beiwerk: Goldene Figürchen, Büsten, Samt und Seide und alles, was wertvoll ist und glänzt, steigert das Barock-feeling. Wunderbar eignen sich dazu auch Spieluhren, Edelsteine oder reichhaltig verzierte Vasen.

Mit diesen Barock-Basics lassen sich Pracht und Herrlichkeit auch in der Etagenwohnung inszenieren: Für ein Gefühl wie der König von Frankreich!

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